OLED-Displays werden in China bald per Tintenstrahldrucker produziert

Der chinesische Display-Spezialist China Star Optoelectronics (CSOT) will ab dem kommenden Jahr ein erstes Werk für die Massenfertigung von OLED-Bildschirmen bauen, in dem die Panel auf neuartige Weise gefertigt werden - wie mit einem Tintenstrahldrucker.
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Wie der taiwanische Branchendienst DigiTimes berichtet, plant CSOT für 2021 den Beginn des Baus einer sogenannten 8.5G-Fab in der Stadt Guanghzou im Südosten Chinas. Dort sollen nach dem Willen des Unternehmens innerhalb weniger Jahre die ersten OLED-Panel per Inkjet-Printing gefertigt werden. Die Massenfertigung in dem neuen Werk wird angeblich für das Jahr 2024 angestrebt.

Technologie (fast) bereit für die Massenproduktion

CSOT arbeitet seit einigen Jahren unter Hochdruck an der Produktion von OLED-Panels mittels Tintenstrahldruck. Das Unternehmen hat bereits signifikante Fortschritte bei der Technologie gemacht, die unter anderem den eigentlichen Fertigungsprozess, aber auch die Produktion der für die Panel benötigten Trägerebenen angeht.

Außerdem hat man neue Materialien entwickelt, um dafür zu sorgen, dass die per Inkjet-Fertigung hergestellten OLED-Displays in der Lage sind, einen möglichst großen Farbraum darzustellen. CSOT, das zum Ökosystem um den chinesischen Fernseher- und Smartphone-Hersteller TCL gehört, will nach aktuellen Erkenntnissen umgerechnet rund 6,8 Milliarden Dollar in seine erste Fabrik für Injekt-gedruckte OLED-Displays investieren.

Die neue Technologie verspricht zwar eine günstigere Fertigung von OLED-Bildschirmen, erreicht aber nicht die gleichen hohen Pixeldichten, wie sie bei Displays für Smartphones und andere kompakte Elektronikgeräte üblich sind. Stattdessen dürften die per Trintenstrahldruck gefertigten Panel vor allem in Fernsehern und anderen großformatigen Geräte zum Einsatz kommen. TCL hatte bereits erste Prototypen dieser Art gezeigt.
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