Windows 10: EU übt Kritik, Microsoft erhält aber auch ungewohntes Lob
Ein Schritt in die richtige Richtung, aber noch nicht weit genug. So kann man wohl am kürzesten die Reaktionen von vielen Datenschützern auf die jüngsten Änderungen an der Privatsphäre zusammenfassen. Denn Microsoft hat Mitte Januar für das Creators Update neue Optionen bzw. Default-Einstellungen angekündigt, einige Experten verlangen von Microsoft noch mehr.
Die so genannte Article 29 Working Party, eine Arbeitsgruppe von 28 EU-Datenschutzbehörden, verlangt laut Reuters von Microsoft jedoch, dass der Redmonder Konzern noch weiter geht. Das Unternehmen müsse klarer angeben, zu welchem Zweck die von Microsoft gesammelten Daten verwendet werden, auch bzw. vor allem in Bezug auf Werbung.
Die Datenschützer verlangen aktuell: "Microsoft sollte klar erklären, welche Art von persönlichen Daten für welche Zwecke verarbeitet werden. Ohne diese Informationen kann die Zustimmung nicht als informiert bezeichnet werden und ist deshalb auch nicht gültig." Microsoft hat sich dazu bisher nicht öffentlich geäußert.
Siehe auch: Windows 10 - Microsoft reagiert auf Kritik, verbessert Privatsphäreschutz
Online-Dashboard und neue Setup-Erfahrung
Im Januar hat das Redmonder Unternehmen ein Online-Dashboard zur zentralen Steuerung von Aktivitätsdaten vorgestellt, gemeinsam mit der Verteilung des Creators Update von Windows 10 werden dann die Express-Einstellungen im Setup des Betriebssystems entfernt. Der Nutzer bekommt dann bei der OOBE-Erfahrung (Out-of-Box Experience) also auf jeden Fall zu sehen, welche Daten das OS erfasst.Die so genannte Article 29 Working Party, eine Arbeitsgruppe von 28 EU-Datenschutzbehörden, verlangt laut Reuters von Microsoft jedoch, dass der Redmonder Konzern noch weiter geht. Das Unternehmen müsse klarer angeben, zu welchem Zweck die von Microsoft gesammelten Daten verwendet werden, auch bzw. vor allem in Bezug auf Werbung.
Lob für den Willen zur Kooperation
Die Datenschützer hoben hervor, dass ihr aktuell geäußerter Wunsch unabhängig von vergleichbaren Bemühungen auf nationaler Ebene zu sehen sei. Für den Windows 10-Konzern gab es aber auch explizit Lob, jedenfalls im Vergleich zum üblichen oder früheren Tonfall. Denn positiv wurde hervorgehoben, dass Microsoft mittlerweile bereitwillig kooperiert.Die Datenschützer verlangen aktuell: "Microsoft sollte klar erklären, welche Art von persönlichen Daten für welche Zwecke verarbeitet werden. Ohne diese Informationen kann die Zustimmung nicht als informiert bezeichnet werden und ist deshalb auch nicht gültig." Microsoft hat sich dazu bisher nicht öffentlich geäußert.
Siehe auch: Windows 10 - Microsoft reagiert auf Kritik, verbessert Privatsphäreschutz
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