Congstar-Kunden werden zukünftig als Telekom-Nutzer geführt
Die Deutsche Telekom organisiert ihre Verbindung zur eigenen Discounter-Marke Congstar neu. Bereits ab dem 1. April sollen alle Nutzer der Billig-Marke als Kunden der Telekom in den Büchern geführt werden. Für die User soll sich durch die Umstellung nichts ändern - was bei genauerer Betrachtung aber nicht ganz stimmt.
Congstar verfügt derzeit über 4,5 Millionen Kunden, von denen ein nennenswerter Anteil nicht einmal wissen dürfte, dass sie bei einer Telekom-Tochter unter Vertrag stehen. Auch nach der Umstrukturierung wird sich daran kaum etwas ändern, denn die gesamte Kommunikation läuft weiterhin über die Tochtergesellschaft und die Telekom bleibt namentlich außen vor. Auch die von Congstar angebotenen Produkte, Leistungen und Services ändern sich jetzt nicht.
Worum es geht, erklärte Congstar-Chef Peter Opdemom: "Ab dem 1. April 2019 wird die juristische Grundlage geschaffen, die Bedürfnisse der Congstar- und Telekom-Kunden innerhalb der Telekom-Familie noch besser erfüllen zu können. So könnten Congstar-Nutzer zum Beispiel künftig Angebote der Telekom erhalten und umgekehrt."
In Sachen der Firmenstruktur soll Congstar weiterhin ein eigenständiges "Unternehmen im Unternehmen" sein. Das bedeutet, dass die Marke auf dem Papier zwar eine unabhängige Institution ist, die aber komplett von der Telekom kontrolliert wird. Ersichtlich wird das auch anhand der personellen Überschneidungen - so steht dem Congstar-Aufsichtsrat beispielsweise Michael Hagspihl vor, der auch als Leiter des Privatkundengeschäfts im Telekom-Vorstand arbeitet.
Großer Mobilfunk-Vergleichs-Rechner
Worum es geht, erklärte Congstar-Chef Peter Opdemom: "Ab dem 1. April 2019 wird die juristische Grundlage geschaffen, die Bedürfnisse der Congstar- und Telekom-Kunden innerhalb der Telekom-Familie noch besser erfüllen zu können. So könnten Congstar-Nutzer zum Beispiel künftig Angebote der Telekom erhalten und umgekehrt."
Es geht um Werbung
Dies bedeutet letztlich nichts anderes, als dass Congstar-Kunden zukünftig Werbung für direkte Telekom-Produkte bekommen können und andersherum. Denn formal sind beide Gruppen Kunden des gleichen Unternehmens. Bisher war das Marketing eingeschränkt, weil Congstar-Kunden im Grunde erst eine Einwilligung hätten geben müssen, um Angebote von der Muttergesellschaft vorgelegt zu bekommen.In Sachen der Firmenstruktur soll Congstar weiterhin ein eigenständiges "Unternehmen im Unternehmen" sein. Das bedeutet, dass die Marke auf dem Papier zwar eine unabhängige Institution ist, die aber komplett von der Telekom kontrolliert wird. Ersichtlich wird das auch anhand der personellen Überschneidungen - so steht dem Congstar-Aufsichtsrat beispielsweise Michael Hagspihl vor, der auch als Leiter des Privatkundengeschäfts im Telekom-Vorstand arbeitet.
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