Endlich wieder hip sein:
Das neue Samsung Galaxy Z Flip ist da
Das Samsung Galaxy Z Flip ist da. Jetzt auch ganz offiziell. Mit dem Z Flip stellt Samsung sein zweites Smartphone mit faltbarem Display vor und versucht vor allem, den neuen Formfaktor populärer zu machen. Mit knapp 1500 Euro sinkt auch der Preis - ein wenig.
Günstig ist das Samsung Galaxy Z Flip deshalb zwar noch lange nicht, doch macht es die Ambitionen des koreanischen Giganten mehr als deutlich. Bis Ende 2020 will Samsung ganze 2,5 Millionen seines teuren neuen Edel-Smartphones mit Falt-Display verkaufen und damit aus dem Nischenprodukt schon fast Massenware machen.
Oben Video, unten Bedienung: Samsung telt die Oberfläche beim Z Flip
Das Galaxy Z Flip soll dabei die Fehler des Vorgängers Galaxy Fold ausbügeln und mit einem attraktiveren Formfaktor aufwarten. Statt vertikal wird hier nämlich horizontal gefaltet, wodurch sich ein großes 6,7 Zoll "Infinity-Flex"-Display mit Full-HD-Auflösung und 22:9-Format bequem in jeder Hosentasche unterbringen lassen soll. Möglich macht dies die Verwendung von Kunststoff als Trägermaterial für den Bildschirm, der anders als beim Galaxy Fold mit einer extrem dünnen Schicht aus Glas abgedeckt ist, um Kratzern und anderen Schäden vorzubeugen.
Flexibel einsetzbar: das Samsung Galaxy Z Flip
Samsung verpasst dem Galaxy Z Flip nämlich den Qualcomm Snapdragon 855+ als Mittelpunkt der Hardware-Basis, der mit bis zu 2,96 Gigahertz auch in den meisten Flaggschiff-Smartphones der zweiten Jahreshälfte 2019 seinen Dienst tat. Acht Gigabyte Arbeitsspeicher und 256 GB interner Flash-Speicher ohne Erweiterungsoption runden das faltbare Paket ab.
Doppelkamera und Mini-Display im oberen Teil des Geräts
Durch große Blenden sollen die beiden Kameras zudem viel Licht einfangen und mit ihrem HDR10+-Support auch bei wenig Licht für optiomale Bilder sorgen. Auf der Front sitzt in einem Loch unterhalb des oberen Display-Rands eine 10-Megapixel-Kameras für Selbstporträts, die mit Autofokus aufwartet und durch die Möglichkeit zum Aufstellen des Galaxy Z Flex mit einem im Winkel zwischen 70 und 110 Grad frei justierbaren oberen Teil des Displays auch für freihändige Aufnahmen dient.
Dies liegt nur wenig über dem Niveau, was im letzten Jahr beim Galaxy S10e geboten wurde, soll aber dank neuer Optimierungen für eine längere Laufzeit ausreichen. Die Energieversorgung erfolgt einerseits per Fast-Charging mit maximal 15 Watt, kann aber auch drahtlos per Qi-Wireless-Charging mit neun oder 12 Watt vorgenommen werden.
Als Betriebssystem verwendet Samsung das aktuelle Android 10 mit der hauseigenen Samsung One UI 2.0, die eine Reihe von kleineren Anpassungen an den ungewöhnlichen Formfaktor erfahren hat. Unter anderem wurde die Kamera-App modifiziert, um gegebenenfalls Selbstporträts für soziale Netzwerke in entsprechenden Formaten aufzunehmen.
Eine Besonderheit ist auch das auf dem oberen "Deckel" angebrachte äußere Display, das mit einem Zoll Diagonale praktisch unter der Glasoberfläche verschwindet und nur dann Benachrichtigungen und ähnliches anzeigt, wenn diese eingehen oder das Telefon bewegt wird. Abgerundet wird das Paket durch einen seitlich verbauten Fingerabdruckleser und ein weitgehend aus Metall gefertigtes Gehäuse mit rückwärtigen Abdeckungen aus widerstandsfähigem Gorilla Glass 6.
Das Samsung Galaxy Z Flip soll schon ab dem 14. Febuar auch in Deutschland zu haben sein. Günstig wird das Gerät dann allerdings nicht, denn Samsung will das in Schwarz und Lila verfügbare Luxus-Faltsmartphone hierzulande für 1499 Euro verkaufen. Damit ist es zwar günstiger als das mindestens 500 Euro teurere Galaxy Fold, aber noch lange kein Schnäppchen.
Oben Video, unten Bedienung: Samsung telt die Oberfläche beim Z Flip
Das Galaxy Z Flip soll dabei die Fehler des Vorgängers Galaxy Fold ausbügeln und mit einem attraktiveren Formfaktor aufwarten. Statt vertikal wird hier nämlich horizontal gefaltet, wodurch sich ein großes 6,7 Zoll "Infinity-Flex"-Display mit Full-HD-Auflösung und 22:9-Format bequem in jeder Hosentasche unterbringen lassen soll. Möglich macht dies die Verwendung von Kunststoff als Trägermaterial für den Bildschirm, der anders als beim Galaxy Fold mit einer extrem dünnen Schicht aus Glas abgedeckt ist, um Kratzern und anderen Schäden vorzubeugen.
Zusammenklappbar, aber nie ganz geschlossen
Ganz und gar 100-prozentig schließt das Gehäuse nicht, so dass man durchaus damit rechnen muss, dass Staub und andere Elemente eindringen können. Dementsprechend gibt es auch keine IP68-Zertifizierung der Wasserdichtigkeit wie etwa bei den Top-Smartphones der neuen Galaxy S20-Serie. Anders als beim Motorola RAZR 2020 gibt es immerhin eine absolute Oberklasse-Ausstattung.
Flexibel einsetzbar: das Samsung Galaxy Z Flip
Samsung verpasst dem Galaxy Z Flip nämlich den Qualcomm Snapdragon 855+ als Mittelpunkt der Hardware-Basis, der mit bis zu 2,96 Gigahertz auch in den meisten Flaggschiff-Smartphones der zweiten Jahreshälfte 2019 seinen Dienst tat. Acht Gigabyte Arbeitsspeicher und 256 GB interner Flash-Speicher ohne Erweiterungsoption runden das faltbare Paket ab.
Kamera-Hardware auf dem Niveau des Galaxy S10
Auf der Außenseite des Gehäuses sitzen einmal mehr mehrere Kameras, auch wenn deren Ausstattung eher dem entspricht, was man von den Galaxy S10-Smartphones aus dem letzten Jahr kennt. So sind zwei 12-Megapixel-Kameras verbaut, wobei eine davon als Ultraweitwinkelkamera dient. Per optischem Bildstabilisator werden Wackler ausgeglichen und für eine schnelle Fokussierung sorgt der Dual-Pixel-Autofokus der Hauptkamera.
Doppelkamera und Mini-Display im oberen Teil des Geräts
Durch große Blenden sollen die beiden Kameras zudem viel Licht einfangen und mit ihrem HDR10+-Support auch bei wenig Licht für optiomale Bilder sorgen. Auf der Front sitzt in einem Loch unterhalb des oberen Display-Rands eine 10-Megapixel-Kameras für Selbstporträts, die mit Autofokus aufwartet und durch die Möglichkeit zum Aufstellen des Galaxy Z Flex mit einem im Winkel zwischen 70 und 110 Grad frei justierbaren oberen Teil des Displays auch für freihändige Aufnahmen dient.
Doppel-Akku soll dank Optimierung länger halten
Beim Akku des Galxy Z Flip muss Samsung aus verständlichen Gründen etwas "sparen", da sich der neue Formfaktor nur durch das Teilen des Akkus umsetzen lässt. Die extrem flache Bauweise erzwingt die Verwendung je eines kleineren Akkus im oberen und unteren Teil der Faltkonstruktion, so dass sich eine Gesamtkapazität von 3300mAh ergibt.Dies liegt nur wenig über dem Niveau, was im letzten Jahr beim Galaxy S10e geboten wurde, soll aber dank neuer Optimierungen für eine längere Laufzeit ausreichen. Die Energieversorgung erfolgt einerseits per Fast-Charging mit maximal 15 Watt, kann aber auch drahtlos per Qi-Wireless-Charging mit neun oder 12 Watt vorgenommen werden.
NanoSIM und eSIM an Bord
Was die weitere Ausstattung angeht, will Samsung natürlich alles bieten, was "normale" High-End-Smartphones aktueller Bauart mitbringen. Unter anderem ist Unterstützung für Wi-Fi 6 an Bord und Bluetooth 5.0 wird ebenso zur Ausstattung gehören wie NFC und WiFi Direct. Das Galaxy Z Flip hat einen einzelnen NanoSIM-Slot, bietet aber gleichzeitg auch eSIM-Support.Als Betriebssystem verwendet Samsung das aktuelle Android 10 mit der hauseigenen Samsung One UI 2.0, die eine Reihe von kleineren Anpassungen an den ungewöhnlichen Formfaktor erfahren hat. Unter anderem wurde die Kamera-App modifiziert, um gegebenenfalls Selbstporträts für soziale Netzwerke in entsprechenden Formaten aufzunehmen.
'Widerstandsfähig' trotz fragilem Faltbildschirm?
Samsung besteht übrigens darauf, dass das neue Smartphone "widerstandsfähig" ist und somit weniger anfällig für Umwelteinflüsse und daraus resultierende potenzielle Schäden. Dazu besitzt das Gerät unter anderem relativ breite Ränder um das Falt-Display, die zudem eine gewisse Erhöhung schaffen, um den Bildschirm selbst zu schützen.Eine Besonderheit ist auch das auf dem oberen "Deckel" angebrachte äußere Display, das mit einem Zoll Diagonale praktisch unter der Glasoberfläche verschwindet und nur dann Benachrichtigungen und ähnliches anzeigt, wenn diese eingehen oder das Telefon bewegt wird. Abgerundet wird das Paket durch einen seitlich verbauten Fingerabdruckleser und ein weitgehend aus Metall gefertigtes Gehäuse mit rückwärtigen Abdeckungen aus widerstandsfähigem Gorilla Glass 6.
Das Samsung Galaxy Z Flip soll schon ab dem 14. Febuar auch in Deutschland zu haben sein. Günstig wird das Gerät dann allerdings nicht, denn Samsung will das in Schwarz und Lila verfügbare Luxus-Faltsmartphone hierzulande für 1499 Euro verkaufen. Damit ist es zwar günstiger als das mindestens 500 Euro teurere Galaxy Fold, aber noch lange kein Schnäppchen.
| Technische Daten zum Samsung Galaxy Z Flip | |
|---|---|
| Betriebssystem | Android 10 mit Samsung One UI 2 |
| CPU | Qualcomm Snapdragon 855+ 7 nm |
| Display | Full HD+ (2636 x 1080 Pixel), Dynamic AMOLED 6,7 Zoll mit Always On, Infinity-O ext. Bildschirm 1,06 Zoll (300 x 116 Pixel), Super AMOLED Always On, Gorilla Glass 6 |
| Speicher | 8 GB RAM, 256 GB UFS3.0, direkt unterstützte Cloud-Ports Samsung Cloud, Google Drive, MS Onedrive (kein Micro-SD) |
| Hauptkamera | 12 MP Dual Pixel, Blendenweite f/1.8, Öffnungswinkel 78° + 12 MP Ultraweitwinkel f/2.2, 123°, Blitz, HDR 10+, Schnellstart, opt. Bildstabilisierung |
| Frontkamera | 10 MP Dual Pixel, f/2.4, 80°, Autofokus, Sprachkontrolle |
| Video | UHD 4K 60 fps (Hauptkamera), UHD 4K 30 fps (Front), HDR10+ |
| Videowiedergabe | Unterstützte Formate: MP4, M4V, 3GP, 3G2, WMV, AVI, MKV, WBEM |
| Sensoren | Beschleunigungssensor, Barometer, Kompass, Helligkeitssensor, Näherungserkennung, Fingerabdrucksensor, Gyroskop |
| Akku | 3300 mAh, Schnellladen 15 Watt, Qi-Laden 9 Watt |
| Verbindungen | Bluetooth 5.0, USB Typ C, NFC, WiFi 6 (2,4 + 5 GHz), WiFi direkt, Mirrorlink, Smart View |
| Mobilfunk |
2G (GPRS/EDGE): GSM850, GSM900, DCS1800, PCS1900 3G (HSDPA+): B1(2100), B2(1900), B4(AWS), B5(850), B8(900) 4G (LTE): B1(2100), B2(1900), B3(1800), B4(AWS), B5(850), B7(2600), B8(900), B12, B13, B14, B17(700), B18, B19, B20(800), B25, B26, B28(700), B29, B30, B34, B38, B39, B40, B41, B46, B66, B71 |
| Sicherheit | Gesichtserkennung, Fingerabdruck (seitl.), Knox 3.4.1, sicherer Ordner |
| Musik | AKG Stereo-Lautsprecher, Dolby Atmos, eingebettete Spotify-Anwendung, unterstützte Formate: MP3, M4A, 3GA, AAC, OGG, OGA, WAV, WMA, AMR, AWB, FLAC, MID, MIDI, XMF, MXMF, IMY, RTTTL, RTX, OTA, DFF, DSF, DSF, APE |
| Satelliten | GPS, GLONASS, Beidou, Galileo |
| Farben | Schwarz, Violett |
| Maße (H x B x T) |
Zugeklappt: 87,4 x 73,6 x 15,4 - 17,3 Millimeter Aufgeklappt: 167,9 x 73,6 x 6,9 - 7,2 Millimeter |
| Gewicht | 183 Gramm |
| Verfügbarkeit | ab 14. Februar 2020 |
| Preis | Ab 1499 Euro |
Thema:
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