PC-Flaute beendet? HP meldet Wachstum, warnt aber vor Preisanstieg
Beim zweitgrößten PC-Hersteller Hewlett-Packard deutet sich an, dass die Talsohle in Sachen PC-Verkäufe tatsächlich endlich überwunden ist. Das Unternehmen meldete positive Zahlen für das dritte Quartal seines Geschäftsjahres, wozu gerade das PC-Geschäft mit guten Ergebnissen seinen Beitrag leistete.
Wie HP gestern mitteilte, konnten die von dem Unternehmen gemeldeten Geschäftszahlen die Vorhersagen diverser Analysten übertreffen. Vor allem im PC-Geschäft, in dem HP unter anderem Notebooks und Desktop-Systeme vertreibt, konnte man zulegen. Auch die Übernahme der Druckersparte von Samsung trug zu dem guten Ergebnis des Konzerns bei.
Hewlett-Packard konnte außerdem rund 5,3 Miliarden Dollar mit dem Vertrieb von Druckern einnehmen, was ebenfalls einem Plus von 9,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. HP hatte im November 2017 die Druckersparte des koreanischen Elektronikriesen Samsung für gut eine Milliarde Dollar übernommen, um seinem eigenen Druckergeschäft neuen Aufschwung zu verleihen.
HP teilte im Zuge der Bekanntgabe seiner jüngsten Zahlen auch mit, dass man kaum negative Auswirkungen durch die von der US-Regierung verhängten Strafzölle bei der Einfuhr von Produkten aus China zu verzeichnen habe. Wie die meisten anderen Hersteller lässt auch HP seine Produkte zum Großteil von Vertragsfertigern produzieren, die ihrerseits mit der Verlagerung der Produktion aus China in andere Länder Südostasiens reagiert haben.
Gleichzeitig warnte das Unternehmen aber auch, dass die Einführung der Zölle und die zum Anfang des Jahres 2019 erwarteten weiteren Steigerungen der Zollabgaben durch die US-Regierung unter Präsident Trump zur Steigerung der Preise seiner Produkte führen könnte. Man arbeite derzeit an einer Reihe von Maßnahmen, um die Auswirkungen der neuen Abgaben zu minimieren, wobei Preiserhöhungen nicht auszuschließen seien.
Ordentliches Plus bei PC-Verkäufen
HP konnte nach eigenen Angaben im dritten Quartal 2018 rund 10,06 Milliarden Dollar mit dem Vertrieb von PC-Systemen umsetzen. Dies entspricht einem Plus von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr und übertraf die Prognosen der Finanzwelt, wo man im Schnitt von einem Umsatz von rund 9,8 Milliarden Dollar ausgegangen war.Hewlett-Packard konnte außerdem rund 5,3 Miliarden Dollar mit dem Vertrieb von Druckern einnehmen, was ebenfalls einem Plus von 9,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. HP hatte im November 2017 die Druckersparte des koreanischen Elektronikriesen Samsung für gut eine Milliarde Dollar übernommen, um seinem eigenen Druckergeschäft neuen Aufschwung zu verleihen.
HP teilte im Zuge der Bekanntgabe seiner jüngsten Zahlen auch mit, dass man kaum negative Auswirkungen durch die von der US-Regierung verhängten Strafzölle bei der Einfuhr von Produkten aus China zu verzeichnen habe. Wie die meisten anderen Hersteller lässt auch HP seine Produkte zum Großteil von Vertragsfertigern produzieren, die ihrerseits mit der Verlagerung der Produktion aus China in andere Länder Südostasiens reagiert haben.
Gleichzeitig warnte das Unternehmen aber auch, dass die Einführung der Zölle und die zum Anfang des Jahres 2019 erwarteten weiteren Steigerungen der Zollabgaben durch die US-Regierung unter Präsident Trump zur Steigerung der Preise seiner Produkte führen könnte. Man arbeite derzeit an einer Reihe von Maßnahmen, um die Auswirkungen der neuen Abgaben zu minimieren, wobei Preiserhöhungen nicht auszuschließen seien.
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