Area 51: Militär entschuldigt sich für Bomber-Tweet - der Sturm entfiel

Area 51, festival, Alienstock Bildquelle: Alienstock Festival
Dass die meisten der rund zwei Millionen Facebook-Nutzer, die sich als Teilnehmer am "Sturm auf Area 51" angekündigt hatten, eher nicht nach Nevada reisen werden, war abzusehen. Als es nun aber so weit war, kamen dann allerdings doch überraschend wenige Leute zusammen. Mit etwas mehr hatten offenbar auch die Behörden vor Ort gerechnet, die vorsichtshalber die Bewohner der umliegenden Ortschaften aufgefordert hatten, sich lieber einige Vorräte anzulegen. Denn wenn die winzigen Ansiedlungen in der Region letztlich vielleicht auch nur von einigen zehntausend Leuten "besucht" werden, droht der Kollaps. Allerdings erwies sich die Aufregung als ziemlich überzogen.

Gerade einmal rund tausend Menschen kamen am vergangenen Freitag Ortszeit an den Toren des militärischen Sperrgebietes zusammen und begehrten vergebens Einlass. Nach Angaben der Polizei kam es zu sechs Festnahmen. Einzelne fuhren zu entlegenen Eingängen fernab von Ortschaften - allerdings eher, um Selfies mit einem unbewachten Tor machen zu können. Einige hundert Personen mehr kamen auf den zwischenzeitlich festgelegten Festival-Plätzen zusammen. Hier gab es dann zumindest etwas Unterhaltung im Stil der UFO-Fan-Bewegung.

"Nein, wir bombardieren nicht"

Im Vorfeld hatte es noch etwas Aufregung um einen Tweet gegeben, der auf einem offiziellen Account der US-Streitkräfte auftauchte. Ein PR-Mitarbeiter der US-Luftwaffe hatte hier das Bild eines Tarnkappen-Bombers gepostet und dazu geschrieben, dass dies wohl das Letzte ist, was die ungebetenen Besucher zu sehen bekommen werden. Kurz darauf war die Nachricht wieder gelöscht und das Pentagon entschuldigte sich offiziell und erklärte, dass dies auf gar keinen Fall die offizielle Linie des Militärs darstelle.

Die ganze Aktion in Nevada beruhte auf einer anfänglich eher scherzhaft erstellen Facebook-Veranstaltung. Hier wurde unter dem Motto "Sie können uns nicht alle stoppen" zum Sturm auf das Militärgelände, das als Area 51 bekannt ist, aufgerufen. Das Ziel bestand natürlich darin, die angeblich dort gelagerten Beweise für außerirdische Besucher herauszuholen.

Siehe auch: Sturm auf Area 51: Erste YouTuber verhaftet Area 51, festival, Alienstock Area 51, festival, Alienstock Alienstock Festival
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