Windows 10 Build 16215: Fluent Design in Startmenü & Action-Center

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Microsoft hat heute Nacht mit Windows 10 Build 16215 die jüngste Insider-Preview für Desktop-Anwender veröffentlicht und dabei eine enorme Anzahl von Neuerungen eingeführt. Dazu gehört auch, dass erstmals das Fluent Design System im Betriebssystem selbst Einzug hält, wofür die Redmonder unter anderem das Startmenü überarbeitet und dem Action-Center einen neuen Anstrich verpasst haben. Microsoft hatte das Fluent Design im Mai anlässlich seiner Entwicklerkonferenz BUILD 2017 erstmals der Öffentlichkeit präsentiert und angekündigt, dass es auf breiter Front in allen Varianten von Windows Einzug halten soll - sei es die Desktop- oder die Mobilvariante, die Xbox-Version oder auch die Ausgabe für die Verwendung mit der Mixed-Reality-Lösung HoloLens. Windows 10 Build 16215Startmenü jetzt mit neuem Acryl-Effekt als Weichzeichner - mehr Neuigkeiten folgen In der neuen Windows 10 Insider Preview Build 16215 findet das Fluent Design nun erstmals auch bei grundlegenden Elementen des Betriebssystems Verwendung. Im Startmenü wird nun der "Acrylic"-Look verwendet, wodurch bei aktivierter Transparenz ein anderer Weichzeichner im Hintergrund zum Einsatz kommt. Der Effekt sorgt dafür, dass der Hintergrund etwas weicher wirkt und ist wohl nur ein erstes Beispiel für folgende Anpassungen des Startmenüs. Auch die anderen Effekte aus dem Fluent Design sind nun schon teilweise zu sehen, etwa wenn man die Maus über einzelne UI-Elemente bewegt.

Wer die Größe des Startmenüs den eigenen Bedürfnissen anpassen will, bekommt mit Windows 10 Build 16215 ebenfalls mehr Möglichkeiten spendiert. So kann man das Menü nun leichter horizontal vergrößern oder verkleinern, wobei die bisher üblichen Zwischenstufen wegfallen. Neu ist auch die Option, einfach die rechte obere Ecke des Startmenüs zu greifen und es gleichzeitig sowohl horizontal als auch vertikal in seiner Größe zu verändern - bisher musste man sich für eine Richtung entscheiden. Windows 10 Build 16215Neues Action-Center mit umsortierten Interface-Elementen Das Action Center wird im Rahmen der Auslieferung von Windows 10 Build 16215 ebenfalls grundlegend überarbeitet, wobei auch hier der Weichzeichner in "Acryl"-Optik aus dem Fluent-Design-Baukasten verwendet wird. Wie im Fall des Startmenüs hängt die weichgezeichnete Darstellung davon ab, ob man die Transparenzeffekte überhaupt aktiviert, was gerade bei wenig leistungsfähigen Systemen nicht zu empfehlen ist.

Das Action Center stellt nun die Benachrichtigungen mit mehr Abstand dar, wobei die Überschrift der jeweiligen Karte nicht nur in die Mitte wandert, sondern auch mehr Raum zwischen den verschiedenen Notifications bleibt. Auch in den Karten selbst wurden die Abstände vergrößert, so dass die Inhalte nun klarer getrennt zu sehen sind. Außerdem wurde die Darstellung der Quick-Actions am unteren Ende des Info-Centers leicht verändert, was sich vor allem in Form eines größeren Abstands zu den Rändern zeigt - vermutlich will man so die Touch-Bedienung erleichtern.
Windows 10 Build 16215Mehr Abstand, umpositionierter Titel Windows 10 Build 16215Weniger überladene Quick Actions
Die größeren Abstände und umsortierten UI-Elemente sind auch in den Benachrichtigungen selbst zu finden. So wandert die Überschrift aus einem eventuell angezeigten Bild heraus und das Bild eines Kontakts wird etwas kleiner dargestellt. Rund um den eigentlichen Inhalt der Benachrichtigung wurde nun ebenfalls mehr Raum gelassen, so dass die Optik nicht mehr ganz so überladen wirkt.

Beim Übergang zwischen dem normalen Desktop- und dem Tablet-Modus wird nun außerdem eine neue Animation verwendet, die den Wechsel "weicher" wirken lassen soll. Noch steckt die Umstellung auf das Fluent Design System in Windows 10 in der Anfangsphase, so dass wir in den nächsten Monaten wohl noch viel mehr entsprechende Veränderungen zu sehen bekommen werden. Das Startmenü wird dann unter anderem neue Live-Tile-Größen zulassen, so dass man über die bisher übliche "große" Einstellung hinausgehen kann.

Darüber hinaus ist anzumerken, dass Microsoft die bisher nur in der Desktop-Variante von Windows 10 umgesetzten Änderungen langfristig auch auf mobilen Geräten einführen wird, die mit kleineren Displays daherkommen. Dabei setzt man auf die sogenannte CShell bzw. Composable Shell, wodurch Kontextmenüs und ähnliche bisher Desktop-exklusive Features auch auf Mobilgeräten Einzug halten werden. Inwiefern dies in Windows 10 Mobile dann auch tatsächlich unterstützt wird und ob bereits im Markt befindliche Geräte in den Genuss der Neuerungen kommen werden, ist aufgrund von Microsofts unklarer Strategie für Smartphones und kleine Tablets bisher aber leider noch vollkommen unklar.

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