Play Store: Google verschärft die Regeln, um Abo-Betrug zu stoppen
Der App-Shop von Google wird von Milliarden Menschen benutzt, entsprechend attraktiv ist de Play Store auch für Betrüger. Die Maschen sind unterschiedlich, eine arbeitet damit, dass versucht wird, Menschen in dubiose Abonnements zu drängen. Dagegen geht Google nun vor.
Der Suchmaschinenriese und Android-Betreiber hat eine Reihe an Maßnahmen vorgestellt, mit denen man derartige Abo-Abzocke in den Griff bekommen will. Denn so manche Apps versuchen, unwissende Kunden zum Abschluss möglichst teurer Abonnements zu bekommen. Dabei wird zumeist die kostenlose Probephase in Vordergrund gestellt, aber so gut wie möglich verschwiegen und versteckt, dass diese in ein kostenpflichtiges Abonnement übergeht.
Links ist eine App zu sehen, die korrekt auf ein Abos hinweist, rechts wird es verschleiert
Außerdem werden App-Entwickler verpflichtet, einen transparenten Weg anzubieten, wie man diese kündigen kann. Welche Arten des Betruges gängig sind, beschreibt der Konzern in einem Eintrag zum Thema Monetarisierung und Werbung:
Links ist eine App zu sehen, die korrekt auf ein Abos hinweist, rechts wird es verschleiert
Mehr Transparenz bei Abos
Google hat deshalb angekündigt, dass man mehrere Maßnahmen gegen diese Betrugsmasche einführen wird, dieses gelten ab 16. Juni 2020 (via Android Police). Ab diesem Tag sind Entwickler verpflichtet, genau anzugeben, wie viel und wofür sie Geld verlangen. Kunden werden ab Mitte Juni auch Mails bekommen, in denen sie gewarnt werden, dass kostenlose Trials in Bezahlabonnements umgewandelt werden.Außerdem werden App-Entwickler verpflichtet, einen transparenten Weg anzubieten, wie man diese kündigen kann. Welche Arten des Betruges gängig sind, beschreibt der Konzern in einem Eintrag zum Thema Monetarisierung und Werbung:
- Monatsabonnements, bei denen Nutzer nicht darüber informiert werden, dass sie automatisch verlängert und monatlich in Rechnung gestellt werden.
- Jahresabonnements, bei denen in der Preisgestaltung der Schwerpunkt auf die monatlichen Kosten gelegt wird.
- Abonnementpreise und -Nutzungsbedingungen, die nicht vollständig lokalisiert sind.
- In-App-Werbeaktionen, bei denen nicht klar ersichtlich ist, dass Nutzer auch ohne Abonnement auf die Inhalte zugreifen können (sofern möglich).
- Artikelnamen, bei denen die Art des Abonnements nicht ersichtlich ist. Das ist beispielsweise der Fall, wenn von einer "kostenlosen Testversion" die Rede ist, obwohl dafür regelmäßige Kosten anfallen.
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