Google, Amazon, Apple, Facebook:
All diese Konzerne sind zu mächtig
Die Kartellstellung der großen Internet - und IT-Konzerne stand im Fokus eines Untersuchungsausschusses des US-Kongresses und die Antwort war eindeutig: Google, Amazon, Apple und Facebook haben auf ihren Gebieten zu viel Macht, die sie auch missbrauchen.
Der Bericht wurde vom House Judiciary Committee des Repräsentantenhauses der Vereinigten Staaten verfasst bzw. vor kurzem vorgelegt und er enthält jede Menge Sprengstoff. Denn das 449-seitige Papier (PDF) kritisiert alle vier Konzerne wegen Machtmissbrauchs. Am Pranger stehen Praktiken wie das Aufkaufen von Konkurrenten, die Bevorzugung eigener Dienste und der Quasi-Zwang, kleinere Unternehmen zur Nutzung der jeweiligen Plattformen zu drängen bzw. zwingen.
"Unsere Untersuchung deckte ein alarmierendes Muster von Geschäftspraktiken auf, die den Wettbewerb verschlechtern und die Innovation ersticken", sagte die demokratische Politikerin Val Demings. "Der Wettbewerb muss die beste Idee belohnen, nicht das größte Firmenkonto. Wir werden alle notwendigen Schritte unternehmen, um Regelverstöße zur Rechenschaft zu ziehen."
Diese sind umfangreich, im Groben kann man sie zusammenfassen, dass der Kongress neue Standards für Wettbewerbsverstöße definieren sollte. Diese sollen nicht nur Kunden schützen, sondern auch Arbeiter, Investoren und Konkurrenten. Zu große Dominanz bestimmter Plattformen soll verboten werden, ebenso wie die Bevorzugung eigener Dienste und Produkte. Übernahmen und Fusionen sollen stärker und strenger unter die Lupe genommen werden.
Ob es zu einer Umsetzung kommt, ist eine andere Frage: Denn wie die New York Times berichtet, war bereits der eigentliche Bericht von politischen Kleinkriegen zwischen Demokraten und Republikanern dominiert, letztere beklagten sich, dass die angebliche Benachteiligung Konservativer nicht näher untersucht wird.
"Unsere Untersuchung deckte ein alarmierendes Muster von Geschäftspraktiken auf, die den Wettbewerb verschlechtern und die Innovation ersticken", sagte die demokratische Politikerin Val Demings. "Der Wettbewerb muss die beste Idee belohnen, nicht das größte Firmenkonto. Wir werden alle notwendigen Schritte unternehmen, um Regelverstöße zur Rechenschaft zu ziehen."
Empfehlungen, (noch) keine Gesetze
Eine echte legislative Auswirkung hat der Bericht vorerst nicht, da das Komitee lediglich Empfehlungen abgeben darf. Davon macht man aber auch Gebrauch und schlägt zahlreiche Maßnahmen zur Eindämmung dieser Marktmacht vor.Diese sind umfangreich, im Groben kann man sie zusammenfassen, dass der Kongress neue Standards für Wettbewerbsverstöße definieren sollte. Diese sollen nicht nur Kunden schützen, sondern auch Arbeiter, Investoren und Konkurrenten. Zu große Dominanz bestimmter Plattformen soll verboten werden, ebenso wie die Bevorzugung eigener Dienste und Produkte. Übernahmen und Fusionen sollen stärker und strenger unter die Lupe genommen werden.
Ob es zu einer Umsetzung kommt, ist eine andere Frage: Denn wie die New York Times berichtet, war bereits der eigentliche Bericht von politischen Kleinkriegen zwischen Demokraten und Republikanern dominiert, letztere beklagten sich, dass die angebliche Benachteiligung Konservativer nicht näher untersucht wird.
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
Amazons Aktienkurs in Euro
Videos zum Thema Amazon
- Bloodaxe: Prime Video zeigt den ersten Trailer zur Wikinger-Serie
- Blade Runner 2099: Prime Video zeigt einen neuen Trailer zur Miniserie
- Star Wars: Galactic Racer startet - Kampagne gratis auf Amazon Luna
- Carrie: Prime Video zeigt den Trailer zur modernen Serienadaption
- ClonerAlliance UHD Halo: Box für leichte Bildschirm-Aufnahmen im Test
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Nach über 30 Jahren: EA schließt legendäre Spieleschmiede BioWare
- GTA 6: Fan baut Launch-Trailer 1 zu 1 in GTA 5 nach - Irrer Grafiksprung
- Netflix im November 2026: Das sind alle neuen Filme und Serien
- Start von GTA 6 soll US-Wirtschaft rund eine Milliarde Dollar kosten
- AMD FSR 4.1: Grafik-Boost für Xbox-Konsolen und ältere Radeon-GPUs
- ChatGPT: Neue Funktion schützt private Chats nun mit einer PIN
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen