Kampf gegen Raubkopien in Deutschland *update*
Ab dem 15.September 2003 startet die
Gebühreneinzugszentrale für Urheberrechte (GeZfU) deutschlandweit
ihren Dienst. Die GeZfU setzt sich für die Interessen der Softwarehersteller,
Film- und der Musikindustrie ein.
Sie berät und informiert den Endnutzer sowohl im geschäftlichen als auch im privaten Bereich zum Schutz vor illegaler Nutzung von Urheberrechten. Die zur Zeit 264 Beauftragten, besuchen Firmen und private Haushalte um über die neuesten gesetzlichen Bestimmungen und Regelungen des Urheberrechts zu informieren.
Nirgendwo hat in den letzten Jahren die Softwarepiraterie in Europa so stark zugenommen wie in Deutschland. Der Softwareindustrie entstehen dadurch jährliche Umsatzeinbußen von mehreren Millionen Euro.
Durch das Verhalten der illegalen Softwarenutzer gehen den ca. 20.000 Firmen die sich mit der Entwicklung von Software und digitalen Inhalten beschäftigen, jährlich 70.000 Arbeitsplätze verloren. Demzufolge ist die Zurückhaltung der Firmen vor neuen Investitionen in zukünftige Technologien sehr hoch.
Für den Verbraucher ist die momentane Rechtssituation sehr schwer durchschaubar. Wann ist eine erstellte Kopie erlaubt und ab wann handelt es sich um eine Raubkopie? Auch unseriöse Händler tragen dazu bei, den Verbraucher zu verunsichern.
Die Hemmschwelle nicht erlaubte Kopien zu erstellen ist sehr gering - nach dem Motto: "Software ist ja schnell kopiert und kostet nichts, bezahlen sollen die Anderen" Welche Konsequenzen das haben kann, ist den Raubkopierern oftmals nicht bewusst.
Verletzungen der Urheberrechte ist kein Kavaliersdelikt sondern ein Straftatbestand und kann mit einer Geld- oder Gefängnisstrafe bis zu drei Jahren geahndet werden. Beim Handel mit Kopien steigt die mögliche Gefängnisstrafe sogar bis zu fünf Jahre.
Auf den Internetseiten der GeZfu haben die Besucher die Möglichkeit auch anonym illegale Softwarenutzer zu melden um somit in Zukunft eine faire Partnerschaft zwischen Hersteller und Anwender zu gewährleisten. (ots)
Sie berät und informiert den Endnutzer sowohl im geschäftlichen als auch im privaten Bereich zum Schutz vor illegaler Nutzung von Urheberrechten. Die zur Zeit 264 Beauftragten, besuchen Firmen und private Haushalte um über die neuesten gesetzlichen Bestimmungen und Regelungen des Urheberrechts zu informieren.
Nirgendwo hat in den letzten Jahren die Softwarepiraterie in Europa so stark zugenommen wie in Deutschland. Der Softwareindustrie entstehen dadurch jährliche Umsatzeinbußen von mehreren Millionen Euro.
Durch das Verhalten der illegalen Softwarenutzer gehen den ca. 20.000 Firmen die sich mit der Entwicklung von Software und digitalen Inhalten beschäftigen, jährlich 70.000 Arbeitsplätze verloren. Demzufolge ist die Zurückhaltung der Firmen vor neuen Investitionen in zukünftige Technologien sehr hoch.
Für den Verbraucher ist die momentane Rechtssituation sehr schwer durchschaubar. Wann ist eine erstellte Kopie erlaubt und ab wann handelt es sich um eine Raubkopie? Auch unseriöse Händler tragen dazu bei, den Verbraucher zu verunsichern.
Die Hemmschwelle nicht erlaubte Kopien zu erstellen ist sehr gering - nach dem Motto: "Software ist ja schnell kopiert und kostet nichts, bezahlen sollen die Anderen" Welche Konsequenzen das haben kann, ist den Raubkopierern oftmals nicht bewusst.
Verletzungen der Urheberrechte ist kein Kavaliersdelikt sondern ein Straftatbestand und kann mit einer Geld- oder Gefängnisstrafe bis zu drei Jahren geahndet werden. Beim Handel mit Kopien steigt die mögliche Gefängnisstrafe sogar bis zu fünf Jahre.
Auf den Internetseiten der GeZfu haben die Besucher die Möglichkeit auch anonym illegale Softwarenutzer zu melden um somit in Zukunft eine faire Partnerschaft zwischen Hersteller und Anwender zu gewährleisten. (ots)
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Michael Diestelberg
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