Fritzbox mit FritzOS: Tipps und Tricks zu Updates, Backups und Labor
Wir empfehlen: Schenkt eurer Fritzbox regelmäßig Aufmerksamkeit. FritzOS-Updates, Backups oder gar Ausflüge ins Labor bieten sich an. So spart man sich bei eventuellen Problemen später viel Ärger. Wir erklären euch, wie ihr am besten vorgeht.
Mit etwas mehr Risikofreude kommt man andersherum aber schon früh in den Genuss neuer Features. Dafür kommen die Labor-Varianten (Beta) zum Einsatz, die noch einige Fehler mitbringen können. Alles kein Problem, wenn man notfalls über ein Backup die zahlreichen Einstellungen von FritzOS in Minuten wiederherstellen kann. Wie all das funktioniert, zeigen wir hier.
Inhaltsverzeichnis:
Optionen der Auto-Update-Funktion der Fritzbox
Wer nicht so viel Vertrauen in den Hersteller hat, kann hier auch auswählen, nur über neu vorliegende Updates informiert zu werden oder auch nur "notwendige Updates" zu installieren. In der Reiterkarte "FRITZ!OS-Version" kann man dann beispielsweise einige Tage nach der Veröffentlichung einer neuen Firmware manuell ein Update anstoßen, wenn sich zeigt, dass keine Fehler auftreten.
Tipp: Über die Fritzbox können auch zusätzliche AVM-Geräte aktualisiert werden, soweit sie sich im selben (Mesh)-Heimnetz befinden. Im Bereich "Heimnetz > Mesh" kann so beispielsweise ein Online-Update für FRITZ!Repeater, FRITZ!Powerline oder FRITZ!Smart Gateway durchgeführt werden.
Fritzbox: Hier kann die Fritz!OS-Datei ausgewählt werden
Hier muss man allerdings damit leben, dass die Download-Seite etwas altmodisch wirkt. Schicke Menüs oder Suchfunktionen gibt es hier nicht, sondern der Nutzer wird direkt in eine Verzeichnisstruktur geleitet. Auf dieser muss man in einer langen Liste das eigene Modell finden und sich durch die passenden Unterverzeichnisse klicken.
Letztlich findet man eine .image-Datei, die heruntergeladen werden kann. Anschließend geht man wie folgt vor.
Die Beta-Software wird als Labor-Version bezeichnet. Und so bekommt man sie auf seine Fritzbox:
Neue Funktionen testet AVM zuerst in den FritzOS-Laborversionen
Gut zu wissen: Das Fritz!OS-Labor ist nicht immer für jeden AVM-Router verfügbar. Die Vorab-Software wird vor allem für weitverbreitete Fritzboxen verteilt. Etwa für die FRITZ!Box 7530 oder FRITZ!Box 7690 am DSL-Anschluss, die FRITZ!Box 6690 Cable bei Kabel-Internet oder die FRITZ!Box 5590 Fiber bei Glasfaser-Anschlüssen.
Hier erstellt man Backups - und spielt sie wieder ein
Hier erhält man letztlich eine Sicherungsdatei, die im Notfall später wieder auf die Fritzbox hochgeladen werden kann - dann entsprechend über den Punkt "Einstellungen oder Telefonie-Daten wiederherstellen".
Viele Feineinstellungen beispielsweise bezüglich Kindersicherung müssen dann nicht noch einmal durchgeführt werden. DECT-Geräte müssen nach der Wiederherstellung allerdings erneut angemeldet werden. Übrigens: Die Backups lassen sich optional auch mit einem Passwort schützen.
Wie updatefreudig seid ihr mit eurer Fritzbox? Nehmt ihr jedes FritzOS oder sogar die Labor-Versionen mit? Sagt es uns in den Kommentaren.
Auto-Update, manuell per Datei oder doch Labor?
Die meisten Nutzer werden auf die Möglichkeit setzen, die Fritzbox ganz automatisch regelmäßig mit den neuesten Updates zu versehen. Wer auf Nummer sicher gehen will, dass nur Firmware-Versionen auf dem eigenen Gerät landen, die auch schon in freier Wildbahn erprobt wurden, kann aber auch komplett manuell vorgehen.Mit etwas mehr Risikofreude kommt man andersherum aber schon früh in den Genuss neuer Features. Dafür kommen die Labor-Varianten (Beta) zum Einsatz, die noch einige Fehler mitbringen können. Alles kein Problem, wenn man notfalls über ein Backup die zahlreichen Einstellungen von FritzOS in Minuten wiederherstellen kann. Wie all das funktioniert, zeigen wir hier.
Inhaltsverzeichnis:
1. Automatische Updates für die FritzBox
Für die meisten Nutzer ist dies die empfehlenswerte Option. Man muss sich im Grunde um nichts kümmern und bleibt trotzdem auf dem neuesten Stand. Das ist insbesondere sinnvoll, da neu bekannt gewordene Sicherheitslücken des AVM FritzOS-Betriebssystems so besonders schnell beseitigt werden.- Gehe in der Fritzbox-Oberfläche zu "System > Updates".
- Klicke auf die Reiterkarte "Auto-Update".
- Wähle die Option "Stufe III: Über neue FRITZ!OS-Versionen informieren und neue Versionen automatisch installieren (Empfohlen)"
- Klicke auf "Übernehmen".
Optionen der Auto-Update-Funktion der Fritzbox
Wer nicht so viel Vertrauen in den Hersteller hat, kann hier auch auswählen, nur über neu vorliegende Updates informiert zu werden oder auch nur "notwendige Updates" zu installieren. In der Reiterkarte "FRITZ!OS-Version" kann man dann beispielsweise einige Tage nach der Veröffentlichung einer neuen Firmware manuell ein Update anstoßen, wenn sich zeigt, dass keine Fehler auftreten.
Tipp: Über die Fritzbox können auch zusätzliche AVM-Geräte aktualisiert werden, soweit sie sich im selben (Mesh)-Heimnetz befinden. Im Bereich "Heimnetz > Mesh" kann so beispielsweise ein Online-Update für FRITZ!Repeater, FRITZ!Powerline oder FRITZ!Smart Gateway durchgeführt werden.
2. Fritz!OS Update via Firmware-Datei durchführen
Wenn es aus irgendeinem Grund nicht möglich ist, dass die Fritzbox automatisch Updates aus dem Internet (Stichwort Online-Update) zieht und diese installiert, können neue Firmware-Versionen auch direkt beim Hersteller Fritz (früher AVM) heruntergeladen und manuell installiert werden.
Fritzbox: Hier kann die Fritz!OS-Datei ausgewählt werden
Hier muss man allerdings damit leben, dass die Download-Seite etwas altmodisch wirkt. Schicke Menüs oder Suchfunktionen gibt es hier nicht, sondern der Nutzer wird direkt in eine Verzeichnisstruktur geleitet. Auf dieser muss man in einer langen Liste das eigene Modell finden und sich durch die passenden Unterverzeichnisse klicken.
Letztlich findet man eine .image-Datei, die heruntergeladen werden kann. Anschließend geht man wie folgt vor.
- Gehe in der Fritzbox-Oberfläche zu "System > Updates".
- Klicke auf die Reiterkarte "FRITZ!OS-Datei".
- Klicke auf "Update aus Datei starten".
- Der Assistent führt nun weiter durch den Prozess, es ist empfehlenswert, die Option zur vorherigen Anfertigung eines Backups zu nutzen.
3. FritzOS Labor: Beta auf der FritzBox installieren
Fritz ermöglicht seinen Kunden auch, die noch in Entwicklung befindlichen Firmware-Versionen von FritzOS vor der offiziellen Veröffentlichung zu testen. Dabei hat man zwar das Risiko, dass es noch gröbere Fehler in der Software geben kann, dafür bekommt man aber früh Zugang zu neuen Features.Die Beta-Software wird als Labor-Version bezeichnet. Und so bekommt man sie auf seine Fritzbox:
- Suche auf der Fritz-Labor-Seite den eigenen Router aus.
- Nutze den Download-Button unter dem jeweiligen Modell.
- Stimme den Nutzungsbedingungen für das FRITZ! Labor zu.
- Lade die Firmware als ZIP-Datei herunter und entpacke diese.
- Gehe weiter so vor, wie unter "Updates via Firmware-Datei".
Neue Funktionen testet AVM zuerst in den FritzOS-Laborversionen
Gut zu wissen: Das Fritz!OS-Labor ist nicht immer für jeden AVM-Router verfügbar. Die Vorab-Software wird vor allem für weitverbreitete Fritzboxen verteilt. Etwa für die FRITZ!Box 7530 oder FRITZ!Box 7690 am DSL-Anschluss, die FRITZ!Box 6690 Cable bei Kabel-Internet oder die FRITZ!Box 5590 Fiber bei Glasfaser-Anschlüssen.
4. Backups der Fritzbox: Sichern und wiederherstellen
Generell ist es sinnvoll, vor Firmware-Updates, egal ob finales Fritz!OS oder Labor, und auch sonst in einigen Abständen Backups der Fritzbox-Einstellungen vorzunehmen. Sollte es mal zu Problemen kommen, spart man sich so viel Arbeit, die für die erneute Eingabe aller Feineinstellungen nötig wäre. Die Anfertigung eines Backups ist dabei sehr einfach:- Die Benutzeroberfläche der Fritzbox aufrufen.
- In das Menü "System > Sicherung" wechseln.
- Hier die Option "Einstellungen oder Telefonie-Daten sichern" auswählen.
- Auf "Sichern" klicken und den Anleitungen folgen.
Hier erstellt man Backups - und spielt sie wieder ein
Hier erhält man letztlich eine Sicherungsdatei, die im Notfall später wieder auf die Fritzbox hochgeladen werden kann - dann entsprechend über den Punkt "Einstellungen oder Telefonie-Daten wiederherstellen".
Viele Feineinstellungen beispielsweise bezüglich Kindersicherung müssen dann nicht noch einmal durchgeführt werden. DECT-Geräte müssen nach der Wiederherstellung allerdings erneut angemeldet werden. Übrigens: Die Backups lassen sich optional auch mit einem Passwort schützen.
Wie updatefreudig seid ihr mit eurer Fritzbox? Nehmt ihr jedes FritzOS oder sogar die Labor-Versionen mit? Sagt es uns in den Kommentaren.
Zusammenfassung
- Automatische Updates schützen vor Sicherheitslücken und sparen Zeit
- Firmware kann bei Bedarf manuell über heruntergeladene Dateien installiert werden
- Laborversionen bieten frühen Zugang zu neuen Features mit gewissem Risiko
- Regelmäßige Backups der Fritzbox-Einstellungen verhindern Datenverluste
- Für Updates stehen drei verschiedene Automatisierungsstufen zur Verfügung
- Sicherungsdateien lassen sich mit wenigen Klicks erstellen und wiederherstellen
- Die Hersteller-Webseite bietet Zugriff auf alle Firmware-Varianten
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