Simple Textnachricht war in der Lage, iPhones unbrauchbar zu machen
In iPhones oder besser gesagt iOS gab es bis vor kurzem eine Lücke, die man als schwerwiegend bezeichnen kann und muss. Glücklicherweise konnte sie aber geschlossen werden, bevor jemand sie einsetzen konnte. Denn mit dem Fehler war es möglich, ein iPhone "abzuschießen".
Entdeckt wurde die Lücke von der Konkurrenz, genauer gesagt dem wie immer sehr aktiven Project Zero von Google. Sicherheitsforscherin Natalie Silvanovich hat dort ein Problem von iMessage öffentlich gemacht, das theoretisch in der Lage war, ein iPhone im Wesentlichen unbrauchbar zu machen, sodass ein Zurücksetzen und Neuinstallieren erforderlich gewesen wäre, um das Gerät wieder nutzen zu können.
In einem Beitrag auf Chromium.org bzw. dem Bugtracker von Project Zero schreibt Silvanovich, dass das "Bricken" des iPhones über eine manipulierte Textnachricht möglich war (via ZDNet). Dabei handelte es sich um einen Text-Key, der eine Ausnahme zur Folge hatte.
Diese nicht vorhergesehene Ausführung des Textes als String war auch auf MacOS möglich, dort hatte das aber keine gravierenden Folgen, denn der "soaganet"-Prozess stürzte zwar ab, wurde aber ohne Probleme neu erschaffen. Auf einem iPhone wären die Folgen weitaus gravierender gewesen, da der Code in Springboard ist - und Springboard ist die Anwendung, die für den Homescreen zuständig ist.
Die gute Nachricht: Der im April gefundene (und nun offengelegte) Bug, der allerdings nicht eingesetzt werden konnte, um Daten zu stehlen, wurde bereits im Mai im Zuge der Veröffentlichung von iOS 12.3 geschlossen.
In einem Beitrag auf Chromium.org bzw. dem Bugtracker von Project Zero schreibt Silvanovich, dass das "Bricken" des iPhones über eine manipulierte Textnachricht möglich war (via ZDNet). Dabei handelte es sich um einen Text-Key, der eine Ausnahme zur Folge hatte.
Diese nicht vorhergesehene Ausführung des Textes als String war auch auf MacOS möglich, dort hatte das aber keine gravierenden Folgen, denn der "soaganet"-Prozess stürzte zwar ab, wurde aber ohne Probleme neu erschaffen. Auf einem iPhone wären die Folgen weitaus gravierender gewesen, da der Code in Springboard ist - und Springboard ist die Anwendung, die für den Homescreen zuständig ist.
Wipe statt Hard Reset
Denn bei Springboard kommt es ebenfalls zum Crash und Respawn, doch der Neustartversuch endet in einer Endlosschleife, die die Benutzeroberfläche unbenutzbar machte. Das Fatale daran: Dieser Zustand bleibt auch nach einem Hard Reset, also dem Zurücksetzen auf Werkseinstellungen, erhalten. Nur ein kompletter Wipe schaffte bei einem derartigen Festhängen Abhilfe.Die gute Nachricht: Der im April gefundene (und nun offengelegte) Bug, der allerdings nicht eingesetzt werden konnte, um Daten zu stehlen, wurde bereits im Mai im Zuge der Veröffentlichung von iOS 12.3 geschlossen.
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
Videos zum iPhone
- iPhone 16 Pro vs. 18 Pro Max: Wie groß ist der Unterschied wirklich?
- Airbag fürs iPhone 18 Pro: Torras Ostand Q3 Air Pro im Praxistest
- Neues iPhone angeschafft? - Diese Apps sollte man sich dafür ansehen
- iPhone 18 Pro Max vs. 17 Pro Max: Lohnt sich das Upgrade?
- MacBook Neo: So schlägt sich Apples Einsteiger-Notebook im Test
Apples Aktienkurs
Beliebte Downloads
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Beliebt im Preisvergleich
- Handys ohne Vertrag:
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Ein Lichttag entfernt: Voyager 1 soll neue Rekordmarke überschreiten
- Rundfunkbeitrag-Schwänzer: Wem durch Datenabgleich jetzt Post droht
- Erst kein Glück, dann kam Pech dazu: Blue-Origin-Start verschoben
- GhostMap-Android-Sicherheitslücke bringt Smartphones zum Absturz
- Entwickler portiert Switch-Spiele nativ für Apple TV 4K
- Sony bringt die Kopfhörer des ersten Walkman zurück - mit USB-C-Port
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!