Netflix-Chef: Homeoffice ist für kreative Firmen völlig untauglich
Der Chef des Streaming-Konzerns Netflix kann dem Hype um das Homeoffice nur wenig abgewinnen. Auch wenn bei dem Unternehmen derzeit ebenfalls fast alle Mitarbeiter zu Hause bleiben, soll sich das wenn möglich bald wieder ändern.
Aktuell wirkt es manchmal, als hätte es nur eines Anstoßes bedurft, um ein Management nach dem anderen auf die Idee zu bringen, dass man die Mitarbeiter doch einfach generell von zu Hause aus arbeiten lassen könnte. Betriebswirtschaftlich wirkt das auf den ersten Blick auch als gute Idee, denn man spart im Zweifelsfall eine Menge teurer Bürofläche ein, wenn die Leute ihren Arbeitsplatz in die private Wohnung verlegen. Und die bisher vorliegenden Daten deuten auch darauf hin, dass die Produktivität darunter nicht leidet.
Reed Hastings scheint nun aber derjenige zu sein, der dem Trend nichts abgewinnen kann. "Ich kann dem nichts Positives abgewinnen", sagte er in einem Interview mit dem Wall Street Journal. Er sei sehr beeindruckt von den Opfern, die viele Menschen im Zuge der Pandemie gebracht haben. Allerdings seien die dabei gefundenen Lösungen aus seiner Sicht keine dauerhaften Optionen.
Trotzdem ist sich Hastings sicher, dass Homeoffice auch nach der Corona-Pandemie ein größerer Teil der Arbeitswelt bleiben wird. Für Netflix rechnet er damit, dass es eher so aussehen wird, dass die Beschäftigten in der Woche vier Tage im Büro sind und an einem von Zuhause arbeiten. "Ich wette, dass die meisten Unternehmen da landen werden", sagte er.
Reed Hastings scheint nun aber derjenige zu sein, der dem Trend nichts abgewinnen kann. "Ich kann dem nichts Positives abgewinnen", sagte er in einem Interview mit dem Wall Street Journal. Er sei sehr beeindruckt von den Opfern, die viele Menschen im Zuge der Pandemie gebracht haben. Allerdings seien die dabei gefundenen Lösungen aus seiner Sicht keine dauerhaften Optionen.
Ein bisschen wird bleiben
Gut funktionieren kann die Verlagerung ins Homeoffice wohl an den Stellen, wo Mitarbeiter ohnehin nur Aufgaben am Schreibtisch wegarbeiten. Bestimmte wichtige Prozesse könnten hingegen nicht einfach ersetzt werden. Laut Hastings ist es beispielsweise schwierig geworden, sich über Ideen auszutauschen. Das funktioniert in der Regel bei direkten Treffen besser, weil in einer direkten Kommunikation schneller und konzentrierter Ideen diskutiert und gemeinsam entwickelt werden können. Das gilt insbesondere für internationale Prozesse, bei denen es auch darauf ankommt, kulturelle Stimmungen aufzunehmen.Trotzdem ist sich Hastings sicher, dass Homeoffice auch nach der Corona-Pandemie ein größerer Teil der Arbeitswelt bleiben wird. Für Netflix rechnet er damit, dass es eher so aussehen wird, dass die Beschäftigten in der Woche vier Tage im Büro sind und an einem von Zuhause arbeiten. "Ich wette, dass die meisten Unternehmen da landen werden", sagte er.
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