Lenovo-Chef optimistisch: Coronavirus sorgt für Dauer-Plus im PC-Markt
Die Coronavirus-Pandemie wird nach Meinung des weltgrößten PC-Herstellers Lenovo für eine nachhaltige Steigerung der Verkäufe von Desktop- und Notebook-PCs sorgen. Das Unternehmen geht davon aus, dass auch nach dem Abklingen der Pandemie mehr Menschen an PCs arbeiten.
Wie Lenovo-Chef Yang Yuanqing laut dem japanischen Wirtschaftsdienst Nikkei Asian Review jüngst verlauten ließ, verzeichnet man wie viele andere Hersteller eine gestiegene Nachfrage rund um PCs, weil auch im Consumer-Markt der Trend verstärkt hin zum Arbeiten und Lernen von Zuhause aus geht.
Lenovo war selbst durchaus von einem Rückgang der PC-Verkäufe Anfang des Jahres betroffen, was jedoch nicht unbedingt an einer reduzierten Nachfrage lag. Stattdessen gab es Probleme bei der Produktion neuer Systeme, da die Verfügbarkeit von Materialien, Komponenten und anderen Bauteilen aufgrund der vorübergehenden Stilllegung von Werken der Zulieferer beschränkt war.
Auch Lenovo selbst musste seine Fertigung teilweise einstellen, denn unter anderem war ein Smartphone-Werk in der Stadt Wuhan betroffen - jener Region, von der aus die weltweite Pandemie ihren Lauf nahm. In der Zeit von Januar bis März sank der Gewinn deshalb auf nur noch 43 Millionen Dollar und somit um mehr als 63 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Auf das Gesamtjahr gesehen waren die Auswirkungen durch das neuartige Coronavirus für Lenovo jedoch nur von eher kleinerer Bedeutung. So stieg der Jahresgewinn um immerhin 11 Prozent auf zuletzt 665 Millionen Dollar. Der Umsatz des gesamtem Geschäftsjahres von Lenovo belief sich auf immerhin 50,7 Milliarden Dollar.
Jüngstes Wachstum nicht nur kurzfristiger Natur
Lenovo gehe davon aus, dass diese gestiegene Nachfrage rund um PCs nicht nur von kurzer Dauer ist. Das Wachstum sei nicht nur kurzfristiger Natur, so Yang im Gespräch mit Medienvertretern anlässlich der Bekanntgabe der jüngsten Geschäftszahlen des Konzerns. Stattdessen setze eine "neue Normalität" ein, wodurch letztlich auch die Nachfrage rund um Datacenter-Produkte zunehmen werde.Lenovo war selbst durchaus von einem Rückgang der PC-Verkäufe Anfang des Jahres betroffen, was jedoch nicht unbedingt an einer reduzierten Nachfrage lag. Stattdessen gab es Probleme bei der Produktion neuer Systeme, da die Verfügbarkeit von Materialien, Komponenten und anderen Bauteilen aufgrund der vorübergehenden Stilllegung von Werken der Zulieferer beschränkt war.
Auch Lenovo selbst musste seine Fertigung teilweise einstellen, denn unter anderem war ein Smartphone-Werk in der Stadt Wuhan betroffen - jener Region, von der aus die weltweite Pandemie ihren Lauf nahm. In der Zeit von Januar bis März sank der Gewinn deshalb auf nur noch 43 Millionen Dollar und somit um mehr als 63 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Auf das Gesamtjahr gesehen waren die Auswirkungen durch das neuartige Coronavirus für Lenovo jedoch nur von eher kleinerer Bedeutung. So stieg der Jahresgewinn um immerhin 11 Prozent auf zuletzt 665 Millionen Dollar. Der Umsatz des gesamtem Geschäftsjahres von Lenovo belief sich auf immerhin 50,7 Milliarden Dollar.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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