Fake-Sicherheitslücken sollen Malware-Autoren zum Aufgeben bringen
Um Kriminelle in die Irre zu führen, haben Informatiker jetzt vorgeschlagen, Software mit Fake-Sicherheitslücken auszustatten, die nicht sinnvoll auszunutzen sind. Der Idee zufolge sollen beispielsweise Malware-Autoren so Zeit und Ressourcen vergeuden und vielleicht gar nicht erst einen funktionierenden Schadcode mit hinnehmbarem Arbeitsaufwand zum Laufen bekommen.
Ein Konzept zur Umsetzung der Idee hat das Team von Informatikern von der New York University auch schon entworfen. Demnach soll es keineswegs so sein, dass Entwickler sich statt mit der Verbesserung ihres Codes damit beschäftigen sollen, sich scheinbare Sicherheitslücken auszudenken. Vielmehr will man diese mit einem automatisierten System in den Code integrieren.
Mit einem solchen Programm beschäftigen sich die Informatiker schon seit einiger Zeit und haben ihre Ergebnisse auch immer wieder mit diversen gängigen Tools zum Auffinden von Sicherheitslücken überprüft. Dieses ging aus einer Arbeit hervor, bei dem man die Fehler eigentlich einbauen wollte, um ebensolche Debugging-Werkzeuge zu testen.
"Leute, die Exploits schreiben können, gibt es nicht so oft und ihre Dienste sind teuer - da kann man sich vorstellen, welchen Effekt es hat, wenn ihre Arbeit einfach verschwendete Zeit ist", so der Informatiker weiter. Fake-Bugs könnten also dazu führen, dass Entwickler viel Arbeit investieren, ohne dass ein Ergebnis herauskommt. Und das soll Malware-Autoren dann dazu bringen, die Finger von einem bestimmten Programm zu lassen.
Mit einem solchen Programm beschäftigen sich die Informatiker schon seit einiger Zeit und haben ihre Ergebnisse auch immer wieder mit diversen gängigen Tools zum Auffinden von Sicherheitslücken überprüft. Dieses ging aus einer Arbeit hervor, bei dem man die Fehler eigentlich einbauen wollte, um ebensolche Debugging-Werkzeuge zu testen.
Zeitverschwendung ist zu teuer
Dass das Konzept funktionieren könnte, macht Brendan Dolan-Gavitt, einer der beteiligten Forscher, an praktischen Erfahrungen in seinem Umfeld fest. "Ich habe mehrere Freunde, die Exploits entwickeln", erklärte er. So etwas tun nämlich keineswegs nur Kriminelle, sondern auch Sicherheitsexperten, wenn sie herausfinden wollen, welche Probleme ein Bug verursachen kann. Und, so führte Dolan-Gavitt aus, es stecke noch eine Menge Arbeit und Zeit zwischen dem Finden eines Bugs und der Fertigstellung eines passenden Exploits."Leute, die Exploits schreiben können, gibt es nicht so oft und ihre Dienste sind teuer - da kann man sich vorstellen, welchen Effekt es hat, wenn ihre Arbeit einfach verschwendete Zeit ist", so der Informatiker weiter. Fake-Bugs könnten also dazu führen, dass Entwickler viel Arbeit investieren, ohne dass ein Ergebnis herauskommt. Und das soll Malware-Autoren dann dazu bringen, die Finger von einem bestimmten Programm zu lassen.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
Videos zum Thema Elektroautos
- M Concept Neue Klasse: BMW zeigt Ausblick auf kommende M-Klasse
- BMW i3: Das Design des neuen Elektroautos wird vorgestellt
- Super Bowl 2026: VW holt eine Kult-Kampagne der 90er zurück
- BMW im Test: Der iX3 der "Neuen Klasse" ist dynamisch und schwer
- Fast wie K.I.T.T.: BYD-Supercar Yangwang U9 springt über Schlagloch
Beliebt im Preisvergleich
- Felgen:
Interessante Links
Neue Nachrichten
- Großes Level-2-Update: Wie BMW ab 2027 durch den Stadtverkehr lenkt
- Lenovo täuscht Kunden: "Verschlüsselter" USB-Stick ist ein Schwindel
- Nur heute: Media Markt & Saturn mit Prospekt-Deals in letzter Minute
- WhatsApp-Gruppen leichter nutzbar: Diese Neuerungen kommen hinzu
- Bürokratie statt blühender Zivilisation: KIs blamieren sich in Minecraft
- Linux 7.4-rc1 ist da: Größtes Merge-Fenster jemals - Torvalds zufrieden
- 100 GB für nur 9,99 Euro: Happy SIM senkt Preis zur Black Friday Week
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen