Buttplug 1.0: Open-Source-Bibliothek für intime Haptiksteuerung fertig
Der Entwickler bezeichnt es als "Meilenstein" für die eigene Open-Source-Community: Unter dem Namen Buttplug 1.0 wurde über dreieinhalb Jahre ein Standard entwickelt, der jedem die nötige Basis zur Ansteuerung von smartem Sexspielzeug erlaubt.
Wie der Entwickler im Blogbeitrag zum Release von Buttplug 1.0 (via Futurezone) schreibt, gibt es hunderte computergesteuerte Sexspielzeuge, die meist auf einzigartige Protokolle setzen. Der Open-Source-Standard bietet hier die Möglichkeit, über verschiedene Plattformen hinweg auch Bauteile wie USB und Bluetooth anzusteuern. "Entwickler können Buttplug verwenden, um nach einem unterstützten Gerät zu suchen und dann generische Befehle wie "vibrieren/rotieren mit [Geschwindigkeit]" zu senden. Das war's."
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Ein Standard, um sie alle vibrieren zu lassen
Die immer weiter fortschreitende Vernetzung macht auch vor Sexspielzeug nicht halt. Bisher kommen bei den Geräten verschiedenste Methoden zur Ansteuerung zum Einsatz, ein offener Standard fehlt in der Branche. Genau hier hat das Projekt "Buttplug" vor mehr als drei Jahren mit dem Ziel angesetzt, eine "Open Source Haptik-Abstraktionsbibliothek für intime Hardware" zu entwickeln - "Man könnte auch sagen: 'eine Art, einem Haufen verschiedener Vibratoren zu sagen, wie sie vibrieren sollen'", so der Entwickler.Wie der Entwickler im Blogbeitrag zum Release von Buttplug 1.0 (via Futurezone) schreibt, gibt es hunderte computergesteuerte Sexspielzeuge, die meist auf einzigartige Protokolle setzen. Der Open-Source-Standard bietet hier die Möglichkeit, über verschiedene Plattformen hinweg auch Bauteile wie USB und Bluetooth anzusteuern. "Entwickler können Buttplug verwenden, um nach einem unterstützten Gerät zu suchen und dann generische Befehle wie "vibrieren/rotieren mit [Geschwindigkeit]" zu senden. Das war's."
Ab in die Zukunft
Der Entwickler stellt auf seinem Blog eine genaue Anleitung bereit, wie die Bibliothek zum Einsatz gebracht werden kann. Darüber hinaus formuliert man hier auch Ziele für die Zukunft: Entwicklerhandbuch und API-Dokumentation sind aktuell noch nicht sehr ausgereift und "brauchen noch viel Liebe". Auch weiterer Hardware-Support, unter anderem für die Nintendo Joycons, ist in der Entwicklung. Wie weit der Erfolg von Buttplug reicht, muss sich natürlich noch zeigen, große Unternehmen in der Branche dürften vorerst aber eher wenig Anreiz für eine Verwendung haben.Download NetBeans - Open-Source-Entwicklungsumgebung
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