Apple: Coronaausbruch bremst iPhone-Produktion in Indien aus
Die explosiv steigenden Infektionszahlen durch das Coronavirus in Indien wirken sich mittlerweile auch direkt auf die dort laufende Produktion des Apple iPhone aus. Die Vertragsfertiger haben mit infizierten Mitarbeiten und Werksschließungen zu kämpfen.
Wie Taiwan News berichtet, haben die beiden großen taiwanischen Vertragsfertiger Foxconn und Wistron derzeit Probleme, die Produktion in ihren indischen iPhone-Werken am Laufen zu halten. Hintergrund ist die stark steigende Ausbreitung des neuartigen Coronavirus und seiner Varianten, die zuletzt zu einer Vielzahl von Infektionen und letztlich auch Todesfällen geführt hat.
An einem Standort des weltgrößten Vertragsfertigers Foxconn, musste ebenfalls die Produktion vorübergehend ausgesetzt werden, weil sich zehn taiwanische Mitarbeiter mit dem Coronavirus infizierten. Das Werk in der Stadt Chennai wurde im Anschluss desinfiziert, während die betroffenen Mitarbeiter in einem indischen Krankenhaus behandelt werden.
Foxconn und Wistron produzieren verschiedene Versionen des Apple iPhone in indischen Werken, um damit den regionalen Markt zu bedienen. Die Firmen hatten die Standorte erst in den letzten Jahren eingerichtet, nachdem die indische Regierung verstärkt Druck aufgebaut hatte, um die örtliche Produktion zu erzwingen.
Die Lieferkette und die Produktion von Apple und seinen Vertragsfertigern in Indien könnten in den nächsten Wochen und Monaten noch erheblich stärker unter Druck geraten. Zwar versuchen Foxconn, Wistron & Co, mit diversen Maßnahmen die Ausbreitung des Coronavirus unter ihren Mitarbeitern zu verhindern, doch scheint die Pandemie auf dem Subkontinent derzeit praktisch ungebremst zu grassieren.
Konzerne bestätigen Infektion
Dem Bericht zufolge musste der Vertragsfertiger Wistron sein Werk in der südindischen Stadt Kolar kürzlich für fünf Tage schließen, nachdem dort drei aus Taiwan stammende Manager mit dem Coronavirus infiziert wurden. Wie viele indische Angestellte des Werks dort an Covid-19 erkrankten, ist bisher nicht bekannt.An einem Standort des weltgrößten Vertragsfertigers Foxconn, musste ebenfalls die Produktion vorübergehend ausgesetzt werden, weil sich zehn taiwanische Mitarbeiter mit dem Coronavirus infizierten. Das Werk in der Stadt Chennai wurde im Anschluss desinfiziert, während die betroffenen Mitarbeiter in einem indischen Krankenhaus behandelt werden.
Foxconn und Wistron produzieren verschiedene Versionen des Apple iPhone in indischen Werken, um damit den regionalen Markt zu bedienen. Die Firmen hatten die Standorte erst in den letzten Jahren eingerichtet, nachdem die indische Regierung verstärkt Druck aufgebaut hatte, um die örtliche Produktion zu erzwingen.
Die Lieferkette und die Produktion von Apple und seinen Vertragsfertigern in Indien könnten in den nächsten Wochen und Monaten noch erheblich stärker unter Druck geraten. Zwar versuchen Foxconn, Wistron & Co, mit diversen Maßnahmen die Ausbreitung des Coronavirus unter ihren Mitarbeitern zu verhindern, doch scheint die Pandemie auf dem Subkontinent derzeit praktisch ungebremst zu grassieren.
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