1 Mio. SUVs, kaum Alternativen: Deutsche lieben ihre Spritschleudern

Klimadiskussionen zum Trotz: große, schwere Autos, meist SUVs und Geländewagen, bleiben bei vielen Deutschen weiter das Auto der Wahl, wenn es um Neuanschaffungen geht. Im letzten Jahr stieg der Absatz deutlich, alternative Antriebe bleiben weiter ein Nischenprodukt. Fehlende Infrastruktur, Reichweiten-Bedenken und eine geringe Auswahl an Modellen machen Elektroautos für viele Deutsche immer noch zu einem unattraktiven Angebot, wenn es um die Anschaffung eines Neuwagens geht. Aber was ist die Alternative? Schaut man auf die Zahlen des Kraftfahrtbundesamtes, scheint für sehr viele deutschen Autokäufer das Thema effektiver und umweltschonender Individualverkehr eine eher geringere Rolle zu spielen. Infografik: Eine Million E-Autos bis 2022?Eine Million E-Autos bis 2022? So entfallen die meisten verkauften Neufahrzeuge im November auf die Klasse der SUVs, der Anteil von Zulassungen liegt bei 22,1 Prozent, was einem Zuwachs von fast 29 Prozent im Vergleich zum Vormonat entspricht. Im Jahresvergleich wurden mit 1,03 Millionen SUVs 18 Prozent mehr Autos dieser Klasse neu zugelassen - ohne dass Dezember in der Statistik Berücksichtigung finden kann. Dazu kommen dann im November noch einmal 11,5 Prozent der Zulassungen die auf Geländewagen entfallen, hier ist mit fast 40 Prozent das größte Zuwachsplus aller Autoklassen im Monatsvergleich zu verzeichnen.

Eines ist nach der Statistik des Kraftfahrtbundesamtes klar: Keine Segmente können im Jahresvergleich so schnell wachsen wie SUVs und Geländewagen - alleine im November entfielen so ein Drittel aller Neuzulassungen auf diese Kategorien. Über die gesamte Fahrzeugflotte hinweg errechnet das Bundesamt einen durchschnittlichen CO2-Ausstoß von 155,5 g/km. Die Fahrzeugklassen werden hier nicht gesondert aufgeschlüsselt.

Alternativen fristen Schattendasein

Ernüchterung für Befürworter von alternativen Antrieben kann dann bei einem Blick auf die Anteile aufkommen. Die Antriebsformen legen zwar teils stark zu, machen aber immer noch einen winzigen Teil des Gesamtmarktes aus. "4.651 Elektrofahrzeuge kamen im November zur Neuzulassung und damit +9,1 Prozent mehr als im Vergleichsmonat. Ihr Anteil betrug 1,6 Prozent", so das Bundesamt. Der aktuelle Verkaufsschlager unter den Alternativen zu Benzinern: Neuwagen mit Erdgasantrieb konnten einen Zuwachs von fast 270 Prozent verzeichnen - der Anteil steigt damit auf 0,3 Prozent. Einen durchaus respektablen Anteil haben sich dagegen Hybrid-Fahrzeuge erkämpft: "25.941 Neuwagen mit Hybridantrieb bewirkten ein Plus von +122,2 Prozent und einen Anteil von 8,7 Prozent." Auto, Diesel, Abgas, Auspuff Auto, Diesel, Abgas, Auspuff Pixabay
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