Andromeda OS: Windows 10 wird vollkommen modular
Microsoft soll seit einigen Monaten daran arbeiten, aus Windows 10 künftig ein "wirklich modulares" Betriebssystem zu machen, bei dem die Aufspaltung in diverse Blöcke deutlich weiter geht als bisher. Das Projekt wird intern offenbar häufig als "Andromeda OS" bezeichet und soll künftig "das Rückgrat von Windows" bilden.
Wie die Kollegen von Windows Central unter Berufung auf ihre diversen Kontakte zu Mitarbeitern von Microsoft berichten, soll "Andromeda OS" eine gemeinsame Grundlage für Windows bilden, die plattformunabhängig, auf jeder Art von Gerät und Prozessorarchitektur eingesetzt werden kann. Das Ganze ist angeblich mit "modularen Erweiterungen" ausbaubar, die je nach Gerät und Bedarf bestimmte Funktionen oder Interfaces ermöglichen.
Im Grunde soll es darum gehen, Windows 10 deutlich flexibler zu machen, um es auf einer breiteren Palette von Geräten laufen zu lassen, ohne dass dabei eine bestimmte, bereits existierende Variante als Basis dient. Das Betriebssystem soll also bei Bedarf deutlich kleiner werden können, wenn dies nötig ist. Außerdem will man auch die Entwicklung des Betriebssystems selbst dadurch beschleunigen, weil die Teams dann weniger Rücksicht auf eventuelle Abhängigkeiten nehmen müssen.
Entsprechende Aussagen und Pläne dürften dem einen oder anderen Beobachter schon aus der Vergangenheit bekannt sein, doch bis dato hatte Microsoft damit nie wirklich ernst gemacht. Zwar sind bei Windows 10 mit seinem "OneCore" genannten Systemkern und der Universal Windows Platform (UWP) bereits "universell" einsetzbare Komponenten geschaffen worden, doch dabei blieb es letztlich auch.
Im Grunde wird Windows 10 Mobile heute schon auf ähnliche Weise bereitgestellt: jeder Gerätehersteller erhält ein Bündel aus Modulen und kann dann auswählen, welche er auf seinem Produkt verwenden will. Künftig soll dieser Ansatz für Windows 10 im Allgemeinen herhalten. Dann sollen die Gerätehersteller auch bei PCs, Notebooks und Servern theoretisch in der Lage sein, individuelle Betriebssystempakete zu schnüren, statt die vorgefertigten Varianten Windows 10 Home, Professional, IoT, Enterprise, Mobile oder Server zu verwenden.
Trotzdem dürfte es die bisher verfügbaren Varianten auch weiterhin geben, um den Herstellern die Anpassung bei Bedarf abzunehmen. Windows Central zufolge soll die erste Variante von Andromeda OS zu einem bisher unbekannten Zeitpunkt im Jahr 2018 mit einem Schwerpunkt auf den Mobile-Bereich Einzug halten. Das sagenumwobene "Surface Phone" würde dann mit einem individuell zusammengewürfelten Windows 10 daherkommen, das aus den von Microsoft für passend gehaltenen Komponenten besteht.
Zusammen mit der individuell für alle Gerätetypen anpassbaren neuen Oberfläche "CShell" wird Andromeda wohl die Basis für künftige Geräte bilden. Nachdem man mit Smartphones, Tablets und Wearables den Anfang macht, soll Windows 10 für den PC und die Xbox ähnlich aufgegliedert werden. Für die Redmonder ergibt sich daraus die Möglichkeit, ein flexibles, vielseitiges und schnelles Betriebssystem anzubieten, das alle Arten von Geräten abdeckt - was Windows 10 bisher nicht kann.
Wir als Anwender dürften von "Andromeda OS" wohl recht wenig mitbekommen, da es sich um eine interne Plattform handelt, über die Microsoft kaum öffentlich sprechen dürfte. Natürlich ist bei all dem auch zu beachten, dass sich die Strategie des Softwarekonzerns jederzeit ändern und es so zu Verzögerungen, Änderungen oder gar einer Einstellung des Vorhabens kommen kann.
Im Grunde soll es darum gehen, Windows 10 deutlich flexibler zu machen, um es auf einer breiteren Palette von Geräten laufen zu lassen, ohne dass dabei eine bestimmte, bereits existierende Variante als Basis dient. Das Betriebssystem soll also bei Bedarf deutlich kleiner werden können, wenn dies nötig ist. Außerdem will man auch die Entwicklung des Betriebssystems selbst dadurch beschleunigen, weil die Teams dann weniger Rücksicht auf eventuelle Abhängigkeiten nehmen müssen.
Eine Basis, viele Module, alle Geräte
Desweiteren ist davon die Rede, dass durch die Modularisierung von Windows 10 auch der Einsatz auf weniger leistungsfähiger Hardware möglich wird, weil man nicht benötigte Komponenten des Betriebssystems einfach außen vor lassen will und diese somit auch nicht mehr bremsend wirken. Windows 10 soll also besser skalierbar werden, um so auf IoT-Devices über Mobile Geräte und PCs bis hin zu Servern alle Arten von Rechnern abdecken zu können.Entsprechende Aussagen und Pläne dürften dem einen oder anderen Beobachter schon aus der Vergangenheit bekannt sein, doch bis dato hatte Microsoft damit nie wirklich ernst gemacht. Zwar sind bei Windows 10 mit seinem "OneCore" genannten Systemkern und der Universal Windows Platform (UWP) bereits "universell" einsetzbare Komponenten geschaffen worden, doch dabei blieb es letztlich auch.
Echte Modularität erlaubt individuelle OS-Pakete für jedes Gerät
Mit "Andromeda" will Microsoft nun aber die vollständige Trennung der bisher oft noch enthaltenen Komponenten vornehmen, so dass zum Beispiel Teile, die nur für den Betrieb auf dem Desktop nötig sind, nicht mehr in der mobilen Variante enthalten sein müssen. Letztlich dürften damit die verschiedenen Ausgaben von Windows 10 der Vergangenheit angehören, weil jedes Gerät einfach mit den passenden Modulen bestückt wird, um dessen bestimmte Funktionen zur Verfügung zu stellen, heißt es.Im Grunde wird Windows 10 Mobile heute schon auf ähnliche Weise bereitgestellt: jeder Gerätehersteller erhält ein Bündel aus Modulen und kann dann auswählen, welche er auf seinem Produkt verwenden will. Künftig soll dieser Ansatz für Windows 10 im Allgemeinen herhalten. Dann sollen die Gerätehersteller auch bei PCs, Notebooks und Servern theoretisch in der Lage sein, individuelle Betriebssystempakete zu schnüren, statt die vorgefertigten Varianten Windows 10 Home, Professional, IoT, Enterprise, Mobile oder Server zu verwenden.
Trotzdem dürfte es die bisher verfügbaren Varianten auch weiterhin geben, um den Herstellern die Anpassung bei Bedarf abzunehmen. Windows Central zufolge soll die erste Variante von Andromeda OS zu einem bisher unbekannten Zeitpunkt im Jahr 2018 mit einem Schwerpunkt auf den Mobile-Bereich Einzug halten. Das sagenumwobene "Surface Phone" würde dann mit einem individuell zusammengewürfelten Windows 10 daherkommen, das aus den von Microsoft für passend gehaltenen Komponenten besteht.
Zusammen mit der individuell für alle Gerätetypen anpassbaren neuen Oberfläche "CShell" wird Andromeda wohl die Basis für künftige Geräte bilden. Nachdem man mit Smartphones, Tablets und Wearables den Anfang macht, soll Windows 10 für den PC und die Xbox ähnlich aufgegliedert werden. Für die Redmonder ergibt sich daraus die Möglichkeit, ein flexibles, vielseitiges und schnelles Betriebssystem anzubieten, das alle Arten von Geräten abdeckt - was Windows 10 bisher nicht kann.
Wir als Anwender dürften von "Andromeda OS" wohl recht wenig mitbekommen, da es sich um eine interne Plattform handelt, über die Microsoft kaum öffentlich sprechen dürfte. Natürlich ist bei all dem auch zu beachten, dass sich die Strategie des Softwarekonzerns jederzeit ändern und es so zu Verzögerungen, Änderungen oder gar einer Einstellung des Vorhabens kommen kann.
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