Microsoft, Apple, Google und Co. wollen für Immigrantenkinder kämpfen
Das Verhältnis zwischen dem Silicon Valley und der Regierung von US-Präsident war vom ersten Tag an angespannt, nun kommt es aber zum wahrscheinlich größten Aufeinanderprallen unterschiedlicher Standpunkte: dem Bleiberecht für Kinder illegaler Einwanderer. Denn das ist für die Firmen nicht nur ein moralischer, sondern vor allem auch wirtschaftlicher Faktor.
Ihre Eltern sind als illegale Einwanderer ins Land gekommen, sie aber sind als US-Amerikaner aufgewachsen, sprechen oftmals nur Englisch, haben US-Schulen besucht und arbeiten bei US-Unternehmen. Aber: Sie haben oder hatten keine Papiere. Das war die Ausgangsbasis für das Programm Deferred Action for Childhood Arrivals (DACA), dieses hat hunderttausenden Einwandererkindern (temporären) legalen Status gewährt.
Seit gestern ist die von Barack Obama initiierte und auch unter dem Begriff "Dreamer" bekannte Regelung Geschichte, Präsident Trump hat sie aufheben lassen. Ein Argument, das der Trump-Vorgänger auch in einem seiner seltenen postpräsidialen Facebook-Posts hervorstrich ist, dass es sich hier vielfach um gut ausgebildete und fähige Arbeitskräfte handelt.
Das ist auch für viele Mitglieder der Republikaner ein stichhaltiges Argument, für die IT-Konzerne ist es teilweise eine Notwendigkeit. Denn bei Apple, Google, Facebook, Microsoft und Co. arbeiten zahlreiche Dreamer, die die Unternehmen nicht einfach so ersetzen können. Deshalb haben viele angekündigt, die DACA-Abschaffung bis zuletzt bekämpfen zu wollen.
Auch Apples Tim Cook hat per Tweet angekündigt, dass man für die Dreamer kämpfen werde, bereits vergangene Woche hatten mehrere hundert CEOs, darunter Mark Zuckerberg, Sundar Pichai, Satya Nadella und Jeff Bezos, einen offenen Brief an Präsident Trump unterzeichnet, in dem sie sich für DACA aussprechen.
Seit gestern ist die von Barack Obama initiierte und auch unter dem Begriff "Dreamer" bekannte Regelung Geschichte, Präsident Trump hat sie aufheben lassen. Ein Argument, das der Trump-Vorgänger auch in einem seiner seltenen postpräsidialen Facebook-Posts hervorstrich ist, dass es sich hier vielfach um gut ausgebildete und fähige Arbeitskräfte handelt.
Das ist auch für viele Mitglieder der Republikaner ein stichhaltiges Argument, für die IT-Konzerne ist es teilweise eine Notwendigkeit. Denn bei Apple, Google, Facebook, Microsoft und Co. arbeiten zahlreiche Dreamer, die die Unternehmen nicht einfach so ersetzen können. Deshalb haben viele angekündigt, die DACA-Abschaffung bis zuletzt bekämpfen zu wollen.
"Für unsere Angestellten kämpfen"
Am klarsten äußerte sich Microsoft Chefjurist Brad Smith zum Thema: Er rief in einem Beitrag zunächst den (derzeit heillos zerstrittenen) Kongress dazu auf, eine Nachfolgeregelung zu schaffen. Sollte das nicht gelingen, werde Microsoft seinen Mitarbeitern auf allen nur möglichen rechtlichen Wegen helfen. Sollte die Regierung Microsoft-Angestellte abschieben wollen, werde man juristische Hilfe bereitstellen und bezahlen. Außerdem wird man sich Amicus curiae-Möglichkeiten ansehen und auch "direkte Intervention" prüfen.
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