Europa-Datenzentren werden für Apple immer mehr zur BER-Situation
Der Bau von Datenzentren in Europa steht für Apple nicht gerade unter einem guten Stern. Auch die Arbeiten in Dänemark, die eigentlich schon längst abgeschlossen sein sollten, kommen nicht recht voran. Es gibt hier zwar im Gegensatz zu Irland zumindest schon eine Baustelle, doch herrscht dort nicht gerade emsiges Treiben.
"Da ist nichts mehr los", beschreibt die Lokalpresse laut einem Bericht von CultOfMac die aktuelle Situation vor Ort. Bis vor Kurzem waren noch mehrere hundert Mitarbeiter des deutschen Unternehmens Exyte (ehemals M+W) auf dem Gelände aktiv. Diese sind inzwischen aber allesamt nach Hause geschickt worden, nachdem es zwischen den Apple und dem aus Irland stammenden Generalunternehmer zu Meinungsverschiedenheiten gekommen war.
Eigentlich wollte Apple im Zuge eines Projekts zum Ausbau seiner Infrastruktur 1,8 Milliarden Dollar in Europa investieren und im Wesentlichen zwei neue Datenzentren errichten - eines in Dänemark und eines in Irland. Die Planungen für Irland wurden allerdings aufgegeben, nachdem zwei Personen gegen die Baugenehmigung geklagt hatten und die Sache von Instanz zu Instanz trugen.
Denn wie es nun weitergeht ist erst einmal unklar. Eine Möglichkeit wäre, dass Apple sich mit dem Generalunternehmer irgendwie einigt und die bisherigen Bauarbeiter mit neuen Plänen weitermachen. Das birgt natürlich ein erneutes Risiko des Scheiterns. Denkbar ist auch, dass Apple sich einen anderen europäischen Partner sucht. Das könnte die Fertigstellung zwar weiter verzögern, sie aber vielleicht auch wahrscheinlicher machen.
Siehe auch: Irland: Zwei Leute verhindern milliardenschweres Apple-Datenzentrum
Eigentlich wollte Apple im Zuge eines Projekts zum Ausbau seiner Infrastruktur 1,8 Milliarden Dollar in Europa investieren und im Wesentlichen zwei neue Datenzentren errichten - eines in Dänemark und eines in Irland. Die Planungen für Irland wurden allerdings aufgegeben, nachdem zwei Personen gegen die Baugenehmigung geklagt hatten und die Sache von Instanz zu Instanz trugen.
Apple steckt in der Zwickmühle
Was nun in Dänemark der konkrete Grund für die Probleme war, ist aktuell noch nicht bekannt. Der Generalunternehmer sollte eigentlich dafür sorgen, dass die Bauarbeiten im September letzten Jahres abgeschlossen werden. Als absehbar war, dass der Termin nicht zu halten ist, gab es eine Verschiebung auf diesen April. Doch noch immer ist man nicht fertig. Erst einmal wurden die Bauarbeiter nun heimgeschickt und sie sollten ihre Werkzeuge mitnehmen.Denn wie es nun weitergeht ist erst einmal unklar. Eine Möglichkeit wäre, dass Apple sich mit dem Generalunternehmer irgendwie einigt und die bisherigen Bauarbeiter mit neuen Plänen weitermachen. Das birgt natürlich ein erneutes Risiko des Scheiterns. Denkbar ist auch, dass Apple sich einen anderen europäischen Partner sucht. Das könnte die Fertigstellung zwar weiter verzögern, sie aber vielleicht auch wahrscheinlicher machen.
Siehe auch: Irland: Zwei Leute verhindern milliardenschweres Apple-Datenzentrum
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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