Richard Stallman tritt nach strittigen Aussagen von allen Posten zurück
Richard Stallman, Informatiker und Verfechter freier Software, hat dieser Tage mit kontroversen bis verstörenden Aussagen zum Thema sexueller Missbrauch Empörung ausgelöst. Nun musste er die Konsequenzen ziehen und von seiner Position am MIT zurücktreten.
Stallman hat sich schon mehrfach mit kontroversen Aussagen zur Sexualität geäußert, unter anderem meinte er, dass "freiwillige" bzw. einvernehmliche Pädophilie nicht zwangsläufig einen Schaden für die Kinder oder Jugendlichen zur Folge haben müsse. 2006 und 2013, also in den Jahren, in denen er diese Aussagen tätigte, gab es keine Konsequenzen.
Richard Stallman (2011)
Nun aber brachte Stallman selbst das Fass zum Überlaufen. Denn seine jüngsten Kommentare zum Fall Epstein und seinen Spekulationen, wonach der Sex des verstorbenen MIT-Professors Marvin Minsky mit einer 17-Jährigen vermutlich "vollständig willentlich" war, sorgten bei seinen Kollegen wie auch der Öffentlichkeit für Empörung.
Mehr als das: Laut Motherboard hat Stallman auch seine Position als Präsident und Aufsichtsratsmitglied der Free Software Foundation (FSF) aufgegeben. Bei der FSF handelt es sich um eine Non-Profit-Organisation, deren Ziel es ist, freie und Open-Source-Software zu fördern.
Stallman hatte in einem Mail-Austausch im Rahmen der CSAIL-Mailingliste unter anderem behauptet, dass es "moralisch absurd" sei, Vergewaltigung anhand eines "unbedeutenden Details" hinsichtlich der Schutzgrenze für den Geschlechtsverkehr zu definieren - also in welchem Land das passiert und ob dort die Grenze bei 17 oder 18 Jahren liegt.
Siehe auch: Fall Epstein - R. Stallman verstört mit Aussagen zu sexuellem Missbrauch
Richard Stallman (2011)
Nun aber brachte Stallman selbst das Fass zum Überlaufen. Denn seine jüngsten Kommentare zum Fall Epstein und seinen Spekulationen, wonach der Sex des verstorbenen MIT-Professors Marvin Minsky mit einer 17-Jährigen vermutlich "vollständig willentlich" war, sorgten bei seinen Kollegen wie auch der Öffentlichkeit für Empörung.
"Reihe an Missverständnissen"
Stallman gab jedenfalls über seine Webseite bekannt, dass er mit sofortiger Wirkung von seiner Position am Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory (CSAIL) am Massachusetts Institute of Technology (MIT) zurücktritt. Er schreibt, dass er das aufgrund des Drucks seitens des MIT machen müsse, Hintergrund seien eine "Reihe an Missverständnissen und Fehlcharakterisierungen".Mehr als das: Laut Motherboard hat Stallman auch seine Position als Präsident und Aufsichtsratsmitglied der Free Software Foundation (FSF) aufgegeben. Bei der FSF handelt es sich um eine Non-Profit-Organisation, deren Ziel es ist, freie und Open-Source-Software zu fördern.
Stallman hatte in einem Mail-Austausch im Rahmen der CSAIL-Mailingliste unter anderem behauptet, dass es "moralisch absurd" sei, Vergewaltigung anhand eines "unbedeutenden Details" hinsichtlich der Schutzgrenze für den Geschlechtsverkehr zu definieren - also in welchem Land das passiert und ob dort die Grenze bei 17 oder 18 Jahren liegt.
Siehe auch: Fall Epstein - R. Stallman verstört mit Aussagen zu sexuellem Missbrauch
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
Beliebte Open-Source-Downloads
Videos zum Thema
Beiträge aus dem Forum
-
Digitale Souveränität konkret: Schweiz startet Open-Source-Arbeitsplat
d-hubs -
Concat Die freie Open-Source-Alternative
d-hubs -
Foren Software Software Allgemein Der Open-Source-Spätsommer
d-hubs -
DigiKam: das Open-Source-Fotoverwaltungsprogramm
d-hubs -
Lernen hört nie auf und dank Open Source
d-hubs
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Microsoft erklärt, warum es keine Surface-PCs mit AMD-CPU (mehr) gibt
- Die sind doch nicht dicht: Dyson setzt Verkauf teurer KI-Zahnbürste aus
- Trump macht Ernst und benennt "Künstliche Intelligenz" offiziell um
- Neue KI-Seite des Weißen Hauses bestätigt: Trump verlor die Wahl 2020
- Google Fotos erhält lange ersehntes Feature: Verpixeln direkt in App
- Statt spezialisierter Systeme: Schlichtes ChatGPT fährt einen Toyota
- F/A-XX: Boeing gewinnt Auftrag, baut Next-Gen-Stealth-Kampfjet
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen