Sicher ist anders: Spionage-Dienst Teensafe verrät Apple IDs im Klartext
Die Anwendung Teensafe macht sich die vermeintliche Bedrohung von Jugendlichen durch Smartphones und Co. zum Geschäft und bietet Eltern einen Service, der die umfassende Überwachung des digitalen Lebens der Kinder ermöglichen soll. Jetzt wurde bekannt, dass die Betreiber mit kritischen Daten dabei aber eher weniger vorsichtig umgehen.
Während der eine Server nach diesem Bericht offenbar nur Testdaten enthielt, war der Inhalt des zweiten Servers deutlich sensibler. Teensafe hatte hier offenbar eine Datenbank mit insgesamt 10.000 Nutzeraccounts hinterlegt, die neben Informationen wie E-Mail-Adressen auch einen Einblick auf die Apple IDs der überwachten Kinder erlaubte, die Eltern bei dem Dienst hinterlegen müssen. Zu guter Letzt seien auch die passenden Passwörter "im Klartext" einsehbar gewesen so ZDNet.
Besonders prekär: Da für die Nutzung des Dienstes die Zwei-Faktor-Authentifizierung des Apple-Kontos des Kindes deaktiviert werden muss, könnten Angreifer gerade hier mit den öffentlich zugänglichen Account-Daten ohne Umwege direkten Zugriff auf die iCloud-Backups der Nutzer nehmen.
Download KeePass Professional - Passwort-Sammlungs-Tool Infografik Studie fragt: Passwort oder biometrische Authentifizierung?
Apple ID einfach im Klartext gespeichert
Ein Dienst, der die digitale Sicherheit von Kindern zu seinem Geschäft macht, sollte im Umgang mit Daten wohl besondere Vorsicht walten lassen. Wie jetzt ZDNet berichtet, scheint der Anbieter des Dienstes Teensafe genau in dieser Hinsicht aber geschlampt zu haben. Das kostenpflichtige Spionage-Tool für Eltern, die das digitale Leben ihrer Kinder überwachen wollen, soll eine Datenbank mit Informationen zu Accounts ungeschützt und öffentlich zugänglich auf "mindestens einem Server" abgelegt haben. Ein Sicherheitsforscher hatte im Rahmen der Recherche demnach insgesamt zwei von Teensafe nicht abgesicherte Server auf Amazon Web Services ermittelt.Während der eine Server nach diesem Bericht offenbar nur Testdaten enthielt, war der Inhalt des zweiten Servers deutlich sensibler. Teensafe hatte hier offenbar eine Datenbank mit insgesamt 10.000 Nutzeraccounts hinterlegt, die neben Informationen wie E-Mail-Adressen auch einen Einblick auf die Apple IDs der überwachten Kinder erlaubte, die Eltern bei dem Dienst hinterlegen müssen. Zu guter Letzt seien auch die passenden Passwörter "im Klartext" einsehbar gewesen so ZDNet.
Besonders prekär: Da für die Nutzung des Dienstes die Zwei-Faktor-Authentifizierung des Apple-Kontos des Kindes deaktiviert werden muss, könnten Angreifer gerade hier mit den öffentlich zugänglichen Account-Daten ohne Umwege direkten Zugriff auf die iCloud-Backups der Nutzer nehmen.
Server offline
Die Teensafe-Betreiber scheinen auf die Entdeckung der Sicherheitsforscher reagiert und die beiden betroffenen Server mit entsprechenden Sicherungen versehen zu haben - diese sind nicht mehr erreichbar. Wie das Unternehmen gegenüber ZDNet ausführt, habe man "einen der eigenen Server für die Öffentlichkeit gesperrt". Kunden, die "möglicherweise betroffen sind" sollen über die Kompromittierung ihrer Daten informiert werden.Download KeePass Professional - Passwort-Sammlungs-Tool Infografik Studie fragt: Passwort oder biometrische Authentifizierung?
Thema:
Apples Aktienkurs in Euro
Videos von und über Apple
- Pixel 10 vs. iPhone 17e: Die beiden Budget-Premiumgeräte im Vergleich
- iPadOS 27: Erste Blicke auf Apples neues Tablet-Betriebssystem
- Silo: Apple zeigt den offiziellen Trailer zu Staffel 3 der Sci-Fi-Serie
- Tipps zum Tablet: Nützliches Zubehör für iPad 10 und iPad 11 im Test
- Getestet: Wie stark unterscheiden sich MacBook Neo und MacBook Pro?
Neue Downloads zum Thema Apple
Beiträge aus dem Forum
-
Wie alt sollte ein MacBook höchstens sein?
MiezMau -
Virtuellen PDF Drucker auf Macbook installieren - wie ?
Sonnenschein11 -
AppleTV
MiezMau -
Surfstick für MacBook Air mit Sonoma 14
landbastler -
iPhone 13 + Smartwatch (keine Apple Watch)
Bilaltore -
Win-Viren am Mac prüfen?
mondayand0 -
IPhone Ortung verhindern.
PC.Nutzer -
Kontextmenu bearbeiten
Brutschi -
Office 2019 MAC Problem
MiyaGi -
Windows Computer vergleichbar Apple M1 Mini
Lewio82
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Optionales Windows-11-Update mit neuer Wiederherstellung gestartet
- Neue Ikea-Smart-Home-Produkte aufgetaucht - das soll bald kommen
- Preis-Kracher im Vodafone-Netz: 70 GB Allnet-Flat für nur 9,99 Euro
- Amazon Prime Day: Die Tages- und Blitzangebote im Vergleich
- AMD bestätigt Probleme mit FSR-Treiber 26.6.2 auf vielen Windows-PCs
- Apple startet iOS 27 Beta 2 und zeigt, was Nutzer ab Herbst erwartet
- Samsung Galaxy Z Flip8, Fold8 & Fold8 Ultra: Infos zu Farben & Speicher
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen