Apple Sat-SOS-Partner: Amazon will Satellitenbetreiber Globalstar kaufen
Amazon will seinen Ambitionen rund um Internet-Konnektivität per Satellit einen Schub verpassen. Der Konzern verhandelt laut Medienberichten über den Kauf des Satellitenbetreibers Globalstar. Globalstar ist auch Apples Partner für die Satelliten-Notruf-Funktionen bei iPhone & Co.
Laut der Financial Times werden derzeit die Details der möglichen Übernahme besprochen, nachdem die Verhandlungen schon seit geraumer Zeit laufen sollen. Eine der mutmaßlich wichtigsten Hürden ist, dass Apple bisher 20 Prozent der Anteile von Globalstar hält. Dadurch seien auch Verhandlungen mit Apple nötig geworden, heißt es.
Amazon baut derzeit ein eigenes Netz aus Kommunikationssatelliten auf, das unter dem Namen "Leo" betrieben wird. Das zuvor als "Project Kuiper" bekannte Vorhaben soll in seiner ersten Ausbaustufe 3200 Satelliten umfassen. Bisher sind allerdings nur rund 180 Leo-Satelliten in die Erdumlaufbahn gebracht worden.
SpaceX betreibt mit Starlink derzeit bereits mehr als 9500 eigene Satelliten, die laut jüngsten Schätzungen gut neun Millionen Kunden mit Internet aus dem All versorgen. Globalstar betreibt aktuell 48 eigene Satelliten, die in einer Höhe von gut 1400 Kilometern um die Erde kreisen, ohne die Polargebiete abzudecken. Seit 2022 werden die Satelliten zum Großteil dazu genutzt, die SOS-Funktionen von Apple-Geräten zu ermöglichen.
Aktuell hat Globalstar einen Marktwert von 8,81 Milliarden US-Dollar. Nach Bekanntwerden der Übernahmeverhandlungen mit Amazon legte der Aktienkurs bisher im vorbörslichen Handel um rund 15 Prozent zu. Bisher ist offen, wie viel Amazon für die Übernahme zahlen will.
Siehe auch:
Amazon verhandelt mit Globalstar - und Apple
Der US-Satellitenbetreiber Globalstar könnte bald in den Besitz des weltweit größten Online-Händlers und führenden Cloud-Betreibers Amazon übergehen. Derzeit laufen angeblich Verhandlungen über einen Verkauf des Unternehmens an Amazon, durch den Amazon stärker mit Starlink und damit auch Elon Musks Firma SpaceX konkurrieren könnte.Laut der Financial Times werden derzeit die Details der möglichen Übernahme besprochen, nachdem die Verhandlungen schon seit geraumer Zeit laufen sollen. Eine der mutmaßlich wichtigsten Hürden ist, dass Apple bisher 20 Prozent der Anteile von Globalstar hält. Dadurch seien auch Verhandlungen mit Apple nötig geworden, heißt es.
Amazon baut derzeit ein eigenes Netz aus Kommunikationssatelliten auf, das unter dem Namen "Leo" betrieben wird. Das zuvor als "Project Kuiper" bekannte Vorhaben soll in seiner ersten Ausbaustufe 3200 Satelliten umfassen. Bisher sind allerdings nur rund 180 Leo-Satelliten in die Erdumlaufbahn gebracht worden.
SpaceX betreibt mit Starlink derzeit bereits mehr als 9500 eigene Satelliten, die laut jüngsten Schätzungen gut neun Millionen Kunden mit Internet aus dem All versorgen. Globalstar betreibt aktuell 48 eigene Satelliten, die in einer Höhe von gut 1400 Kilometern um die Erde kreisen, ohne die Polargebiete abzudecken. Seit 2022 werden die Satelliten zum Großteil dazu genutzt, die SOS-Funktionen von Apple-Geräten zu ermöglichen.
Aktuell hat Globalstar einen Marktwert von 8,81 Milliarden US-Dollar. Nach Bekanntwerden der Übernahmeverhandlungen mit Amazon legte der Aktienkurs bisher im vorbörslichen Handel um rund 15 Prozent zu. Bisher ist offen, wie viel Amazon für die Übernahme zahlen will.
Zusammenfassung
- Amazon verhandelt über den Kauf des Satellitenbetreibers Globalstar
- Globalstar ist Apples Partner für die Satelliten-Notruffunktion
- Apple hält aktuell 20 Prozent der Anteile an dem Unternehmen
- Amazons Satellitennetz Leo umfasst bisher nur rund 180 Satelliten
- SpaceX betreibt mit Starlink bereits mehr als 9500 Satelliten
- Globalstar betreibt 48 Satelliten in rund 1400 Kilometern Höhe
- Der Marktwert von Globalstar liegt bei 8,81 Milliarden US-Dollar
Siehe auch:
- Der nächste Starlink-Satellit explodiert aus unerklärlichen Gründen
- Kein Verlass auf USA: Indien soll helfen, europäische Satelliten zu starten
- Weltraum-Internet: Russland baut ein eigenes Satelliten-Netz auf
- Project Sunrise: Blue Origin plant 51600 KI-Satelliten ins All zu schießen
- Elon Musk plant Mond-Katapult für KI-Satelliten und Alien-Suche
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