Apple kurz vor Kauf von einem Werk für Produktion von iPhone-Displays
Der Bildschirm-Hersteller Japan Display steht angeblich kurz davor, sein wichtigstes Werk zu verkaufen. Der Interessent soll niemand anderes als Apple sein, wo man angeblich zusammen mit der Foxconn-Tochter Sharp an einer Übernahme des Werks in der Stadt Hakusan interessiert ist.
Japan Display, besser bekannt als JDI, versucht seit Jahren sein Geschäft umzubauen, um endlich aus den roten Zahlen zu kommen. Das JDI-Werk hatte bereits im Juli den Betrieb eingestellt, weil sich die dort hergestellten Panel schlichtweg nicht verkaufen. Eigentlich ist der Standort in Hakusan das Hauptwerk von JDI.
Ein Verkauf des Display-Werks soll nun helfen, JDI vor dem Aus zu retten. Noch ist allerdings weiterhin offen, wie die beiden Übernahmeinteressenten die Anteile an dem Werk unter sich aufteilen wollen. JDI hatte in der letzten Woche behauptet, man prüfe derzeit ein breites Feld an Optionen für die Zukunft der Produktionsstätte.
Statt des Kaufs von Produktionsanlagen soll nun über den Verkauf des gesamten Werks verhandelt werden. Der Preis soll in diesem Fall bei 80 bis 90 Milliarden Yen liegen, was umgerechnet 730 bis 820 Millionen Dollar entspricht, berichtet der Wirtschaftsdienst Nikkei Asian Review. Apple selbst hatte beim Bau des JDI-Werks rund die Hälfte der Baukosten vorfinanziert.
Dass die Fertigung dort nun brachliegt, ist vor allem darauf zurück zu führen, dass Apple nicht mehr wie zuvor hauptsächlich iPhones mit LCD-Panels verkauft. Stattdessen hat der US-Konzern mittlerweile weitestgehend auf OLED-Bildschirme umgstellt, so dass JDI seinen wichtigsten Kunden für das erst Ende 2016 in Betrieb gegangene Werk verloren hatte.
Ein Verkauf des Display-Werks soll nun helfen, JDI vor dem Aus zu retten. Noch ist allerdings weiterhin offen, wie die beiden Übernahmeinteressenten die Anteile an dem Werk unter sich aufteilen wollen. JDI hatte in der letzten Woche behauptet, man prüfe derzeit ein breites Feld an Optionen für die Zukunft der Produktionsstätte.
Erst ging es um Fertigungsanlagen, jetzt um das ganze Werk
Bereits Mitte Dezember hatte JDI vermeldet, dass das Unternehmen kurz vor dem Abschluss von Gesprächen mit einem potenziellen Käufer für Teile der Ausrüstung des Werks steht. Als Käufer der Maschinen wird ausdrücklich Apple gehandelt, wobei damals eine Summe von rund 200 Millionen Dollar im Gespräch war. Mittlerweile hat sich der Schwerpunkt der Verhandlungen aber angeblich verändert.Statt des Kaufs von Produktionsanlagen soll nun über den Verkauf des gesamten Werks verhandelt werden. Der Preis soll in diesem Fall bei 80 bis 90 Milliarden Yen liegen, was umgerechnet 730 bis 820 Millionen Dollar entspricht, berichtet der Wirtschaftsdienst Nikkei Asian Review. Apple selbst hatte beim Bau des JDI-Werks rund die Hälfte der Baukosten vorfinanziert.
Dass die Fertigung dort nun brachliegt, ist vor allem darauf zurück zu führen, dass Apple nicht mehr wie zuvor hauptsächlich iPhones mit LCD-Panels verkauft. Stattdessen hat der US-Konzern mittlerweile weitestgehend auf OLED-Bildschirme umgstellt, so dass JDI seinen wichtigsten Kunden für das erst Ende 2016 in Betrieb gegangene Werk verloren hatte.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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