Amazon Alexa-Aufnahmen: Menschliche Prüfung lässt sich ausschließen

Amazon startet Medienberichten zufolge eine Option, mit der Alexa-Nutzer der Auswertung ihrer Anfragen durch Dritte - oder besser gesagt durch menschliche Zuhörer - widersprechen können. Damit reagiert nun auch Amazon auf die vielen Skandale ... mehr... Amazon, Sprachassistent, Alexa, Amazon Echo, Echo, Amazon Echo 2 Bildquelle: Amazon Amazon, Sprachassistent, Alexa, Amazon Echo, Echo, Amazon Echo 2 Amazon, Sprachassistent, Alexa, Amazon Echo, Echo, Amazon Echo 2 Amazon

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Ich nutze das Zeug ja nicht, aber warum muss man es überhaupt widersprechen? Die Frage ist doch, warum wird überhaupt mit gehört? Das alleine ist doch schon ein Witz, jetzt soll man auch noch sagen müssen, halt, nicht mithören? Lacherlich! Da weiß man doch was man von solchen Frimen zu halten hat. Die beste auswirkung wäre wenn keiner dort mehr was kauft, egal ob, App, Amaz, oder sonst wer.

"Amazons Lautsprecher haben zudem einen Knopf, mit dem sich das Mikrofon an- und ausschalten lässt. Somit sollte man nun die "Lauschangriffe" sehr effektiv unterbinden können" Ich lach mich schlapp :-)
 
@JoIchauch: Weil irgendjemand die Erkennung programmieren und verbessern muss. Und das geht nur, indem Menschen Aufnahmen mit dem erkannten Text vergleichen und ggf. korrigieren. Deswegen hat es mich auch nicht gewundert, dass das passiert, anders ist es technisch nun mal nicht möglich.
 
@HeadCrash: Also der Hinweis das die Daten Anonym ausgewertet werden steht beim einrichten und es gibt mehrere Hinweise darauf bereits vorher... jedenfalls bei Alexa. Mich hat dies auch daher nicht gewundert das dies gemacht wurde zur Verbesserung... es stand ja überall bereits vor dem Einsatz des Gerätes. Wobei es aber schlimm ist das man dies nicht deaktivieren konnte. Beim Handy stehen diese Dinge beim Einrichten doch auch aufgelistet! Und das google dies teilweise ein ohne Zustimmung schon gemacht hat ist auch klar. Jedes Android Phone was Internet hat ist genauso gefährlich, das wollen die Nutzer aber nicht wahrnehmen. Da man das Handy bereits nutzt wird dies runtergespielt und ignoriert, aber aufregen über Alexa und Co.... ein Handy ist genauso gefährlich , Nein viele Apps sogar noch gefährlicher und die Nutzer Stimmen dem sogar zu ohne es zu merken...
 
@Rage87: Es gibt sowohl Mic wie auch Cam blockende bzw. die nur selektiv und dann zeitlich begrenzt freigebende Apps = die von dir ansich zurecht erwähnte Gefährlichkeit wirkt sich nicht zwingend aus ;-)
 
@JoIchauch: Die Frage ist, warum man solche System nicht von vornherein Datenschutz und die Privatsphäre achtend Konzipiert?

Warum lauscht denn das Micro überhaupt permanent in den Raum und überträgt die Daten ins Netz zum Server des Dienstleisters der das dann auch noch ungefragt speichert und "zur Verbesserung des Dienstes" Auswertet!

Es wäre doch ein Leichtes, das Micro zwar auf die Spracheingabe, sprich das Schlüsselwort "Alexa", warten zu lassen, dabei aber nichts an Amazon zu senden und nichts zu speichern, schon gar nicht ungefragt!

Wie war das doch gleich mit Opt In und Opt out?

Der Dienstleister könnte ja darum werben, das einzelne Kunden sich freiwillig überwachen lassen um an die Sprachdaten zur Auswertung zu kommen ... dafür müsste man vermutlich nur Rabatte oder ähnliches anbieten und schon wäre die Schnüffellei für die meisten gar kein Problem mehr.

Wenn man nun ein System im Offline-Modus hätte, das auf das Schlüsselwort wartet, könnte man auch gleich noch optisch Signalisieren, so lange die Mikrofon-Aufzeichnung ins Netz übertragen wird .... so wüssten dann auch Besucher bescheid und könnten so lange der Gastgeber seine Sprach-Eingabe vornimmt, so lange einfach mal den Schnabel halten, bzw. darauf achten keine privaten, intimen Dinge zu verbalisieren ...
Hat man früher auch schon so gemacht, wenn es Klingelte und z.B. der Briefträger die Post brachte oder sonst ein Fremder im Raum stand, hat man sich einfach mal so lange beherrscht.

Offensichtlich aber, seit schon die Kleinkinder ein Smartphone bekommen, so bald man sie damit ruhig stellen kann, damit die Eltern am PC weiter zocken können ... klappt das mit der "Sozialisierung" alles nicht mehr so richtig ... und dann wundert man sich ein paar Jahre später über die "verrohung der Sprache" und die Zunahme von Gewalt ... ja woher das alles wohl kommt!!!!

Man kann den ganzen Tag nur noch den Kopf schütteln über so viel Dummheit. Egal welches Thema. Die zivilisierte Welt scheint ihren Verstand komplett im Netz verloren zu haben? Fast könnte man meinen mit "künstlicher Intelligenz" wären Gehirn-Prothesen gemeint ... wie praktisch, eine Welt voller über das Netz fernsteuerbarer Lemminge ... *Knopf drück*... ;)
 
@Hobbyperte: Puh da ist so einiges falsch. Faktisch hat Gewalt, Mobbing, usw. seit Jahren sogar abgenommen, das lässt sich ganz wissenschaftlich gut belegen. Deine Generation war nicht besser, das denkt nur jeweils jede über seine.

Hja und das mit dem offline auf das Schlüsselwort warten und das Senden optisch und akustisch anzuzeigen... genau das machen alle Assistenten seit Anfang an so!

Auch das Menschlinge zur Verbesserten der Erkennung Fragen und Befehle an den Assistenten hören können war mindestens seit dem Release des ersten Amazon Echos bekannt, ich hab das damals schon in deutschsprachigen News gelesen. Sicher wussten das nicht alle Käufer, schön eingewilligt haben sie aber.
 
@jackii: naja lies dir die AGB durch da steht es sogar schwarz auf weiss ... liest halt meistens nur keiner ... Und die Newsseiten bauschen halt gerne mal auf erst recht die Seiten die außer Copy & Paste nur noch Clickbait zu bieten haben ...

vorbei die Zeiten wo Fachseiten noch kompetente Redakteure hatten und auch die Leserschaft entsprechend gebildet war ...
 
@Hobbyperte: Alexa überträgt erst Daten ins Internet wenn dies sich wirklich angesprochen fühlt.. das Gerät wartet auf den Befehl und überträgt vorher Garnichts. Du kannst dies ein mit dem passenden Router sogar überprüfen. Alles was gehört wird, wird in ein paar Sekunden gelöscht solange du den Befehl nicht gibst oder Alexa das Code Wort hört... natürlich wenn er meint angesprochen zu werden und Kreis leuchtet zeichnet er in den Moment kurz alles auf.... warum Gesprächsteile in dem Moment trotzdem übertragen werden obwohl er merkt das er nicht gemeint wurde ist echt dämlich - vorallem warum er dann diese Eingabe speichert. Dies macht ein Standardt eingestelltes Andorid Phone auf dem google Konto aber auch... nur wenn man es deaktiviert dann nicht.
 
Assistenten können mithören, also tun sie es auch. Natürlich muss er ja auch ständig mithören, sonst weiß er ja nicht, wann sein Befehlswort erscheint.
Es gibt ja auch Berichte, dass auch menschliche Mitarbeiten ständig mithören.

Wer sich sowas holt, dem ist nicht mehr zu helfen. Das erste was ich beim Smartphone-Kauf deaktiviere, ist der persönliche Assistent.
Google@Home und Alexa setzen dem ganzen ja nur noch die Krone auf..
 
@gettin: Und wieder einer mit nem Alu Hut, Glückwunsch dazu .... Es zwingt niemand euch die Teile zu kaufen. Das ewige rumgetrolle geht einem langsam echt auf die Nüsse. Geht in den Wald und tanzt am Lagerfeuer und singt ein paar schöne Lieder aber achtet darauf das euch niemand hört ... so und jetzt her mit dem (-) enttäuscht mich nicht.
 
@gettin: Nimm es mir nicht böse, wenn ich dich für sehr naiv halte. Aber die Aussage, "Das erste was ich beim Smartphone-Kauf deaktiviere, ist der persönliche Assistent." zeugt von naivität. Es ist allgemein bekannt, das z.B. über stille SMS das Telefon gewisse befehle ausführen kann. Was wirklich alles möglich ist, wissen wir normal sterblichen nicht. Und glaub mir, ich will diese Praktiken beim besten Willen nicht gut heissen. Aber wenn man das nicht will, dann sollte man auch das Konsekvent durchziehen.
 
@Calippo: Natürlich kann jemand das Smartphone hacken oder eine Wanze in meiner Wohnung verstecken. Aber wenn ich davon ausgehe, dass mir persönlich keiner was böses will:

Die Assistenten hören nunmal dauerhaft mit und das nicht weil mich persönlich jemand abhören will, sondern einfach nur damit sie meine Befehle ausführen können.
Und natürlich sind Mitarbeiter im Hintergrund, die auch Auswertungen durchführen.

Das ist wie wenn man in der SBahn sitzt und eine Kamera vor dir ist. Nicht zwangsweise sieht das Video jemand. Dennoch werden die meisten sich wohl anders verhalten, wenn da eine Kamera vor ihnen ist.

@Avril: Die Assistenten von anderen Nutzern sammeln auch meine Daten und hören meine Gespräche mit - ob ich will oder nicht. Lies dir deinen Kommentar selber durch, überlege ob der Vergleich passt und ob du hier irgendwas zum Thema beigetragen hast.
 
@gettin: Du brauchst das nicht zu Hacken dafür.... viele Apps von dennen du das nicht weißt Zeichen auch... selbst google hat mehr als nur den Assistenden.
Im google Konto findet du auch noch Optionen wenn du die icht deaktiviert hast naja. Die meisten vorinstallieren Apps haben auch Funktionen zum Mithören. Natürlich wenn man viel tut - ( nicht nur den Assistenten) kann man das alles ausschalten... naja jedenfalls stellt man es so ein- ob der Datenvekehr wirklich dann nichts überträgt ist wirklich sehr schwer nachzuvollziehen da Android viele Verbindungen sowieso ins Internet aufbaut. Um sowas zu analysieren brauchst du schon eine richtige Ausrüstung.... aber es ist ignorant wirklich nur so zu denken - ja mein Handy ist sicher. Eigentlich ist es wohl schlimmer als Alexa und Co. Wahrhaben möchten die meistens dies einfach nur nicht! Wäre ja schlimm wenn man die Realität zumindest akzeptiert. Außerdem wenn man sich außerhalb des Hauses aufhält - selbst wenn das eigene Smartphone nicht spioniert dann halt das von den der neben dir steht... aufgezeichnet wird wahrscheinlich mehr als du wahrhaben willst. Aber genauso wie du ignorieren viele da ganz deutlich die Realität...
 
Der Querdenker in mir fragt sich, was das "widersprechen der Auswertung durch menschliche Zuhörer" bringt?
Denn die Aufnahmen werden trotzdem gemacht, Software die, wenigstens zum größten Teil, die Aufnahme in Text umwandelt ist auch nichts neues.
Diese Geräte dürften überhaupt keine "Aufnahmen" machen, den um Befehle der Nutzer umzusetzen, braucht es keine >Dauerhafte< Speicherung!
Man kann eventuell noch entscheiden, ob ein Personalisierter Index von Vorlieben angelegt wird, aber selbst das sollte abwählbar und im Nahhinein auf Anweisung des Nutzers löschbar sein.
 
"durch menschliche Zuhörer - widersprechen können. Damit reagiert nun auch Amazon auf die vielen Skandale der letzten Zeit. "

Wie bitte? Amazon reagiert?
Es "verbessert" die Situation ja erheblich wenn kein Mensch sondern eine Amazon-AI weiterhin seine Nutzer belauscht.
Amazon muss seine Kunden ja für besonders "intelligent" halten.
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