Microsoft: Surface-Hardware wird modular & besser für die Umwelt
Microsoft will die Produkte seiner Surface Hardware-Sparte offenbar deutlich umweltfreundlicher machen. Dazu setzt man auf eine größere Modularität, bessere Reparaturmöglichkeiten und eine gesteigerte Wiederverwertbarkeit, während auch bei der Fertigung die Auswirkungen reduziert werden sollen. Ein erstes Beispiel ist der kürzlich präsentierte Surface Hub 2, 2S bzw. 2X.
Wie Microsofts Surface-Chef Panos Panay in einem von dem Unternehmen veröffentlichten Dokument mit der Überschrift "Devices Sustainability at Microsoft: Fiscal Year 2018" erklärt (via h0x0d), unternahm man im vorigen Geschäftsjahr bereits eine Reihe von Schritten, um die Umweltbilanz der Hardware-Sparte zu verbessern.
So sind inzwischen viele Geräte nach aktuellen Standards zertifiziert und Verbesserungen in dem (vom Vertragsfertiger Pegatron betriebenen) wichtigsten Werk zur Fertigung von Surface-Produkten haben für weniger Metallabfälle und eine Senkung des Ausstoßes von Treibhausgasen gesorgt, heißt es. Für das Geschäftsjahr 2018 wollte man offenbar direkt bei den Hardware-Produkten selbst ansetzen.
Beim Surface Hub 2S steckt die Hardware in einer Kartusche
Inzwischen trägt die Arbeit der zuletzt gut 2700 Mitarbeiter der Microsoft Devices Sparte wohl bereits erste Früchte. So besitzt der anlässlich der IT-Pro-Konferenz Ignite präsentierte neue Surface Hub 2 eine Art "Kassette" auf der Rückseite, die sämtliche wichtige Kernkomponenten der Hardware-Plattform enthält und bei Bedarf ausgetauscht werden kann.
Auf diesem Weg realisiert Microsoft die Option, den Surface Hub 2 mit der angekündigten Einführung der im nächsten Jahr und im Jahr 2020 erwarteten neuen Modelle Surface Hub 2S und 2X einfach zu aktualisieren. Zwar kommt noch immer ein proprietärer Ansatz zur Anwendung, doch die Kunden können die Geräte bei Erscheinen neuer Komponenten oder einem Reparaturfall einfach mit einer neuen oder aktuelleren "Kassette" ausrüsten.
Ein weiterer Kandidat für diesen Ansatz ist das teure Surface Studio. Der vor gut zwei Jahren erstmals präsentierte Microsoft-eigene Desktop-PC könnte in einer künftigen Version ebenfalls mit einer "Kassette" aufwarten, in der Prozessor, Arbeitsspeicher, Mainboard und andere grundlegende Komponenten zusammengefasst werden. Sobald dann neuere Hardware verfügbar ist, kann Microsoft künftig einfach eine neuere Plattform-Cartridge einführen, die vom Kunden einfach in das vorhandene System eingesetzt wird.
So sind inzwischen viele Geräte nach aktuellen Standards zertifiziert und Verbesserungen in dem (vom Vertragsfertiger Pegatron betriebenen) wichtigsten Werk zur Fertigung von Surface-Produkten haben für weniger Metallabfälle und eine Senkung des Ausstoßes von Treibhausgasen gesorgt, heißt es. Für das Geschäftsjahr 2018 wollte man offenbar direkt bei den Hardware-Produkten selbst ansetzen.
Microsofts Hardware soll umweltfreundlicher werden
So verkündet Panay in dem Papier, dass man sich darauf konzentrieren wolle, die Modularität, Reparierbarkeit und Wiederverwertbarkeit der Microsoft-Produkte zu steigern. Außerdem soll in die Energieeffizienz der gut 350 verschiedenen, großen und kleinen Standorte von Zulieferern investiert werden. Es gehe um einen vollumfänglichen Ansatz, mit dem man Verantwortung gegenüber sozialen Aspekten und der Umwelt übernehmen wolle, erklärte Panay weiter.
Beim Surface Hub 2S steckt die Hardware in einer Kartusche
Inzwischen trägt die Arbeit der zuletzt gut 2700 Mitarbeiter der Microsoft Devices Sparte wohl bereits erste Früchte. So besitzt der anlässlich der IT-Pro-Konferenz Ignite präsentierte neue Surface Hub 2 eine Art "Kassette" auf der Rückseite, die sämtliche wichtige Kernkomponenten der Hardware-Plattform enthält und bei Bedarf ausgetauscht werden kann.
Auf diesem Weg realisiert Microsoft die Option, den Surface Hub 2 mit der angekündigten Einführung der im nächsten Jahr und im Jahr 2020 erwarteten neuen Modelle Surface Hub 2S und 2X einfach zu aktualisieren. Zwar kommt noch immer ein proprietärer Ansatz zur Anwendung, doch die Kunden können die Geräte bei Erscheinen neuer Komponenten oder einem Reparaturfall einfach mit einer neuen oder aktuelleren "Kassette" ausrüsten.
Ein weiterer Kandidat für diesen Ansatz ist das teure Surface Studio. Der vor gut zwei Jahren erstmals präsentierte Microsoft-eigene Desktop-PC könnte in einer künftigen Version ebenfalls mit einer "Kassette" aufwarten, in der Prozessor, Arbeitsspeicher, Mainboard und andere grundlegende Komponenten zusammengefasst werden. Sobald dann neuere Hardware verfügbar ist, kann Microsoft künftig einfach eine neuere Plattform-Cartridge einführen, die vom Kunden einfach in das vorhandene System eingesetzt wird.
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