"Seelenfrieden": Lexus bietet 10 Jahre Garantie auf E-Auto-Batterie

Wie lange hält die Batterie eines E-Autos? Lexus will Kunden auf diese Frage eine Antwort geben, die bei Käufern für "Seelenfrieden" sorgen soll. Das erste vollelektrische Modell UX300e kommt mit einer Batterie-Ga­ran­tie von 10 Jahren oder einer Million Kilometer.
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Lexus

Lexus bietet bei seinem ersten E-Auto die bisher längste Batterie-Garantie

Ein oft diskutiertes Thema bei der Möglichkeit von E-Autos, als vollwertiger Ersatz für Benzi­ner zu funktionieren, ist die Lebensdauer der Batterie - auch, weil erst langsam echte und breite Erfahrungswerte durch Modelle im Markt gewonnen werden, die dafür alt genug sind. Lexus hat sich lange eher negativ über die reine E-Mobilität geäußert, scheint jetzt aber eine kom­plette Kehrtwende zu vollziehen. Mit dem Lexus UX 300e stellt man das erste voll­elek­tri­sche Modell vor - und das kommt gleich mit einer bisher unerreichten Garantie für die Bat­te­rie auf den Markt: 10 Jahre oder 1.000.000 Kilometer.
Lexus UX 300eMit 10 Jahren oder... Lexus UX 300e1.000.000 km Garantie auf die Batterie
Allerdings muss man diese Werte auch einordnen: Wie bei E-Autos üblich, gilt die Service-Ga­ran­tie nicht über die volle Lebensdauer für die gesamte Batterie-Kapazität von 54,3 Ki­lo­watt. Vielmehr sagt der Konzern zu, dass die Lithium-Ionen-Batterie nach 10 Jahren noch über 70 Prozent der Ladekapazität bieten muss, darüber hinaus sind natürlich alle Funk­tions­feh­ler gedeckt. Die Garantiedauer setzt außerdem voraus, dass zukünftige Be­sit­zer sich ent­spre­chend des vorgesehenen Wartungs-Programms an die Intervalle halten.

Lexus UX 300eLexus UX 300eLexus UX 300eLexus UX 300e

Aufwendiges System

Die Lexus-Entwickler wollen die guten Werte bei der Lebensdauer mit einem recht auf­wendigen Batterie-Management und Klima-System er­rei­chen. Für die Kühlung bei hoher Leistungs­abnahme setzt man auf ein Luft­system, das laut den Machern sicherer und leichter als eine Wasserkühlung funktioniert. Wie Elektroauto-News schreibt, wird dafür gekühlte Luft im Batteriepaket zirkuliert. Am anderen Ende des Temperatur-Spektrums kommt dann bei kalter Witterung eine Batterieheizung zum Einsatz, wobei jedes einzelne Modul mit einem Heizelement ausgestattet ist. Eine ausgefeilte Sensorik steuert die Systeme so, dass jede Zelle in Sachen Spannung und Temperatur nahe an ihrem Optimum arbeiten kann.
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