Endlich mit Smartphones Geld verdienen:
LG verkauft jetzt iPhones
Der südkoreanische Konzern LG Electronics hat sein Ziel, mit Smartphones Geld zu verdienen, noch nicht aufgegeben. Da es mit eigenen Geräten nicht klappte, geht man jetzt auf Nummer Sicher und versucht sich als iPhone-Händler.
Laut einem Bericht des südkoreanischen Herald Economic Daily hat das Unternehmen einen entsprechenden Vertrag mit Apple abgeschlossen. Demnach werden in den Ladenfilialen des Konzerns zukünftig neben LG-Produkten auch iPhones, iPads und verschiedene Zubehörprodukte des neuen US-Partners in den Regalen stehen.
LG gehörte einst zu den Großen im Mobiltelefon-Markt. Seit Jahren versuchte man nun aber vergeblich, auch bei Smartphones wieder an die alten Zeiten anzuknüpfen. Zuhause dominierte jedoch der große Konkurrent Samsung und auf dem Weltmarkt konnten die eigenen Android-Geräte schlicht nicht mit der Konkurrenz aus China mithalten. Daher fällte man nun die endgültige Entscheidung und stellte die Herstellung von Smartphones vor einigen Wochen komplett ein.
Für Apple selbst ist der Deal ebenfalls ein nicht zu unterschätzender Gewinn. Denn die Kalifornier verfügen in Südkorea lediglich über zwei eigene Stores und kommen auch nicht auf nennenswerte Marktanteile. Denn der große Konkurrent Samsung beherrscht diesen Markt weitgehend. Da sich nun der Vertriebsweg über Samsungs einzigen nennenswerten Wettbewerber in Südkorea öffnet, kann man hier durchaus auf mehr hoffen.
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LG gehörte einst zu den Großen im Mobiltelefon-Markt. Seit Jahren versuchte man nun aber vergeblich, auch bei Smartphones wieder an die alten Zeiten anzuknüpfen. Zuhause dominierte jedoch der große Konkurrent Samsung und auf dem Weltmarkt konnten die eigenen Android-Geräte schlicht nicht mit der Konkurrenz aus China mithalten. Daher fällte man nun die endgültige Entscheidung und stellte die Herstellung von Smartphones vor einigen Wochen komplett ein.
Apple: Zugang zum Samsung-Land
Die Entscheidung, die eigenen Geschäfte um Apple-Produkte zu erweitern und nicht auf andere Android-Smartphones auszuweichen, ist dabei in gewisser Weise folgerichtig. Denn die Gewinnmargen im Android-Segment sind extrem klein und es würde sich kaum rentieren, die Vertriebskanäle entsprechend umzustellen. Bei den Apple-Geräten ist dagegen schon etwas mehr zu holen - zumal man wahrscheinlich auch auf kaufkräftigere Kundschaft spekulieren dürfte.Für Apple selbst ist der Deal ebenfalls ein nicht zu unterschätzender Gewinn. Denn die Kalifornier verfügen in Südkorea lediglich über zwei eigene Stores und kommen auch nicht auf nennenswerte Marktanteile. Denn der große Konkurrent Samsung beherrscht diesen Markt weitgehend. Da sich nun der Vertriebsweg über Samsungs einzigen nennenswerten Wettbewerber in Südkorea öffnet, kann man hier durchaus auf mehr hoffen.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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