Gesprengte Ketten: WhatsApp arbeitet an Multi-Plattform-System

Bisher ist WhatsApp an das Telefon eines Nutzers gebunden, doch offenbar plant der Messenger das zu ändern. Denn die zu WhatsApp gehörende Anwendung soll ein "Multi-Account-System" vorbereiten, bei dem man den Dienst unter anderem gleichzeitig am Smartphone wie PC nutzen kann.
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Facebook / Instagram / WhatsApp
Aktuell ist WhatsApp relativ streng ans Smartphone gekettet. So kann man den Messenger zwar auch über ein Web- bzw. Browser-Interface sowie die Windows 10-App nutzen, muss dafür aber eine Kopplung per QR-Code vornehmen. Das funktioniert an sich zwar gut, wenn der Akku des Smartphones aber einmal leer ist, dann ist auch mit dem Verschicken von Nachrichten vom PC aus Schluss.

Das wird sich aber womöglich demnächst ändern. Denn laut Angaben des in Sachen WhatsApp stets bestens informierten WABetaInfo entwickelt der zu Facebook gehörende Dienst derzeit ein "neues System, das es erlauben wird, dasselbe WhatsApp-Konto auf mehreren Geräten zu nutzen und das gleichzeitig".

Diverse neue Kombinationen

WABetaInfo bezeichnet das explizit als Gerücht, das eine "überraschende Nachricht" wäre. Sollte das tatsächlich kommen, dann kann man WhatsApp auf der (geplanten) iPad-App nutzen, ohne die iPhone-App deinstallieren zu müssen. Außerdem ließe sich dann auch ein Konto sowohl auf iOS als auch auf Android verwenden. Schließlich würde das auch das anfangs angesprochene Problem bei der Nutzung auf dem PC lösen.

Facebook arbeitet derzeit an einer Zusammenführung seiner unterschiedlichen Chat-Plattformen, darunter Messenger, WhatsApp und Instagram. Diese bekommen dazu ein gemeinsames Server-Backend (was zuletzt zu einigen Ausfällen geführt hat), das soll aber letztlich auch die Möglichkeit mit sich bringen, auch zwischen den Plattformen kommunizieren zu können.

Wann das alles soweit sein wird, ist derzeit nicht bekannt, es wird aber damit gerechnet, dass es noch dieses Jahr soweit sein soll. Die Umstellung wird auch eine Verbesserung der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung mit sich bringen, Details dazu liegen aber noch nicht vor.

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