'Fantastische Gelegenheit':
Wird 'Nokia' das neue 'Nexus'?
Nachdem die neuen Smartphones und Handys der inzwischen von HMD Global in Lizenz übernommenen Marke Nokia auf dem Mobile World Congress 2017 für reichlich Aufmerksamkeit sorgten, beginnt allmählich die Phase der Markteinführung. In einem Interview gab man sich bei HMD nun äußerst selbstbewusst und versicherte, dass die neuen Nokia-Smartphones keineswegs nur eine kurzzeitige Randerscheinung bleiben sollen.
Per Ekman, Vice-President for Middle East and North Africa bei HMD Global, erklärte gegenüber Gulf News, dass man sich die Unterstützung seiner Partner langfristig gesichert habe. Man sei sich sicher, dass es sich um ein auf lange Sicht angelegtes Vorhaben handele, bei dem man die nach seiner Meinung "einzigartige Position" und die strategischen Partnerschaften mit Foxconn und Google als wichtige Alleinstellungsmerkmale ausnutzen wolle.
Der Großteil der aktuell im Markt verfügbaren Smartphones laufe nicht mit Android in einer Form, "wie sie sein soll", sondern würde von den Herstellern häufig mit eigenen Oberflächen versehen. HMD Global werde seine Geräte aber ausschließlich mit einem unveränderten Betriebssystem anbieten, das genau dem entspreche, was Google für Android vorgesehen habe.
So sei es auch möglich, die jeweils neueste Version des Betriebssystems und dazugehörige Patches direkt nach ihrer Bereitstellung durch Google auf die eigenen Telefone zu bringen, so der Manager weiter. Bisher sind es zuallererst die von Google und HTC entwickelten Smartphones der Pixel-Serie sowie die Modelle aus der vorangegangenen Nexus-Reihe, die stets zuerst mit neuen Android-Versionen versorgt werden.
Dass die Chancen gut stehen, begründet Ekman, der zuletzt den Vertrieb von Microsoft in Europa leitete und davor lange Jahre bei Nokias Mobilfunksparte tätig war, mit den in China bei der Einführung des Nokia 6 im letzten Jahr verzeichneten Erfolgen. Man habe den weltweit härtesten Markt als Testfeld verwendet, um zu prüfen, wie die Kunden auf die Marke und die neue Hardware reagieren. Damals wurden innerhalb kürzester Zeit eine Million Geräte abgesetzt.
Aktuell biete sich somit eine "fantastische Gelegenheit", so Ekman. Android sei die Wahl der Kunden als Plattform für Smartphones. Symbian und Microsoft seien eher Nischenplattformen gewesen, die nicht in der Lage ware, die Anforderungen der Kunden in Sachen Apps zu erfüllen. Dank der Partnerschaft mit Google und der Unterstützung des weltgrößten Vertragsfertigers Foxconn sei man nun gut gerüstet.
Der Großteil der aktuell im Markt verfügbaren Smartphones laufe nicht mit Android in einer Form, "wie sie sein soll", sondern würde von den Herstellern häufig mit eigenen Oberflächen versehen. HMD Global werde seine Geräte aber ausschließlich mit einem unveränderten Betriebssystem anbieten, das genau dem entspreche, was Google für Android vorgesehen habe.
So sei es auch möglich, die jeweils neueste Version des Betriebssystems und dazugehörige Patches direkt nach ihrer Bereitstellung durch Google auf die eigenen Telefone zu bringen, so der Manager weiter. Bisher sind es zuallererst die von Google und HTC entwickelten Smartphones der Pixel-Serie sowie die Modelle aus der vorangegangenen Nexus-Reihe, die stets zuerst mit neuen Android-Versionen versorgt werden.
Wird "Nokia" zum neuen "Nexus"?
Auch sonst klingen HMDs Pläne stark so, als wolle man die kommenden Nokia-Smartphones sozusagen zur "neuen Nexus-Reihe" machen. Das Unternehmen wolle eng mit Google kooperieren, um die Marke Nokia voranzubringen und die jeweils richtigen Neuerungen in die Smartphones einzubauen - inklusive des mit KI-Technologie arbeitenden Google Assistant.Dass die Chancen gut stehen, begründet Ekman, der zuletzt den Vertrieb von Microsoft in Europa leitete und davor lange Jahre bei Nokias Mobilfunksparte tätig war, mit den in China bei der Einführung des Nokia 6 im letzten Jahr verzeichneten Erfolgen. Man habe den weltweit härtesten Markt als Testfeld verwendet, um zu prüfen, wie die Kunden auf die Marke und die neue Hardware reagieren. Damals wurden innerhalb kürzester Zeit eine Million Geräte abgesetzt.
Aktuell biete sich somit eine "fantastische Gelegenheit", so Ekman. Android sei die Wahl der Kunden als Plattform für Smartphones. Symbian und Microsoft seien eher Nischenplattformen gewesen, die nicht in der Lage ware, die Anforderungen der Kunden in Sachen Apps zu erfüllen. Dank der Partnerschaft mit Google und der Unterstützung des weltgrößten Vertragsfertigers Foxconn sei man nun gut gerüstet.
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