Gute Vorsätze 2019-Umfrage: Immer mehr Jüngere wollen "offline" sein

Cloud, Himmel, Wolke, Wolken, Draußen Bildquelle: CC0 / Pixabay
Gesundheits- und Suchtforscher sehen es schon lange so: Das Internet und im speziellen das Smartphone hat bei vielen Menschen mittlerweile einen tiefgreifenden und manchmal überwältigenden Einfluss auf das Leben. Auch bei vielen Nutzern scheint das Bewusstsein für einen geregelten Konsum zu wachsen: Laut einer Umfrage fassen immer mehr Menschen den Vorsatz, im nächsten Jahr deutlich öfter auf Smartphone und Internet zu verzichten - vor allem Jüngere.

Was will man 2019 anders machen? Viele wollen das Smartphone ausschalten

Gute Vorsätze sind schnell gefasst und noch viel schneller vergessen, doch geben die alljährlichen Absichtserklärungen einen guten Hinweis darauf, in welchen Bereichen sich die Menschen im nächsten Jahr eine persönliche Änderung erhoffen. Eine repräsentative Umfrage der Krankenkasse DAK-Gesundheit zeichnet hier jetzt ein interessantes Bild für 2019: Immer mehr Menschen fassen den Vorsatz, im neuen Jahr mehr auf Internet und Handy verzichten zu wollen. Umfrage: Gute Vorsätze 2019 (DAK)Einfach mal offline: Vorsatz steigt in 4 Jahren um 70 Prozent Wie die diesjährige Umfrage aufzeigt, nimmt sich fast jeder zweite unter 30-Jährige vor, mehr offline zu sein. Konkret gaben in diesem Jahr 49 Prozent der Befragten im Alter von 14 bis 29 Jahren an, dass sie die Nutzung von "Smartphone, Computer und Internet" bewusst einschränken wollen. Im Vergleich mit ähnlichen Umfragen aus dem Vorjahr steigt dieser Wert damit um weitere 15 Prozentpunkte. 2014 hatte dieses Thema mit 29 Prozent noch einen hinteren Platz in den Vorsätzen der jungen Deutschen und lag 2015 und 2016 sogar nur bei 27 Prozent.

Hauptwunsch: Weniger Stress

Die Krankenkasse zieht aus diesem Ergebnis einen positiven Schluss: "Wer Smartphone und Computer öfter mal ausschaltet, bleibt entspannt und fördert seine Konzentrationsfähigkeit. Auch der Schlaf verbessert sich", so die Psychologin Franziska Kath in der offiziellen Mitteilung der DAK am Montag. "Und dieser wiederum ist ein entscheidender Faktor, um ausgeglichener, leistungsfähiger und gesünder zu sein."

Neben dem Verzicht auf das Internet zeichnet die Umfrage bei den guten Vorsätzen sonst ein sehr klassisches Bild: Über alle Altersgruppen hinweg ist der Wunsch nach weniger Stress der beliebteste Vorsatz, 62 Prozent nehmen sich vor, diesen zu vermeiden oder abzubauen. Zu den Top-Vorsätzen 2019 zählen dann mit 60 Prozent auch noch "mehr Zeit für Familie und Freunde" und mit 57 Prozent "mehr Sport treiben". Cloud, Himmel, Wolke, Wolken, Draußen Cloud, Himmel, Wolke, Wolken, Draußen CC0 / Pixabay
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