Kostenanalyse des Samsung Galaxy S9+:
Dualcam als Preistreiber
Samsung hat offenbar gute Gründe, die Preise für seine kürzlich vorgestellten neuen Top-Smartphones der Galaxy S9-Serie höher anzusetzen. Wie eine Teardown-Analyse durch TechInsights ergab, sind die Kosten für die Hardware-Komponenten beim Samsung Galaxy S9 Plus gestiegen, so dass die Koreaner die Preise anheben, um ihre Gewinnmarge zu halten.
Wie TechInsights in einem umfangreichen Blog-Eintrag dokumentiert, muss Samsung etwas mehr Geld ausgeben, um all die Komponenten im Galaxy S9+ zu finanzieren. Das Gerät kostet, wenn man alle Kosten für Bauteile, den Zusammenbau und die Funktionsprüfung am Ende des Produktionsprozesses zusammenrechnet, laut TechInsights geschätzte 379 US-Dollar. In den USA liegt der Verkaufspreis vor Steuern bei knapp 840 Dollar, so dass sich daraus eine theoretische Gewinnspanne von 55 Prozent ergibt.
Zerlegtes Samsung Galaxy S9+: Höhere Kosten sorgen für höheren Preis
Im Vergleich zum Vorjahresmodell Samsung Galaxy S8+ sind die Produktionskosten beim S9+ um fast 10 Prozent gestiegen. Der Hauptgrund für den Anstieg sind die Mehrkosten für die Integration einer leistungsfähigen Dual-Kamera-Lösung auf der Rückseite des Geräts, so die Analysten. Samsung habe im Grunde den verbesserten 12-Megapixel-Sensor aus dem Galaxy Note 8 zusätzlich zu dem 12-Megapixel-Sensor des Galaxy S8+ verbaut und so ein kombiniertes, inkrementell verbessertes Modul geschaffen, heißt es.
Fertigungs- und Komponentenkosten des Galaxy S9+ im Vergleich zu Konkurrenz & Vorgängern
Technisch hat sich dabei aber dennoch einiges getan, denn der weitwinklige Hauptsensor der Kameraeinheit auf der Rückseite hat nun 2 GBit LDDR4-DRAM spendert bekommen, um so die Aufnahme von Slow-Motion-Videos mit bis zu 960 Bildern pro Sekunde zu ermöglichen. Es handelt sich um einen als Samsung Fast 2L3 bezeichneten Chip mit 12 Megapixeln Auflösung und einer Pixelgröße von 1,4 Mikrometern, der als S5K2L3SX gekennzeichnet ist. Der zweite Sensor im S9+ ist der gleiche 12-Megapixel-Sensor mit einem Mikrometer Pixelgröße, der auch schon im Galaxy S8 und S8+ im Einsatz war.
Samsung hat auch den Iris-Scanner seiner neuen Top-Smartphones verbessert und verbaut nun einen mit sechs Megapixeln auflösenden Monochrom-Kamerasensor, der eine Pixelgröße von einem Mikrometer aufweist. Im Vergleich zum S8 ist die Auflösung nun also leicht gestiegen, während die Pixelgröße etwas gesenkt wurde. Die Frontkamera des S9+ nutzt hingegen den gleichen 8-Megapixel-Sensor, der auch schon im S8 zum Einsatz kam.
Das Dual-Kamera-Modul beim Galaxy S9+ kostet den Hersteller laut TechInsights rund 48 Dollar, während man beim S8+ zuvor "nur" rund 32 Dollar investieren musste. Die teuerste Komponente bleibt allerdings der 6,2 Zoll große OLED-Bildschirm, der mit 72,50 Dollar zu Buche schlagen soll. Hier kann Samsung immerhin etwas sparen, denn beim Note8 und dem S8+ wurden zuvor jeweils 82 bzw. 78,50 Dollar für die Displays fällig.
Auf Platz zwei und drei der größten Kostenfaktoren beim Galaxy S9+ landen jeweils der Samsung Exynos 9810 Octacore-SoC mit 68 und der verwendete Speicher mit insgesamt 51 Dollar. Letztlich entstehen für Samsung so Kosten von rund 379 Dollar, womit die Koreaner je nach Vertriebspunkt (eigener Store oder Carrier-Partner) eine theoretische Gewinnmarge von 55 bis 58 Prozent erzielen.
Im Vergleich kann Apple mit seinem iPhone eine größere Gewinnspanne erzielen, gehen Analysten in diesem Fall doch von einer Marge von rund 61 Prozent für das iPhone X und rund 59 Prozent beim iPhone 8 Plus aus.
Zerlegtes Samsung Galaxy S9+: Höhere Kosten sorgen für höheren Preis
Im Vergleich zum Vorjahresmodell Samsung Galaxy S8+ sind die Produktionskosten beim S9+ um fast 10 Prozent gestiegen. Der Hauptgrund für den Anstieg sind die Mehrkosten für die Integration einer leistungsfähigen Dual-Kamera-Lösung auf der Rückseite des Geräts, so die Analysten. Samsung habe im Grunde den verbesserten 12-Megapixel-Sensor aus dem Galaxy Note 8 zusätzlich zu dem 12-Megapixel-Sensor des Galaxy S8+ verbaut und so ein kombiniertes, inkrementell verbessertes Modul geschaffen, heißt es.
Fertigungs- und Komponentenkosten des Galaxy S9+ im Vergleich zu Konkurrenz & Vorgängern
Technisch hat sich dabei aber dennoch einiges getan, denn der weitwinklige Hauptsensor der Kameraeinheit auf der Rückseite hat nun 2 GBit LDDR4-DRAM spendert bekommen, um so die Aufnahme von Slow-Motion-Videos mit bis zu 960 Bildern pro Sekunde zu ermöglichen. Es handelt sich um einen als Samsung Fast 2L3 bezeichneten Chip mit 12 Megapixeln Auflösung und einer Pixelgröße von 1,4 Mikrometern, der als S5K2L3SX gekennzeichnet ist. Der zweite Sensor im S9+ ist der gleiche 12-Megapixel-Sensor mit einem Mikrometer Pixelgröße, der auch schon im Galaxy S8 und S8+ im Einsatz war.
Samsung hat auch den Iris-Scanner seiner neuen Top-Smartphones verbessert und verbaut nun einen mit sechs Megapixeln auflösenden Monochrom-Kamerasensor, der eine Pixelgröße von einem Mikrometer aufweist. Im Vergleich zum S8 ist die Auflösung nun also leicht gestiegen, während die Pixelgröße etwas gesenkt wurde. Die Frontkamera des S9+ nutzt hingegen den gleichen 8-Megapixel-Sensor, der auch schon im S8 zum Einsatz kam.
Das Dual-Kamera-Modul beim Galaxy S9+ kostet den Hersteller laut TechInsights rund 48 Dollar, während man beim S8+ zuvor "nur" rund 32 Dollar investieren musste. Die teuerste Komponente bleibt allerdings der 6,2 Zoll große OLED-Bildschirm, der mit 72,50 Dollar zu Buche schlagen soll. Hier kann Samsung immerhin etwas sparen, denn beim Note8 und dem S8+ wurden zuvor jeweils 82 bzw. 78,50 Dollar für die Displays fällig.
Auf Platz zwei und drei der größten Kostenfaktoren beim Galaxy S9+ landen jeweils der Samsung Exynos 9810 Octacore-SoC mit 68 und der verwendete Speicher mit insgesamt 51 Dollar. Letztlich entstehen für Samsung so Kosten von rund 379 Dollar, womit die Koreaner je nach Vertriebspunkt (eigener Store oder Carrier-Partner) eine theoretische Gewinnmarge von 55 bis 58 Prozent erzielen.
Im Vergleich kann Apple mit seinem iPhone eine größere Gewinnspanne erzielen, gehen Analysten in diesem Fall doch von einer Marge von rund 61 Prozent für das iPhone X und rund 59 Prozent beim iPhone 8 Plus aus.
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