Hochfahren nach 12 Jahren:
Backup-Rechner muss jetzt Hubble retten
Das Hardware-Drama um Hubble geht weiter: Die wissenschaftliche Arbeit des Weltraumteleskops wurde wegen eines Computerfehlers eingestellt, Reparatur-Versuche brachten keine Lösung. Jetzt könnte es auf einen Rechner ankommen, der 12 Jahre im Tiefschlaf war.
Die letzte Wartung im Jahr 2009 hilft jetzt enorm
Nach einer ersten Ferndiagnose hatten die NASA-Spezialisten einen Speicherchip als mögliche Ursache ausgemacht. Doch kurz darauf musste man feststellen, dass auch das Umschalten auf die drei vorhandenen Ersatz-Module nicht möglich war. Jetzt liefert die NASA in einem neuen Update eine sehr viel weitreichendere Analyse der Hardware-Probleme. Das Ergebnis: Die Speichermodule können als Ursache ausgeschlossen werden. "Die Auswertung deutet darauf hin, dass andere Computerhardware das Problem verursacht haben könnte, und sich die Speicherfehler als Symptom zeigen."
Und hier kommt wieder der letzte Wartungseinsatz Hubbles ins Spiel. Kann der Payload-Computer nach all diesen Bemühungen nicht reaktiviert werden, können die Wissenschaftler auf ein vollständiges Backup-System umschalten, das im Jahr 2009 installiert worden war. Der Prozess des Hochfahrens dauert dabei mehrere Tage und bringt definitiv einiges an Spannung mit: "Der Backup-Computer wurde seit seiner Installation im Jahr 2009 nicht mehr eingeschaltet." Wir drücken auf jeden Fall die Daumen!
Computerabsturz, falsche Theorien und neuer Ansatz
Hubble hat 2009 seinen letzten Besuch von Astronauten und dabei auch einige Hardware-Updates erhalten. Seit dem muss das Weltraumteleskop aber mit dem Vorsatz betrieben werden: Was kaputt ist, ist kaputt. Genau in dieser Hinsicht könnte für das wertvolle wissenschaftliche Experiment jetzt eine sehr spannende Phase anstehen. Wie wir genau vor einer Woche berichten konnten, musste Hubble seine Arbeit einstellen. Der Payload-Computer NSSC-1, verantwortlich für die Steuerung der wissenschaftlichen Hardware, hatte seinen Dienst versagt.
Die letzte Wartung im Jahr 2009 hilft jetzt enorm
Nach einer ersten Ferndiagnose hatten die NASA-Spezialisten einen Speicherchip als mögliche Ursache ausgemacht. Doch kurz darauf musste man feststellen, dass auch das Umschalten auf die drei vorhandenen Ersatz-Module nicht möglich war. Jetzt liefert die NASA in einem neuen Update eine sehr viel weitreichendere Analyse der Hardware-Probleme. Das Ergebnis: Die Speichermodule können als Ursache ausgeschlossen werden. "Die Auswertung deutet darauf hin, dass andere Computerhardware das Problem verursacht haben könnte, und sich die Speicherfehler als Symptom zeigen."
Hochfahren nach 12 Jahren
Für das Team gilt es jetzt in den nächsten Tagen, mit angepassten Tests den Fehler bis zu seinem Ursprung zurückzuverfolgen. Aktuell konzentriert man sich dabei einerseits auf die Schnittstelle zwischen dem Zentral-Computer und allen anderen Komponenten, Standard Interface (STINT) genannt. Allerdings schließen die Experten auch nicht aus, dass das Central Processing Module (CPM) selbst Ursache für den Fehler sein könnte.Und hier kommt wieder der letzte Wartungseinsatz Hubbles ins Spiel. Kann der Payload-Computer nach all diesen Bemühungen nicht reaktiviert werden, können die Wissenschaftler auf ein vollständiges Backup-System umschalten, das im Jahr 2009 installiert worden war. Der Prozess des Hochfahrens dauert dabei mehrere Tage und bringt definitiv einiges an Spannung mit: "Der Backup-Computer wurde seit seiner Installation im Jahr 2009 nicht mehr eingeschaltet." Wir drücken auf jeden Fall die Daumen!
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