Das ging schnell: FCC hat schon eine neue, nicht unbekannte Führung
Die Spitze der US-Telekommunikationsbehörde FCC blieb dann doch erstaunlich kurz vakant: US-Präsident Joe Biden hat bereits eine neue Chefin eingesetzt, die weitgehend das Gegenstück zu ihrem Vorgänger Ajit Pai darstellt.
Jessica Rosenworcel heißt die neue Chefin der FCC. Die Besetzung solcher Ämter in Behörden anderer Länder sind normalerweise wenig relevant, die FCC nimmt hier allerdings eine gewisse Sonderrolle ein. Immerhin ist der Einfluss der USA auf die grundlegende Architektur des Internets noch immer sehr groß und die FCC stellt auch die Weichen für die größten Dienste-Anbieter, die auch hierzulande von Millionen Usern genutzt werden.
Letztlich ist Rosenworcel eigentlich eine naheliegende Wahl. Sie gehörte schon seit längerer Zeit zum Führungsteam der Behörde und kennt diese daher tiefgehend. Eine Einarbeitungszeit ist somit im Grunde nicht nötig. Darüber hinaus vertritt sie auch politisch die Ziele, die von der Biden-Regierung hinsichtlich der Dateninfrastrukturen gesetzt werden.
Darüber hinaus setzt sich die FCC-Frau aber auch für die Schließung der sogenannten "Hausaufgaben-Lücke" ein. Dies umschreibt eine Situation, nach der vor allem in Wohngegenden mit weniger kaufkräftigen Bewohnern oft noch eklatante Lücken in der Breitband-Versorgung zu finden sind. Rosenworcel sieht darin auch eine Grundlage für die Chancen-Ungleichheit bei Heranwachsenden, weil diese von Zuhause längst nicht so gut Bildungsangebote nutzen können, wie es Altersgenossen aus reicheren Haushalten tun.
Offiziell ist Rosenworcel erst einmal nur als vorläufige FCC-Chefin eingesetzt worden - für mehr reichen die Kompetenzen des Präsidenten nicht aus. Eine permanente Besetzung des Postens muss vom Senat bestätigt werden. Daher besteht zumindest noch eine gewisse Möglichkeit, dass aus irgendwelchen Gründen noch ein anderer Kandidat ins Rennen geschickt wird.
Siehe auch: Mit Trump ist auch der ungeliebte FCC-Chef plötzlich verschwunden
Letztlich ist Rosenworcel eigentlich eine naheliegende Wahl. Sie gehörte schon seit längerer Zeit zum Führungsteam der Behörde und kennt diese daher tiefgehend. Eine Einarbeitungszeit ist somit im Grunde nicht nötig. Darüber hinaus vertritt sie auch politisch die Ziele, die von der Biden-Regierung hinsichtlich der Dateninfrastrukturen gesetzt werden.
Netzneutralität und Breitband
So gilt Rosenworcel als glühende Verfechterin der Netzneutralität. Hier verfolgt sie also einen komplett anderen Kurs als ihr Vorgänger, der im Sinne der alten Telekommunikationskonzerne nicht gerade für einen gleichberechtigten Zugang aller zu den Infrastrukturen stand.Darüber hinaus setzt sich die FCC-Frau aber auch für die Schließung der sogenannten "Hausaufgaben-Lücke" ein. Dies umschreibt eine Situation, nach der vor allem in Wohngegenden mit weniger kaufkräftigen Bewohnern oft noch eklatante Lücken in der Breitband-Versorgung zu finden sind. Rosenworcel sieht darin auch eine Grundlage für die Chancen-Ungleichheit bei Heranwachsenden, weil diese von Zuhause längst nicht so gut Bildungsangebote nutzen können, wie es Altersgenossen aus reicheren Haushalten tun.
Offiziell ist Rosenworcel erst einmal nur als vorläufige FCC-Chefin eingesetzt worden - für mehr reichen die Kompetenzen des Präsidenten nicht aus. Eine permanente Besetzung des Postens muss vom Senat bestätigt werden. Daher besteht zumindest noch eine gewisse Möglichkeit, dass aus irgendwelchen Gründen noch ein anderer Kandidat ins Rennen geschickt wird.
Siehe auch: Mit Trump ist auch der ungeliebte FCC-Chef plötzlich verschwunden
Thema:
Videos zum Thema
Beliebt im Preisvergleich
- WLAN-Router mit Modem:
Neue Downloads
Beiträge aus dem Forum
-
Kann man einen zweiten DSL Tarif buchen?
Freeboy -
MagentaTV technische Probleme
Opfer0815 -
Fritz dsl 64 bit...
snoopi -
| gelöst | kein dsl interner mehr
fubbiquantz -
DSL-Vertrag kündigen oder bleiben?
Holger_N -
DSL Geschwindigkeit, FritzBox7330, Vodafone
Frank955 -
| selbstlösung | dsl mobile flat android
fubbiquantz
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Wake Island ist zurück: Battlefield 6 diese Woche kostenlos spielbar
- Chefs der Tech-Konzerne sind jungen Nutzern extrem unbeliebt
- Nutzer kündigen wegen neuer KI-Markierung ihre Claude-Abonnements
- Übernahme auf Port 5900: Kritische MacOS-Lücke wird aktiv ausgenutzt
- Spusu ist legendär: 100-GB-Tarif mit bis zu 200 Mbit/s für 12,90 Euro
- ChatGPT macht auf Windows Recall: KI zeichnet jetzt Mac-Aktionen auf
- Halo in fremden Händen: Microsoft liebäugelt mit Call-of-Duty-Machern
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen