Microsoft Stores werden geschlossen - und zwar für immer
Microsoft stellt seine bisher mit einiger Energie verfolgte Einzelhandelsstrategie gründlich auf den Kopf - im Grunde wirft man sie komplett über Bord. Der Konzern schließt überraschend alle Microsoft Stores in den USA und anderswo.
Wie Microsoft heute mitteilte, werden die meisten der offiziellen Stores auch nach der Coronavirus-Pandemie nicht wieder öffnen. Außerdem wird der Ausbau des Store-Netzwerks gestoppt. Künftig reduziert man die Zahl der eigenen Microsoft Stores auf nur noch vier Locations - doch auch dort wird der Verkauf eingestellt und die Stores werden als Teil einer "strategischen Änderung" aufgegeben.
Laut Microsoft bleiben nur noch die Einrichtungen in der New Yorker Fifth Avenue, am Oxford Circus in London, in der Westfield Mall in Sydney und auf dem Campus in Redmond erhalten. Selbst an diesen Standorten soll es künftig nur noch sogenannte "Experience Center" geben, die zwar weiterhin Microsofts Produkte vor dem Kauf zugänglich machen, aber keinen normalen Einzelhandelsbetrieb mehr bieten. Alle anderen Geschäfte des Konzerns in den USA und weltweit werden geschlossen. Microsoft reagiert mit dem Strategiewechsel nach eigenen Angaben auch auf die sich durch die Pandemie verändernde weltweite Lage.
Für die Zukunft kündigte Microsoft an, dass die bisherigen Mitarbeiter der Stores entweder per Remote-Verbindung oder aus Büros des Konzerns weiterhin für die Kunden des Unternehmens da sein werden. Man wolle das Team auch weiterhin ausbauen, um die Ziele und die Mission der Firma voranzubringen, hieß es in einem vage formulierten Blog-Eintrag.
Die Microsoft Stores boten bisher die gesamte Endkunden-orientierte Produktpalette des Softwarekonzerns an, zu der auch die Surface-Produkte und die Xbox-Konsolen sowie die dazugehörigen Spiele gehörten. Außerdem wurden Windows, Office und andere Software-Produkte über die Läden vertrieben. Sie dienten darüber hinaus vor allem auch dazu, die Produkte und Dienste des Unternehmens zur Schau zu stellen und eine Verbindung zu deren Nutzern aufzubauen und zu pflegen.
Laut Microsoft bleiben nur noch die Einrichtungen in der New Yorker Fifth Avenue, am Oxford Circus in London, in der Westfield Mall in Sydney und auf dem Campus in Redmond erhalten. Selbst an diesen Standorten soll es künftig nur noch sogenannte "Experience Center" geben, die zwar weiterhin Microsofts Produkte vor dem Kauf zugänglich machen, aber keinen normalen Einzelhandelsbetrieb mehr bieten. Alle anderen Geschäfte des Konzerns in den USA und weltweit werden geschlossen. Microsoft reagiert mit dem Strategiewechsel nach eigenen Angaben auch auf die sich durch die Pandemie verändernde weltweite Lage.
Für die Zukunft kündigte Microsoft an, dass die bisherigen Mitarbeiter der Stores entweder per Remote-Verbindung oder aus Büros des Konzerns weiterhin für die Kunden des Unternehmens da sein werden. Man wolle das Team auch weiterhin ausbauen, um die Ziele und die Mission der Firma voranzubringen, hieß es in einem vage formulierten Blog-Eintrag.
Store-Mitarbeiter sollen weiter für Microsoft tätig sein
Zuletzt hatte Microsoft den Mitarbeitern seiner physischen Stores trotz der Schließung wegen Covid-19 weiter ihre Gehälter in vollem Umfang gezahlt und sie größtenteils von zuhause aus im Kundendienst arbeiten lassen. Die Eröffnung der ersten Microsoft Stores begann 2009, wobei der Konzern stets deutlich behutsamer vorging als etwa der Konkurrent Apple. Bis heute gab es vor allem in den Vereinigten Staaten und Kanada Einzelhandelsgeschäfte von Microsoft. Allein in den USA waren es 107 Stores, insgesamt weltweit 116.Die Microsoft Stores boten bisher die gesamte Endkunden-orientierte Produktpalette des Softwarekonzerns an, zu der auch die Surface-Produkte und die Xbox-Konsolen sowie die dazugehörigen Spiele gehörten. Außerdem wurden Windows, Office und andere Software-Produkte über die Läden vertrieben. Sie dienten darüber hinaus vor allem auch dazu, die Produkte und Dienste des Unternehmens zur Schau zu stellen und eine Verbindung zu deren Nutzern aufzubauen und zu pflegen.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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