Opensignal: Viele Deutsche Nutzer haben noch nichtmal einen 4G-Tarif
Die Diskussion um die reale Abdeckung des Bundesgebietes mit LTE-Mobilfunk betrifft derzeit noch eine unerwartet kleine Nutzergruppe. Denn sehr viele Mobillfunkkunden im Land haben noch nicht einmal einen Tarif, der ihnen Zugang zum 4G-Netz bietet.
Opensignal betreibt über eine eigene App eigentlich Marktforschung dazu, welche reale Qualität die Mobilfunknetze dort haben, wenn die Anwender sie nutzen wollen. Jetzt veröffentlichte das Unternehmen zusätzlich auch noch Daten zu der Frage, was die Verbraucher abgesehen von einer mangelnden Netzabdeckung davon abhält, 4G-Mobilfunk zu verwenden.
Und die Antwort dazu ist für Deutschland ziemlich klar. Die überragende Mehrheit von 81,4 Prozent der User, die sich die OpenSignal-App installiert haben und bei denen keine 4G-Verbindungen gemeldet wurden, verfügen nicht einmal über einen Tarif, der ihnen Zugang zu LTE gewährt. Diese sind trotzdem in der Regel mit Smartphones unterwegs, die zumindest von der Hardware her problemlos mit 4G-Infrastrukturen kommunizieren könnten.
Bei 15,6 Prozent der Messungen, bei denen keine LTE-Verbindung zustande kam, lag es hingegen an zu alten Mobiltelefonen. Lediglich 3 Prozent der Fehlschläge waren letztlich darauf zurückzuführen, dass real keine Abdeckung vorhanden war. Das zeigt auch, dass das Bild des realen Zustands der Infrastruktur sicherlich besser sein könnte.
Siehe auch: Bei einem Viertel der Praxisfälle: Kein LTE an diesem Standort
Großer Mobilfunk-Vergleichs-Rechner
Und die Antwort dazu ist für Deutschland ziemlich klar. Die überragende Mehrheit von 81,4 Prozent der User, die sich die OpenSignal-App installiert haben und bei denen keine 4G-Verbindungen gemeldet wurden, verfügen nicht einmal über einen Tarif, der ihnen Zugang zu LTE gewährt. Diese sind trotzdem in der Regel mit Smartphones unterwegs, die zumindest von der Hardware her problemlos mit 4G-Infrastrukturen kommunizieren könnten.
Discounter bieten selten 4G
Wenn nicht gerade sehr viele Nutzer aktiv 4G-Verbindungen unterdrücken, kann das nur heißen, dass sie von ihrem Provider nicht auf diese Infrastruktur eingebucht werden. Das dürfte schlicht daran liegen, dass sehr viele User die günstigen Discounter-Tarife nutzen. Diese kamen einst zustande, weil die Netzbetreiber im Rahmen der 3G-Frequenzauktionen mit Auflagen dazu gezwungen wurden, Anbietern ohne eigene Infrastruktur Kapazitäten zu vermieten. Diese Klausel gab es bei den folgenden 4G-Vorgaben nicht, so dass die Billig-Provider ihre Datendienste fast vollständig auf 3G beschränken.Bei 15,6 Prozent der Messungen, bei denen keine LTE-Verbindung zustande kam, lag es hingegen an zu alten Mobiltelefonen. Lediglich 3 Prozent der Fehlschläge waren letztlich darauf zurückzuführen, dass real keine Abdeckung vorhanden war. Das zeigt auch, dass das Bild des realen Zustands der Infrastruktur sicherlich besser sein könnte.
Siehe auch: Bei einem Viertel der Praxisfälle: Kein LTE an diesem Standort
Großer Mobilfunk-Vergleichs-Rechner
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