20 Dollar im Monat für Wetterapp: iOS-Funktion lässt Abofallen sprießen

Falle, Mäusefalle, Fallen Bildquelle: Skitterphoto
Ende letzten Jahres hatte Apple iOS um eine Funktion ergänzt, die es Entwicklern ermöglicht, kurze Testphasen für Apps anzubieten und Nutzer danach direkt in ein Abo zu überführen. Jetzt häufen sich die Berichte, dass Betrüger die Möglichkeit ausnutzen, um unvorsichtigen Nutzern unbemerkt teure Abos unterzujubeln.

Das Abo ist ganz schnell abgeschlossen

Rund um iPhone-Apps scheint sich aktuell eine neue Betrugsmasche zu etablieren, die sich eine von Apple eingeführte Funktion zu Nutze macht. Die soll es eigentlicher ermöglichen, dass Entwickler kostenpflichtige Features ihrer Apps für kurze Zeiträume kostenlos anbieten können. Das Problem: Diese kostenlosen Testläufe können direkt in fortlaufende Abonnements übertragen werden und immer mehr betrügerische Apps setzen darauf, Nutzer direkt mit entsprechenden Pop-ups beim ersten Öffnen zur unbedachten Bestätigung des Starts der angeblichen Testphase zu bewegen.


Darüber hinaus verwenden die Entwickler der Betrugsanwendungen weitere bekannte Tricks, um die Opfer zum Klicken des Knopfs für das Testabo zu bewegen und platzieren beispielsweise Elemente zum Schließen des Fensters so, dass diese nur schwer erkannt werden können - manche Apps blenden die Knöpfe auch erst mit einer starken Verzögerung ein. Die Betrüger vertrauen darauf, dass genug Nutzer so unaufmerksam auch den anschließenden iOS-Dialog bestätigen, der die Bedingungen zum Textzeitraum und entstehenden Kosten eigentlich recht klar aufführt.

Wetterapp für 20 Dollar im Monat

Wie heise schreibt, scheint die dreiste Herangehensweise aber auch in diesem Fall für viele Betrüger Früchte zu tragen: Wie der Entwickler David Barnard empört feststellt, habe er nach nur kurzer Suche auf Platz 11 der umsatzstärksten Wetter Apps in Apples App-Store eine Anwendung entdeckt, die nach seiner Ansicht offensichtlich mit betrügerischen Absichten betrieben wird. "Es ist eine Scam-App die 20 Dollar im Monat verlangt", so Barnard. Er könne nicht verstehen, warum Apple nicht gezielter gegen solche Apps vorgeht.

Wer seine aktuellen App-Abonnements verwalten will, bekommt von Apple seit 2016 eine neue iOS-Aboverwaltung geboten, die der Konzern in den Account-Einstellungen für die eigene Apple-ID platziert. Darüber hinaus können sich Kunden, die eine Abbuchung für unberechtigt halten, jederzeit an den Apple-Support wenden. Geht man nach der Kritik einiger Entwickler, hat Apple rund um die Abofunktion aber trotzdem wohl noch Einiges nachzubessern. Falle, Mäusefalle, Fallen Falle, Mäusefalle, Fallen Skitterphoto
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