Gruppentelefonie: Apple behebt die gravierende Facetime-Schwachstelle
Der iPhone-Hersteller Apple hat eine schwerwiegende Sicherheitslücke in Facetime geschlossen. Ein Bug hatte es Angreifern ermöglicht, Anrufe von anderen Nutzern mitzuhören. Nachdem der Fehler jetzt serverseitig behoben wurde, soll demnächst auch ein Software-Update erscheinen.
Vor kurzem wurde ein Fehler in Apples Telefonie-Dienst Facetime bekannt. Normalerweise muss ein Gruppen-Anruf vom jeweiligen Nutzer erst angenommen werden, bevor Audio- und Video-Material an die anderen Teilnehmer übertragen wird. Dies war allerdings nicht der Fall: Obwohl die angerufene Person den Anruf nicht angenommen hat, wurden die Daten trotzdem an die anderen Teilnehmer gesendet. Somit wurden das iPhone sowie iPad zu einer Wanze.
In einem von BuzzFeed veröffentlichten Statement hat sich Apple offiziell bei seinen Nutzern entschuldigt. Nachdem der Fehler öffentlich bekannt geworden ist, hat das Unternehmen die Funktion zunächst komplett abgeschaltet. Es handelte sich um ein Problem auf den Apple-Servern. Der Bug wurde nun behoben. In der kommenden Woche wird eine Aktualisierung für Facetime zur Verfügung gestellt, sodass das Feature schlussendlich erneut aktiviert werden kann.
Die Maßnahmen wurden also zu spät ergriffen. Darüber hinaus hat ein texanischer Anwalt eine Klage gegen den Konzern eingereicht. Er betont, dass er während der eidesstattlichen Aussage eines Klienten abgehört worden sein könnte. Aus diesem Grund wurde jetzt eine Schadensersatzforderung an Apple gestellt. Die genaue Höhe ist jedoch nicht bekannt.
In einem von BuzzFeed veröffentlichten Statement hat sich Apple offiziell bei seinen Nutzern entschuldigt. Nachdem der Fehler öffentlich bekannt geworden ist, hat das Unternehmen die Funktion zunächst komplett abgeschaltet. Es handelte sich um ein Problem auf den Apple-Servern. Der Bug wurde nun behoben. In der kommenden Woche wird eine Aktualisierung für Facetime zur Verfügung gestellt, sodass das Feature schlussendlich erneut aktiviert werden kann.
Ermittlungsverfahren eingeleitet
In der Zwischenzeit hat die New Yorker Staatsanwaltschaft Ermittlungen eingeleitet. Es soll untersucht werden, weshalb es dem iPhone-Hersteller nicht zu einem früheren Zeitpunkt gelungen ist, seine Kunden vor dem schwerwiegenden Fehler zu warnen. Aus Berichten soll hervorgehen, dass Apple mehr als eine Woche vor Veröffentlichung der Schwachstelle in den sozialen Netzwerken über das Problem informiert wurde.Die Maßnahmen wurden also zu spät ergriffen. Darüber hinaus hat ein texanischer Anwalt eine Klage gegen den Konzern eingereicht. Er betont, dass er während der eidesstattlichen Aussage eines Klienten abgehört worden sein könnte. Aus diesem Grund wurde jetzt eine Schadensersatzforderung an Apple gestellt. Die genaue Höhe ist jedoch nicht bekannt.
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