Google kauft Apple? Börsendienst Dow Jones passiert peinlicher Fehler
Dow Jones ist nicht nur der Name des wohl bekanntesten Aktien-Indexes der Finanzwelt, das gleichnamige Verlagshaus liefert Börsianern auch einen wichtigen Nachrichtendienst mit wirtschaftlich relevanten News. Und da gab es gestern eine "Sensation", die sich aber schnell als peinliche Fake News herausstellte, nämlich die angebliche Übernahme von Apple durch Google.
Der 'technische Fehler'
Denn gestern Abend unserer Zeit lief über Dow Jones die Meldung, dass Google vor der Übernahme von Apple steht. Der Kaufpreis sollte gerade einmal neun Milliarden Dollar betragen. Warum dieser so niedrig ist (Apple hat einen Marktwert von rund 800 Milliarden Dollar) erklärte die Fake News ebenfalls, denn darauf sollen sich Googles Larry Page und der 2011 verstorbene Steve Jobs in "geheimen Gesprächen" 2010 geeinigt haben, der Apple-Co-Gründer habe daraufhin das Geschäft testamentarisch verfügt.
Aller Wahrscheinlichkeit nach hat Dow Jones einen internen Test durchgeführt und für diesen Zweck eine nicht für die Öffentlichkeit bestimmte Platzhalter-Story erstellt. Diese wurde dann aber wohl aus Versehen veröffentlicht. Der Schaden an der Börse ist laut CNBC schwer einzuschätzen, es ist aber unwahrscheinlich, dass jemand den "Bericht" ernsthaft geglaubt hat. Dow Jones dürfte also mit einem blauen Auge davongekommen sein, man sollte aber in Erwägung ziehen, künftig in internen Tests mit klassischen Blindtexten wie "Lorem Ipsum..." zu arbeiten.
Der 'technische Fehler'
Peinliche Falschmeldung
Der Nachrichtendienst Dow Jones hat gestern für Verwunderung an der Börse und in der Medienwelt gesorgt. Allzu dramatische Folgen hatte der absurde Falschbericht zwar nicht, Dow Jones wird sich aber die Frage stellen müssen, wie es zu diesem peinlichen Fehler kommen konnte.Denn gestern Abend unserer Zeit lief über Dow Jones die Meldung, dass Google vor der Übernahme von Apple steht. Der Kaufpreis sollte gerade einmal neun Milliarden Dollar betragen. Warum dieser so niedrig ist (Apple hat einen Marktwert von rund 800 Milliarden Dollar) erklärte die Fake News ebenfalls, denn darauf sollen sich Googles Larry Page und der 2011 verstorbene Steve Jobs in "geheimen Gesprächen" 2010 geeinigt haben, der Apple-Co-Gründer habe daraufhin das Geschäft testamentarisch verfügt.
"Technischer Fehler"
In einer Reihe an Kurz-Headlines tickerte Dow Jones unter anderem, dass Google den Deal mit "Yay" kommentiert habe. Dow Jones zog die Meldungen schnell zurück und wies alle Empfänger an, diese zu ignorieren. Man dementierte, dass man gehackt worden sei und verwies auf einen "technischen Fehler".Aller Wahrscheinlichkeit nach hat Dow Jones einen internen Test durchgeführt und für diesen Zweck eine nicht für die Öffentlichkeit bestimmte Platzhalter-Story erstellt. Diese wurde dann aber wohl aus Versehen veröffentlicht. Der Schaden an der Börse ist laut CNBC schwer einzuschätzen, es ist aber unwahrscheinlich, dass jemand den "Bericht" ernsthaft geglaubt hat. Dow Jones dürfte also mit einem blauen Auge davongekommen sein, man sollte aber in Erwägung ziehen, künftig in internen Tests mit klassischen Blindtexten wie "Lorem Ipsum..." zu arbeiten.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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