Falsche Behörden-E-Mails: Emotet wird im Namen des Staates verteilt

Behörde, Formular, E-Government Bildquelle: Mattes (Public Domain)
Emotet gilt als einer der aktuelle gefährlichsten Schädlinge. Jetzt führt die Infizierung von mehreren Bundesbehörden dazu, dass sich die Schadsoftware in scheinbaren Behörden-E-Mails weiterverbreitet. Das BSI warnt vor den Nachrichten im Namen des Staates.

Emotet verteilt sich jetzt als scheinbare Behörden-E-Mail

"Emotet gilt derzeit als die gefährlichste Schadsoftware der Welt": Mit dieser Einschätzung macht das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) klar, dass man im Bezug auf den sich seit Jahren immer weiterentwickelnden Schädling keine Entwarnung geben kann - im Gegenteil. Beim BSI gingen laut Bericht der Süddeutschen in den letzten Tagen gleich mehrere Meldungen zu Emotet-Infektionen von Bundesbehörden ein. Darüber hinaus sei man aktuell noch dabei, mehrere Verdachtsfälle zu überprüfen. Infografik Oft gehört - nie genutzt: Schutzmaßnahmen im InternetOft gehört - nie genutzt: Schutzmaßnahmen im Internet Die Angriffe auf die Behörden seien für die Hintermänner aber nur Mittel zum Zweck: Demnach sei der Emotet-Schädling dazu genutzt worden, E-Mail-Adressen und Mail-Verläufe von Behörden auszulesen. Diese Informationen sollen jetzt wiederum für weitreichende Angriffe genutzt werden: "Damit gelingt es Emotet, eine sehr weite ungezielte Verbreitung zu erreichen, die andere Spam-Kampagnen bei weitem übersteigt", zitiert die Süddeutsche das BSI.

Kein Schaden in Behörden

So sei nach aktuellen Erkenntnissen zwar kein direkter Schaden in Behörden entstanden, allerdings habe die Infektion dazu geführt, dass jetzt E-Mails an Bürger versandt werden, die sich als Mitteilungen der Behörden tarnen. Bürger sollten E-Mails, die scheinbar von Behörden stammen, besonders aufmerksam prüfen. Wie immer gilt: unbekannte Anhänge sollten in keinem Fall geöffnet werden. Aktuell sei das BSI dabei, die IT-Systeme der betroffenen Behörden zu reinigen - die abgegriffenen Informationen sind aber auf diesem Weg natürlich nicht zurückzugewinnen.

Seinen Anfang nahm die Infektionswelle durch Emotet schon im Jahr 2014, damals war er noch als reiner Banking-Trojaner genutzt worden. Durch die ständige Weiterentwicklung von verschiedene Stellen ist Emotet zu einem umfassenden Infektions-Werkzeug geworden, das 2019 vor allem dazu genutzt wird, um Informationen zu sammeln und Verbreitungswege für andere Schadsoftware aufzutun.

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