Indien zeigt, wie man Hersteller zur Produktion im eigenen Land zwingt
Die indische Regierung legt sich erneut mit China an, was Elektronikprodukte angeht. Um die Einfuhr von Smartphones und anderen drahtlos kommunizierenden Geräten aus China zu blockieren, lässt die zuständige indische Behörde einfach die Zulassung schleifen.
Wie die Nachrichtenagentur Reuters meldet, hat man in Indien offenbar einen neuen Weg gefunden, um Druck auf die Hersteller diverser Elektronikprodukte auszuüben, damit diese die Fertigung aus China auf den Subkontinent verlagern. Weil WLAN-fähige Geräte nicht ohne vorherige Zulassung vertrieben werden dürfen, halten die Behörden die Freigaben zurück.
Es geht angeblich vor allem um Geräte mit WLAN-Unterstützung, die in vollständig gefertigtem Zustand aus China nach Indien gebracht werden sollen. Vermutlich will die nationalistische Regierung unter dem indischen Premier Modi die Hersteller zwingen, ihre Geräte nicht mehr vollständig in China fertigen und dann importieren zu lassen. Stattdessen will man sie so zwingen, die Produkte mindestens zum Teil in Indien zu bauen.
Die indische Regierung versucht seit einiger Zeit verstärkt, chinesische Hersteller davon abzuhalten, den riesigen Markt in Indien uneingeschränkt zu bedienen. Nachdem man diverse Apps unter Verweis auf angebliche Bedenken wegen einer Gefährdung der nationalen Sicherheit verboten hatte, steigt nun der Druck auf die Hersteller von Elektronikgeräten.
Zwar bauen einige Vertragsfertiger bereits diverse Elektronikprodukte für den indischen Markt vor Ort, doch sollen die großen Hersteller noch immer vor weiteren, massiven Investitionen zurückschrecken. Rigorose "Qualitätskontrollen" haben außerdem bereits mehrfach die Einführung neuer Produkte, darunter auch von Apples iPhones, in Indien ausgebremst, weil diese bei der Einfuhr zunächst angeblichen Prüfungen unterzogen werden mussten.
Nationalisten wollen Produktion in Indien erzwingen
Die für die Zulassung zuständige Wireless Planning and Coordination (WPC) Abteilung des Kommunikationsministeriums verteilt einfach keine der zwingend für den Vertrieb von Elektronikgeräten in Indien nötigen Zulassungen mehr. Schon seit November seien keine neuen Freigaben mehr erteilt worden. Dies betrifft sowohl die großen PC-Hersteller wie Dell, HP und Lenovo, als auch Smartphoneanbieter wie Xiaomi, Oppo und Vivo.Es geht angeblich vor allem um Geräte mit WLAN-Unterstützung, die in vollständig gefertigtem Zustand aus China nach Indien gebracht werden sollen. Vermutlich will die nationalistische Regierung unter dem indischen Premier Modi die Hersteller zwingen, ihre Geräte nicht mehr vollständig in China fertigen und dann importieren zu lassen. Stattdessen will man sie so zwingen, die Produkte mindestens zum Teil in Indien zu bauen.
Die indische Regierung versucht seit einiger Zeit verstärkt, chinesische Hersteller davon abzuhalten, den riesigen Markt in Indien uneingeschränkt zu bedienen. Nachdem man diverse Apps unter Verweis auf angebliche Bedenken wegen einer Gefährdung der nationalen Sicherheit verboten hatte, steigt nun der Druck auf die Hersteller von Elektronikgeräten.
Zwar bauen einige Vertragsfertiger bereits diverse Elektronikprodukte für den indischen Markt vor Ort, doch sollen die großen Hersteller noch immer vor weiteren, massiven Investitionen zurückschrecken. Rigorose "Qualitätskontrollen" haben außerdem bereits mehrfach die Einführung neuer Produkte, darunter auch von Apples iPhones, in Indien ausgebremst, weil diese bei der Einfuhr zunächst angeblichen Prüfungen unterzogen werden mussten.
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