Verbogene iPad Pros: Wer reparieren lassen will, zahlt bis zu 701 Euro
Apple hat kurz vor Weihnachten für lautstarke Kritik gesorgt, als der Konzern bestätigte, dass die neuen großen iPad Pro-Modelle in einigen Fällen bereits in einem leicht gebogenen Zustand ausgeliefert würden und man das nicht als Reklamationsgrund anerkenne. Nun heißt es, der Konzern verlange 701 Euro für die Reparatur des Schadens.
Wie kann das zusammen gehen? Ein Konzern liefert ein verbogenes, also nicht einwandfreies Produkt aus und berechnet Kunden, die das behoben haben wollen eine Reparaturpauschale von bis zu saftigen 701 Euro. Das zumindest geht aus Medienberichten hervor, die sich mit dem Fall der ab Werk verbogenen iPad Pros beschäftigen. Wie das Online-Magazin MacWorld schreibt, erlebten die Leser des Magazins bei Reklamationen betroffener Geräte bisher wenig Entgegenkommen von Apple - auch in Deutschland ist das so, auch wenn es in Einzelfällen anscheinend ein Entgegenkommen der Store- und Support-Mitarbeiter gibt.
iPad Pro 11 mit leicht gebogenem Gehäuse - ab Werk (Quelle: The Verge)
Apple hatte dabei kurz vor Weihnachten bestätigt, dass man die leicht verbogenen iPads noch im Toleranzbereich sehe und sie deshalb nicht (kostenfrei) austauschen werde. Diesen Toleranzbereich hat Apple dabei selbst mit einer maximalen Abweichung von 400 Mikrons, 0,4 Millimeter, beschrieben. Bei den zuletzt häufig gezeigten sichtbar verbogenen iPads dürfte die Toleranz aber deutlich überschritten sein.
Wer sich damit nicht zufriedengibt und mit seinem schrägen Tablet beim Apple Support vorspricht, konnte demnach nur in der 14-tägigen Widerrufsfrist bei Apple sein iPad wieder loswerden. Alternativ bot Apple Kunden mit einem Apple Care-Vertrag an, eine Reparatur beziehungsweise einen Austausch unter den Bedingungen der Zusatzgarantie durchführen zu lassen.
Apple halst sich damit wieder einmal ein Problem auf, welches zu einer lautstarken Kritik bei den Nutzern führen wird. Schon mit dem iPhone hatte Apple durch nicht anerkannte Schäden bei verbogenen Geräten viele negative Schlagzeilen kassiert - daraufhin hatte man aber nicht die Firmenpolitik geändert.
Download iPad Pro 2018 - Die offiziellen Wallpaper Siehe auch:
iPad Pro 11 mit leicht gebogenem Gehäuse - ab Werk (Quelle: The Verge)
Apple hatte dabei kurz vor Weihnachten bestätigt, dass man die leicht verbogenen iPads noch im Toleranzbereich sehe und sie deshalb nicht (kostenfrei) austauschen werde. Diesen Toleranzbereich hat Apple dabei selbst mit einer maximalen Abweichung von 400 Mikrons, 0,4 Millimeter, beschrieben. Bei den zuletzt häufig gezeigten sichtbar verbogenen iPads dürfte die Toleranz aber deutlich überschritten sein.
Wer sich damit nicht zufriedengibt und mit seinem schrägen Tablet beim Apple Support vorspricht, konnte demnach nur in der 14-tägigen Widerrufsfrist bei Apple sein iPad wieder loswerden. Alternativ bot Apple Kunden mit einem Apple Care-Vertrag an, eine Reparatur beziehungsweise einen Austausch unter den Bedingungen der Zusatzgarantie durchführen zu lassen.
So teuer ist die Reparatur
Die Reparatur des betroffenen neuen iPad Pros mit 12,9 Zoll schlägt ohne Apple Care laut Apples Preisliste mit 701 Euro zu Buche. Bei dem neuen 11 Zoll-Modell werden 541 Euro fällig. Mit Apple Care werden in beiden Fällen 49 Euro berechnet.Apple halst sich damit wieder einmal ein Problem auf, welches zu einer lautstarken Kritik bei den Nutzern führen wird. Schon mit dem iPhone hatte Apple durch nicht anerkannte Schäden bei verbogenen Geräten viele negative Schlagzeilen kassiert - daraufhin hatte man aber nicht die Firmenpolitik geändert.
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Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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