Intel Ponte Vecchio: Höchstleistungs-Prozessor mit gestapelten Kernen
Ponte Vecchio heißt der neue Super-Chip aus dem Hause Intel, mit dem das Unternehmen gleich in mehrfacher Hinsicht neue Maßstäbe setzen will. Das betrifft sowohl die Leistungsfähigkeit als auch das Konzept der Architektur.
Der Prozessor wird in dieser Form nie in einem PC zu finden sein, könnte aber zum Vorbild für spätere Produkte werden. Erst einmal ist Ponte Vecchio aber ein Produkt, mit dem Intel sich an Betreiber von Datenzentren richtet. Entwickelt wurde der Chip, um die riesigen Datenberge statistischer Algorithmen im KI-Training zu bewältigen.
Das gesamte SoC setzt sich dabei aus 100 Milliarden Transistoren zusammen, die in 47 einzelnen Prozessor-Modulen gruppiert sind. Und während bei einem normalen Prozessor die einzelnen Kerne nebeneinander auf einer Fläche angeordnet sind, bedient sich Intel hier nun bei den Erfahrungen der Hersteller von Flash-Speichern und stapelt die Computing-Module teilweise aufeinander.
Nach Angaben Intels konnten bei Tests mit echten KI-Berechnungen durch den Ponte Vecchio bereits Performances von 45 Teraflops pro Chip erreicht werden. Zum Vergleich: Die aktuelle Xbox Series X-Spielekonsole bringt es auf 12 Teraflops. Eines der ersten Projekte, in denen der Ponte Vecchio zum Einsatz kommt, ist der neue Aurora-Supercomputer des Argonne National Laboratory, der mit Hilfe der Chips eine Gesamtleistung von einem Exaflops schaffen soll.
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Das gesamte SoC setzt sich dabei aus 100 Milliarden Transistoren zusammen, die in 47 einzelnen Prozessor-Modulen gruppiert sind. Und während bei einem normalen Prozessor die einzelnen Kerne nebeneinander auf einer Fläche angeordnet sind, bedient sich Intel hier nun bei den Erfahrungen der Hersteller von Flash-Speichern und stapelt die Computing-Module teilweise aufeinander.
Tor ins Exascale-Zeitalter
Die hauptsächliche Rechenarbeit erledigen die Module, die als Compute Tiles bezeichnet werden. Sie bestehen aus jeweils acht Xe-Kernen. Hierbei handelt es sich um GPU-Cores, die speziell für die Berechnungen von KI-Daten optimiert wurden. Jeder Xe-Core bringt dabei acht Vector-Engines und acht Matrix-Engines mit. Darüber hinaus gibt es die so genannten Xe Link Tiles, die dafür zuständig sind, die Rechenmodule zu koordinieren und Aufgaben zu verteilen.Nach Angaben Intels konnten bei Tests mit echten KI-Berechnungen durch den Ponte Vecchio bereits Performances von 45 Teraflops pro Chip erreicht werden. Zum Vergleich: Die aktuelle Xbox Series X-Spielekonsole bringt es auf 12 Teraflops. Eines der ersten Projekte, in denen der Ponte Vecchio zum Einsatz kommt, ist der neue Aurora-Supercomputer des Argonne National Laboratory, der mit Hilfe der Chips eine Gesamtleistung von einem Exaflops schaffen soll.
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