Planeten-Ei dünstet riesige Eisen- und Magnesium-Wolken aus
Es mag manchmal der Eindruck entstehen, dass die Menschheit die Gestalt der Objekte im Universum im Wesentlichen kennt. Dann aber zeigen sich plötzlich Phänomene, die sehr sonderbar wirken. Ein Beispiel hierfür ist der Planet WASP-121b, der die Form eines Footballs hat und Metalle auf der Umlaufbahn um seinen Stern verteilt.
Bei WASP-121b handelt es sich um einen Gasplaneten, der noch etwas schwerer ist als unser Jupiter. Und er befindet sich auf einer sehr engen Umlaufbahn um seinen Stern, dessen Gravitation zu der ei-förmigen Gestalt führt. Die Strahlung des Sterns, der wesentlich heißer als unsere Sonne ist, und die Tatsache, dass WASP-121b von dessen Gravitationskräften stark durchgeknetet wird, führen zu sehr hohen Temperaturen.
In den relativ dünnen Gasschichten an der Oberfläche werden bereits 2540 Grad Celsius erreicht, in den tieferen Lagen wird es noch deutlich heißer. Das genügt letztlich, um verschiedene Metalle verdampfen zu lassen. Und durch die besonderen Gegebenheiten vor Ort kann der Planet die Metallgase nicht bei sich behalten, sondern verteilt sie in seiner Umgebung.
Das Teleskop ermöglicht es nicht nur, spektakuläre Fotos anzufertigen, sondern es nimmt ein sehr breites Frequenzspektrum des Lichts auf, wodurch sich dann Spektral-Analysen anfertigen lassen. Diese brachten die Forscher nun zu der Erkenntnis, dass sich entlang der Umlaufbahn von WASP-121b überall Wolken aus gasförmigem Eisen und Magnesium befinden.
Siehe auch: Milchstraße in 3D: Das Bild der flachen Scheibe muss überdacht werden
In den relativ dünnen Gasschichten an der Oberfläche werden bereits 2540 Grad Celsius erreicht, in den tieferen Lagen wird es noch deutlich heißer. Das genügt letztlich, um verschiedene Metalle verdampfen zu lassen. Und durch die besonderen Gegebenheiten vor Ort kann der Planet die Metallgase nicht bei sich behalten, sondern verteilt sie in seiner Umgebung.
Hubble liefert
Das konnten Astronomen der Johns-Hopkins-Universität aus Baltimore jetzt durch die Analyse von Daten erkennen, die das Weltraumteleskop Hubble geliefert hat. Der 900 Lichtjahre von uns entfernte Planet selbst wurde schon 2015 in die Kataloge eingetragen, allerdings dauerte es, bis man zur genaueren Beobachtung auch Hubble auf ihn ausrichten und Daten sammeln konnte.Das Teleskop ermöglicht es nicht nur, spektakuläre Fotos anzufertigen, sondern es nimmt ein sehr breites Frequenzspektrum des Lichts auf, wodurch sich dann Spektral-Analysen anfertigen lassen. Diese brachten die Forscher nun zu der Erkenntnis, dass sich entlang der Umlaufbahn von WASP-121b überall Wolken aus gasförmigem Eisen und Magnesium befinden.
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