Endlich wieder hip sein: Das neue Samsung Galaxy Z Flip ist da

Smartphone, Samsung, Samsung Galaxy, Samsung Galaxy Z Flip, Bloom, SM-F700 Bildquelle: Samsung
Das Samsung Galaxy Z Flip ist da. Jetzt auch ganz offiziell. Mit dem Z Flip stellt Samsung sein zweites Smartphone mit faltbarem Display vor und versucht vor allem, den neuen Formfaktor populärer zu machen. Mit knapp 1500 Euro sinkt auch der Preis - ein wenig. Günstig ist das Samsung Galaxy Z Flip deshalb zwar noch lange nicht, doch macht es die Am­bi­tionen des koreanischen Giganten mehr als deutlich. Bis Ende 2020 will Samsung ganze 2,5 Millionen seines teuren neuen Edel-Smartphones mit Falt-Display verkaufen und damit aus dem Nischenprodukt schon fast Massenware machen. Samsung Galaxy Z FlipOben Video, unten Bedienung: Samsung telt die Oberfläche beim Z Flip Das Galaxy Z Flip soll dabei die Fehler des Vorgängers Galaxy Fold ausbügeln und mit einem attraktiveren Formfaktor aufwarten. Statt vertikal wird hier nämlich horizontal gefaltet, wo­durch sich ein großes 6,7 Zoll "Infinity-Flex"-Display mit Full-HD-Auflösung und 22:9-For­mat bequem in jeder Hosentasche unterbringen lassen soll. Möglich macht dies die Ver­wen­dung von Kunststoff als Trägermaterial für den Bildschirm, der anders als beim Galaxy Fold mit einer extrem dünnen Schicht aus Glas abgedeckt ist, um Kratzern und anderen Schäden vorzubeugen.

Zusammenklappbar, aber nie ganz geschlossen

Ganz und gar 100-prozentig schließt das Gehäuse nicht, so dass man durchaus damit rech­nen muss, dass Staub und andere Elemente eindringen können. Dementsprechend gibt es auch keine IP68-Zertifizierung der Wasserdichtigkeit wie etwa bei den Top-Smartphones der neuen Galaxy S20-Serie. Anders als beim Motorola RAZR 2020 gibt es immerhin eine ab­so­lu­te Oberklasse-Ausstattung. Samsung Galaxy Z FlipFlexibel einsetzbar: das Samsung Galaxy Z Flip Samsung verpasst dem Galaxy Z Flip nämlich den Qualcomm Snapdragon 855+ als Mit­tel­punkt der Hardware-Basis, der mit bis zu 2,96 Gigahertz auch in den meisten Flagg­schiff-Smart­phones der zweiten Jahreshälfte 2019 seinen Dienst tat. Acht Gigabyte Arbeits­spei­cher und 256 GB interner Flash-Speicher ohne Erweiterungsoption runden das falt­bare Paket ab.

Kamera-Hardware auf dem Niveau des Galaxy S10

Auf der Außenseite des Gehäuses sitzen einmal mehr mehrere Kameras, auch wenn deren Ausstattung eher dem entspricht, was man von den Galaxy S10-Smartphones aus dem letzten Jahr kennt. So sind zwei 12-Megapixel-Kameras verbaut, wobei eine davon als Ultra­weit­winkel­kamera dient. Per optischem Bildstabilisator werden Wackler ausgeglichen und für eine schnelle Fokussierung sorgt der Dual-Pixel-Autofokus der Hauptkamera. Samsung Galaxy Z FlipDoppelkamera und Mini-Display im oberen Teil des Geräts Durch große Blenden sollen die beiden Kameras zudem viel Licht einfangen und mit ihrem HDR10+-Support auch bei wenig Licht für optiomale Bilder sorgen. Auf der Front sitzt in einem Loch unterhalb des oberen Display-Rands eine 10-Megapixel-Kameras für Selbst­por­träts, die mit Autofokus aufwartet und durch die Möglichkeit zum Aufstellen des Galaxy Z Flex mit einem im Winkel zwischen 70 und 110 Grad frei justierbaren oberen Teil des Displays auch für freihändige Aufnahmen dient.


Doppel-Akku soll dank Optimierung länger halten

Beim Akku des Galxy Z Flip muss Samsung aus verständlichen Gründen etwas "sparen", da sich der neue Formfaktor nur durch das Teilen des Akkus umsetzen lässt. Die extrem flache Bauweise erzwingt die Verwendung je eines kleineren Akkus im oberen und unteren Teil der Faltkonstruktion, so dass sich eine Gesamtkapazität von 3300mAh ergibt.

Dies liegt nur wenig über dem Niveau, was im letzten Jahr beim Galaxy S10e geboten wurde, soll aber dank neuer Optimierungen für eine längere Laufzeit ausreichen. Die Ener­gie­ver­sor­gung erfolgt einerseits per Fast-Charging mit maximal 15 Watt, kann aber auch drahtlos per Qi-Wireless-Charging mit neun oder 12 Watt vorgenommen werden.

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NanoSIM und eSIM an Bord

Was die weitere Ausstattung angeht, will Samsung natürlich alles bieten, was "normale" High-End-Smartphones aktueller Bauart mitbringen. Unter anderem ist Unterstützung für Wi-Fi 6 an Bord und Bluetooth 5.0 wird ebenso zur Ausstattung gehören wie NFC und WiFi Direct. Das Galaxy Z Flip hat einen einzelnen NanoSIM-Slot, bietet aber gleichzeitg auch eSIM-Support.

Als Betriebssystem verwendet Samsung das aktuelle Android 10 mit der hauseigenen Samsung One UI 2.0, die eine Reihe von kleineren Anpassungen an den ungewöhnlichen Formfaktor erfahren hat. Unter anderem wurde die Kamera-App modifiziert, um ge­ge­be­nen­falls Selbstporträts für soziale Netzwerke in entsprechenden Formaten aufzunehmen.

'Widerstandsfähig' trotz fragilem Faltbildschirm?

Samsung besteht übrigens darauf, dass das neue Smartphone "widerstandsfähig" ist und somit weniger anfällig für Umwelteinflüsse und daraus resultierende potenzielle Schäden. Dazu besitzt das Gerät unter anderem relativ breite Ränder um das Falt-Display, die zudem eine gewisse Erhöhung schaffen, um den Bildschirm selbst zu schützen.

Eine Besonderheit ist auch das auf dem oberen "Deckel" angebrachte äußere Display, das mit einem Zoll Diagonale praktisch unter der Glas­ober­fläche verschwindet und nur dann Benach­rich­ti­gungen und ähnliches anzeigt, wenn diese eingehen oder das Telefon bewegt wird. Abgerundet wird das Paket durch einen seitlich verbauten Fingerabdruckleser und ein weit­gehend aus Metall gefertigtes Gehäuse mit rückwärtigen Abdeckungen aus wider­stands­fähigem Gorilla Glass 6.

Das Samsung Galaxy Z Flip soll schon ab dem 14. Febuar auch in Deutschland zu haben sein. Günstig wird das Gerät dann allerdings nicht, denn Samsung will das in Schwarz und Lila verfügbare Luxus-Faltsmartphone hierzulande für 1499 Euro verkaufen. Damit ist es zwar günstiger als das mindestens 500 Euro teurere Galaxy Fold, aber noch lange kein Schnäppchen.

Technische Daten zum Samsung Galaxy Z Flip
Betriebssystem Android 10 mit Samsung One UI 2
CPU Qualcomm Snapdragon 855+ 7 nm
Display Full HD+ (2636 x 1080 Pixel), Dynamic AMOLED 6,7 Zoll mit Always On, Infinity-O
ext. Bildschirm 1,06 Zoll (300 x 116 Pixel), Super AMOLED Always On, Gorilla Glass 6
Speicher 8 GB RAM, 256 GB UFS3.0, direkt unterstützte Cloud-Ports Samsung Cloud, Google Drive, MS Onedrive (kein Micro-SD)
Hauptkamera 12 MP Dual Pixel, Blendenweite f/1.8, Öffnungswinkel 78° + 12 MP Ultraweitwinkel f/2.2, 123°, Blitz, HDR 10+, Schnellstart, opt. Bildstabilisierung
Frontkamera 10 MP Dual Pixel, f/2.4, 80°, Autofokus, Sprachkontrolle
Video UHD 4K 60 fps (Hauptkamera), UHD 4K 30 fps (Front), HDR10+
Videowiedergabe Unterstützte Formate: MP4, M4V, 3GP, 3G2, WMV, AVI, MKV, WBEM
Sensoren Beschleunigungssensor, Barometer, Kompass, Helligkeitssensor, Näherungserkennung, Fingerabdrucksensor, Gyroskop
Akku 3300 mAh, Schnellladen 15 Watt, Qi-Laden 9 Watt
Verbindungen Bluetooth 5.0, USB Typ C, NFC, WiFi 6 (2,4 + 5 GHz), WiFi direkt, Mirrorlink, Smart View
Mobilfunk 2G (GPRS/EDGE): GSM850, GSM900, DCS1800, PCS1900
3G (HSDPA+): B1(2100), B2(1900), B4(AWS), B5(850), B8(900)
4G (LTE): B1(2100), B2(1900), B3(1800), B4(AWS), B5(850), B7(2600), B8(900), B12, B13, B14, B17(700), B18, B19, B20(800), B25, B26, B28(700), B29, B30, B34, B38, B39, B40, B41, B46, B66, B71
Sicherheit Gesichtserkennung, Fingerabdruck (seitl.), Knox 3.4.1, sicherer Ordner
Musik AKG Stereo-Lautsprecher, Dolby Atmos, eingebettete Spotify-Anwendung, unterstützte Formate: MP3, M4A, 3GA, AAC, OGG, OGA, WAV, WMA, AMR, AWB, FLAC, MID, MIDI, XMF, MXMF, IMY, RTTTL, RTX, OTA, DFF, DSF, DSF, APE
Satelliten GPS, GLONASS, Beidou, Galileo
Farben Schwarz, Violett
Maße
(H x B x T)
Zugeklappt: 87,4 x 73,6 x 15,4 - 17,3 Millimeter
Aufgeklappt: 167,9 x 73,6 x 6,9 - 7,2 Millimeter
Gewicht 183 Gramm
Verfügbarkeit ab 14. Februar 2020
Preis Ab 1499 Euro
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