Bosch baut 3D-Displays für Autos - ohne Brillen oder Ähnliches nutzbar
Bei Fernsehern und Smartphones haben 3D-Displays sich mittlerweile trotz großer Hoffnungen der Industrie als Flop herausgestellt, doch im Automobilbereich glaubt man zumindest beim deutschen Zulieferer Bosch noch immer daran. Mittels passiver 3D-Technik sollen Warnungen und Hinweise dem Fahrer künftig deutlicher ins Auge stechen, so das Versprechen von Bosch.
Der deutsche Automobilausrüster Bosch deutete heute an, dass man auf der IAA Anfang September einen ersten Blick auf neuartige Displays zur Verwendung in Armaturenbrettern in Fahrzeugen gewähren will. Das Unternehmen entwickelt nach eigenen Angaben 3D-Displays, die in Autos verwendet werden sollen. Man setzt dabei auf passive 3D-Technologie, die anders als bei Fernsehern ohne Brillen oder Eye-Tracking zur Darstellung von dreidimensionalen Inhalten im Auto verwendet werden soll.
3D-Display soll Autofahren sicherer machen
Bosch zufolge sollen die neuen Displays durch die Darstellung von Tiefenschärfe dem Fahrer helfen, visuelle Informationen von Assistenzsystemen oder zu Verkehrshinweisen schneller zu erfassen. Warnungen, die praktisch aus dem Display "herauszuspringen scheinen" würden schließlich offensichtlicher und dringender wirken, so ein Bosch-Manager über die neue Technologie.
Bosch will die neuen 3D-Displays aber auch nutzen, um damit zum Beispiel die Darstellung der Bilder von Rückfahrkameras umzusetzen, so dass der Nutzer einen besseren Eindruck von der Tiefe des Raums hinter dem Wagen erhalten kann. Hindernisse sollen so leichter zu erkennen sein, um letztlich ein leichteres, besseres Einparken zu erzielen. Auch bei Navigationssystemen soll die Technik helfen, weil sie wichtige Merkmale der Umgebung besser hervorheben kann, heißt es.
Noch ist offen, wann Bosch seine neuen 3D-Displays erstmals in konkreten Fahrzeugen im Einsatz sehen will, da man keinerlei Angaben zum Zeitplan für deren Entwicklung machte. Das Unternehmen wäre mit seinen neuen Panels der erste Anbieter von Produkten dieser Art. Zwar versuchen diverse andere Anbieter und Autohersteller schon jetzt mit der Darstellung von 3D-Inhalten auf In-Car-Systemen zu arbeiten, doch werden die 3D-Objekte bisher noch immer auf normalen 2D-Bildschirmen wiedergegeben.
3D-Display soll Autofahren sicherer machen
Bosch zufolge sollen die neuen Displays durch die Darstellung von Tiefenschärfe dem Fahrer helfen, visuelle Informationen von Assistenzsystemen oder zu Verkehrshinweisen schneller zu erfassen. Warnungen, die praktisch aus dem Display "herauszuspringen scheinen" würden schließlich offensichtlicher und dringender wirken, so ein Bosch-Manager über die neue Technologie.
Bosch will die neuen 3D-Displays aber auch nutzen, um damit zum Beispiel die Darstellung der Bilder von Rückfahrkameras umzusetzen, so dass der Nutzer einen besseren Eindruck von der Tiefe des Raums hinter dem Wagen erhalten kann. Hindernisse sollen so leichter zu erkennen sein, um letztlich ein leichteres, besseres Einparken zu erzielen. Auch bei Navigationssystemen soll die Technik helfen, weil sie wichtige Merkmale der Umgebung besser hervorheben kann, heißt es.
Noch ist offen, wann Bosch seine neuen 3D-Displays erstmals in konkreten Fahrzeugen im Einsatz sehen will, da man keinerlei Angaben zum Zeitplan für deren Entwicklung machte. Das Unternehmen wäre mit seinen neuen Panels der erste Anbieter von Produkten dieser Art. Zwar versuchen diverse andere Anbieter und Autohersteller schon jetzt mit der Darstellung von 3D-Inhalten auf In-Car-Systemen zu arbeiten, doch werden die 3D-Objekte bisher noch immer auf normalen 2D-Bildschirmen wiedergegeben.
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