Wiener dürfen sich freuen:
Komplette U-Bahn hat bald LTE
Wer in einer Bundeshauptstadt mit der U-Bahn fahren und dabei auf schnelles Mobilfunk-Internet zugreifen will, muss nach Wien fahren. Dort soll in Kürze die unterirdische Aufrüstung auf LTE komplett abgeschlossen sein, bei einem Anbieter ist es wohl schon soweit.
"Unsere Fahrgäste erwarten für sich eine schnelle Verbindung - offline mit den Öffis genauso wie online. Gemeinsam mit Österreichs führenden Mobilfunkanbietern sorgen wir deshalb dafür, dass mobiles Breitband auch im U-Bahn-Netz Realität wird", erklärte der Wiener-Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer.
Nutzer der Wiener U-Bahn müssen in den kommenden Wochen allerdings immer wieder einmal mit Einschränkungen rechnen. Denn die so genannten Koppelboxen, mit denen die Anbindung der Infrastruktur in den Tunneln an das normale Mobilfunknetz erfolgt, müssen teilweise ausgetauscht werden. Wenn dies geschieht, muss das Netz kurzzeitig in der jeweiligen Region abgeschaltet werden. Um hier möglichst wenig Probleme für die Nutzer zu verursachen, konzentriert man diese Arbeiten aber auf die Nachtstunden.
Selbst von dieser können hingegen die Nutzer in der deutschen Bundeshauptstadt Berlin im Wesentlichen nur träumen. Bis auf Ausnahmen beschränken sich die Datenverbindungen in dem dortigen U-Bahn-Netz noch immer auf GSM/EDGE. Über eine Million Fahrgäste am Tag können hier inzwischen aber zumindest darauf hoffen, bei den Stopps in vielen Bahnhöfen kurz ein Daten-Update über das WLAN der Betreibergesellschaft BVG zu erhalten.
Nutzer der Wiener U-Bahn müssen in den kommenden Wochen allerdings immer wieder einmal mit Einschränkungen rechnen. Denn die so genannten Koppelboxen, mit denen die Anbindung der Infrastruktur in den Tunneln an das normale Mobilfunknetz erfolgt, müssen teilweise ausgetauscht werden. Wenn dies geschieht, muss das Netz kurzzeitig in der jeweiligen Region abgeschaltet werden. Um hier möglichst wenig Probleme für die Nutzer zu verursachen, konzentriert man diese Arbeiten aber auf die Nachtstunden.
Linie 1 geht störungsfrei
Auf der Linie U1 sind bereits bei der letzten Modernisierung Koppelboxen verbaut worden, die sich einfach auf LTE upgraden lassen. Hier ist also keine größere Arbeit mehr vonnöten. Ein anderes wichtiges Element ist die so genannte Tunnelantenne - dabei handelt es sich um ein spezielles Kabel, das mit rund 200 Kilometern Länge durch die Tunnel verläuft und die Mobilfunkfrequenzen in die fahrenden Bahnen überträgt. Der letzte große Ausbau des U-Bahn-Netzes erfolgte im Jahr 2002, als die Umstellung auf 3G-Technik in Angriff genommen wurde.Selbst von dieser können hingegen die Nutzer in der deutschen Bundeshauptstadt Berlin im Wesentlichen nur träumen. Bis auf Ausnahmen beschränken sich die Datenverbindungen in dem dortigen U-Bahn-Netz noch immer auf GSM/EDGE. Über eine Million Fahrgäste am Tag können hier inzwischen aber zumindest darauf hoffen, bei den Stopps in vielen Bahnhöfen kurz ein Daten-Update über das WLAN der Betreibergesellschaft BVG zu erhalten.
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