Google so: Hälfte aller Android-Geräte bekam schon mal einen Patch!
Der Suchmaschinenkonzern Google hat Bilanz zur Sicherheitslage rund um seine Android-Plattform gezogen. Und manches mag hier nach einer guten Entwicklung klingen - zeigt aber dann doch, wie katastrophal die Lage weiterhin ist. Das gilt insbesondere für die Verbreitung von Patches.
"Über 735 Millionen Geräte von mehr als 200 Herstellern haben im Jahr 2016 ein Plattform-Security-Update erhalten", teilte Google im Zuge der Veröffentlichung seines Security-Jahresberichtes mit. Das klingt nach einer Menge - allerdings muss man hier beachten, dass man die Zahl der Android-Nutzer bereits auf 1,4 Milliarden schätzt, von denen einige vielleicht auch mehrere Geräte im Einsatz haben.
Das bedeutet also letztlich, dass lediglich etwa die Hälfte aller Systeme, die auf der Plattform basieren, über den grundlegenden Schutz vor Angriffen verfügen. Hier ist noch nicht einmal genauer geklärt, inwieweit die gepatchten Systeme tatsächlich auf einem recht aktuellen Stand sind.
Neue Patches wurden im Laufe des letzten Jahres laut Google für alle Geräte veröffentlicht, die mindestens über Android 4.4.4 verfügen. Abgedeckt wurden so 86,3 Prozent der aktuell aktiven Geräte. Es gibt also auch immer noch eine deutlich dreistellige Zahl von Android-Systemen, die noch immer im Einsatz sind, obwohl sie schon länger nicht mehr mit Patches versorgt werden.
Problematisch ist dabei nicht nur die Versorgung der zahlreichen Billig-Geräte. Für Google stellt es immerhin schon einen Erfolg dar, dass man zusammen mit den Herstellern und Netzbetreibern dafür sorgen konnte, dass über die Hälfte der Top-50-Geräte weltweit im letzten Jahresviertel 2016 auf den aktuellsten Stand von Patches geholt wurde.
Fortschritte konnte Google nach eigenen Angaben allerdings beim wichtigsten Angriffsvektor verbuchen: Der Verbreitung manipulierter Apps über den Play Store. Die Trojaner-Installationen gingen hier im Jahresvergleich um die Hälfte zurück, bei Backdoors ging es um 30 Prozent nach unten.
Download BlueStacks - Android-Apps unter Windows nutzen
Das bedeutet also letztlich, dass lediglich etwa die Hälfte aller Systeme, die auf der Plattform basieren, über den grundlegenden Schutz vor Angriffen verfügen. Hier ist noch nicht einmal genauer geklärt, inwieweit die gepatchten Systeme tatsächlich auf einem recht aktuellen Stand sind.
Neue Patches wurden im Laufe des letzten Jahres laut Google für alle Geräte veröffentlicht, die mindestens über Android 4.4.4 verfügen. Abgedeckt wurden so 86,3 Prozent der aktuell aktiven Geräte. Es gibt also auch immer noch eine deutlich dreistellige Zahl von Android-Systemen, die noch immer im Einsatz sind, obwohl sie schon länger nicht mehr mit Patches versorgt werden.
Problematisch ist dabei nicht nur die Versorgung der zahlreichen Billig-Geräte. Für Google stellt es immerhin schon einen Erfolg dar, dass man zusammen mit den Herstellern und Netzbetreibern dafür sorgen konnte, dass über die Hälfte der Top-50-Geräte weltweit im letzten Jahresviertel 2016 auf den aktuellsten Stand von Patches geholt wurde.
Fortschritte konnte Google nach eigenen Angaben allerdings beim wichtigsten Angriffsvektor verbuchen: Der Verbreitung manipulierter Apps über den Play Store. Die Trojaner-Installationen gingen hier im Jahresvergleich um die Hälfte zurück, bei Backdoors ging es um 30 Prozent nach unten.
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Christian Kahle
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