Cloud bis AR: Nintendo-Präsident spricht über die Zukunft des Gaming
Während Microsoft und Google mit Project xCloud und Stadia voll auf die Gaming-Zukunft in der Cloud setzen, will Nintendo auf absehbare Zeit an dedizierter Hardware festhalten. Der Konzern-Chef hat sich zu den Zukunftsplänen geäußert und dabei auch AR ins Spiel gebracht.
"Zu dem gegenwärtigen Zeitpunkt glaube ich nicht, dass dedizierte Hardware verschwinden wird. Es ist noch ein weiter Weg, bis wir das Ende der Entwicklung wirklich absehen können", so Furukawa gegenüber Nikkei. Darüber hinaus betont der Firmenchef von Nintendo, dass es auch unabhängig vom Erfolg des Cloud-Gaming aus seiner Sicht langfristig keinen Sinn ergibt, sich nur auf Spielerfahrungen zu konzentrieren, die nur mit bestimmter Hardware möglich sind. Aus Sicht Furukawas wird Nintedo also weiter die Strategie verfolgen, Nintendo-Titel auch über andere Plattformen als die eigenen Konsolen zu vertreiben.
Nintendo wird vorerst weiter auf seine Konsolen-Hardware vertrauen
Projekte wie xCloud und Stadia zeigen, dass Gaming in der Cloud in den nächsten 10 Jahren eine wichtige Rolle im Gaming-Business einnehmen wird. Wie 4Players berichtet, hat sich jetzt Shuntaro Furukawa, Präsident von Nintendo, zu der Zukunft der Gaming-Branche und der Rolle, die sein Konzern dabei spielen will, geäußert. Furukawa zeigt sich dabei durchaus begeistert, von den Möglichkeiten, die Cloud-Gaming in den nächsten zehn Jahren nach seiner Ansicht bieten wird und traut der Technologie große Relevanz für den Massenmarkt zu. Allerdings ist er sich auch sicher: Dedizierte Hardware wird auf absehbare Zeit weiter relevant bleiben."Zu dem gegenwärtigen Zeitpunkt glaube ich nicht, dass dedizierte Hardware verschwinden wird. Es ist noch ein weiter Weg, bis wir das Ende der Entwicklung wirklich absehen können", so Furukawa gegenüber Nikkei. Darüber hinaus betont der Firmenchef von Nintendo, dass es auch unabhängig vom Erfolg des Cloud-Gaming aus seiner Sicht langfristig keinen Sinn ergibt, sich nur auf Spielerfahrungen zu konzentrieren, die nur mit bestimmter Hardware möglich sind. Aus Sicht Furukawas wird Nintedo also weiter die Strategie verfolgen, Nintendo-Titel auch über andere Plattformen als die eigenen Konsolen zu vertreiben.
Die Zukunft ist bei Nintendo auch augmented
Wie der Nintendo-Präsident weiter ausführt, würde Nintendo in der Öffentlichkeit von mancher Stelle nachgesagt, sich vor neuen Technologien zu verschließen. Im Gespräch mit Nikkei nennt Furukawa hier aber ein aktuelles Gegenbeispiel: Augmented Reality. "Wir sind stetig am entwickeln und forschen (...) zum Beispiel AR ist definitiv einer der vielen Bereiche, an dem wir sehr interessiert sind. Wir erforschen aktuell, auf welchen interessanten Wegen wir es nutzen können", so Furukawa. Wenn Hardware und Software-Abteilung zusammen feststellen, dass die Technologie für ein Spiel genutzt werden kann, dann werde man diese Möglichkeit auch nutzen. Furukawa: "Wir werden diesen grundlegenden Ansatz auch in Zukunft nicht ändern."
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