Microsoft senkt Store-"Steuer" für PC-Spiele auf nur zwölf Prozent
Der Redmonder Konzern hat seine Gaming-Strategie zuletzt erfolgreich neu ausgerichtet: Statt den Fokus nur auf eine Plattform (also Xbox und PC) zu richten, hat man den Game Pass in den Vordergrund gestellt. Microsoft versichert aber, dass man den PC nicht vergisst.
Microsoft stellt mit Windows seit jeher das mit Abstand wichtigste Betriebssystem für Spiele bereit, doch in Sachen PC-Gaming selbst hatte man nicht immer ein glückliches Händchen. Doch nun hat Microsoft dem Thema PC einen langen Blogbeitrag gewidmet, darin spricht man über diverse Themen. Und man belässt es nicht bei Worten, sondern lässt auch konkrete Taten folgen.
Freilich ist Microsoft mit seinem Store im Vergleich zu Steam eine kleine Nummer, doch Valve kommt dadurch weiter unter Druck, seinen eigenen "Cut" zu reduzieren. Microsofts zwölf Prozent gelten allerdings nur für den PC, bei Konsolenspielen bleibt alles unverändert.
Mit der Reduktion der Store-"Steuer" will man natürlich in erster Linie Entwickler anziehen, Microsoft hat aber auch einige für Nutzer interessante Neuerungen angekündigt. Dazu zählt vor allem, dass der Redmonder Konzern in den nächsten Monaten für den PC "verbesserte Installationszuverlässigkeit und schnellere Download-Geschwindigkeiten" verspricht.
Matt Booty, Head der Xbox Game Studios: "Wir wissen, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben, aber basierend auf der Resonanz sowohl von PC-Spielern als auch von PC-Spieleentwicklern denken wir, dass wir mit den Investitionen, die wir tätigen, in die richtige Richtung für diese Community gehen."
"Steuer"-Senkung
Die vielleicht wichtigste Ankündigung betrifft den Umstand, dass man den Anteil, den man pro verkauften Spiel bekommt, signifikant kürzt, nämlich von den bisher üblichen 30 Prozent auf nur zwölf Prozent. Dieser Wert gilt ab 1. August 2021 und ist natürlich auch eine Kampfansage an Steam. Mit zwölf Prozent zieht Microsoft übrigens dem Epic Games Store nach.Freilich ist Microsoft mit seinem Store im Vergleich zu Steam eine kleine Nummer, doch Valve kommt dadurch weiter unter Druck, seinen eigenen "Cut" zu reduzieren. Microsofts zwölf Prozent gelten allerdings nur für den PC, bei Konsolenspielen bleibt alles unverändert.
Mit der Reduktion der Store-"Steuer" will man natürlich in erster Linie Entwickler anziehen, Microsoft hat aber auch einige für Nutzer interessante Neuerungen angekündigt. Dazu zählt vor allem, dass der Redmonder Konzern in den nächsten Monaten für den PC "verbesserte Installationszuverlässigkeit und schnellere Download-Geschwindigkeiten" verspricht.
Matt Booty, Head der Xbox Game Studios: "Wir wissen, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben, aber basierend auf der Resonanz sowohl von PC-Spielern als auch von PC-Spieleentwicklern denken wir, dass wir mit den Investitionen, die wir tätigen, in die richtige Richtung für diese Community gehen."
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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